"... ‘cause girls just wanna have fun!" Anmerkungen zum Thema Gender in der Clubkultur

Seitdem sich die so genannte "Clubkultur" während der letzten Jahrzehnte zu einem profitablen Geschäft herausgebildet hat (in einigen Ländern wie Großbritannien kann von einer regelrechten Industrie gesprochen werden, die mit hiesigen Verhältnissen kaum vergleichbar ist), finden sich auch verstärkt Frauen in traditionell männlich definierten Positionen wieder: als DJs, VJs (Visual Artists), Musik-Produzentinnen, Technikerinnen usw.

Popmusikerinnen und Ladyfeste. Versuch einer Positionsbestimmung

Diskussionen, wie sie der britische Melody Maker 1991 noch unter der zweifelhaften Schlagzeile "Can Women Do the Rock’n’Roll?" führte, sind mittlerweile obsolet. Denn keine Musikzeitschrift und kein Radio würde es heute noch wagen, so an die Frage nach der Position von Frauen in der Rock- und Popmusik heranzugehen.

Black Culture – White Nature?

Einige KritikerInnen bezweifeln mittlerweile die Gültigkeit der Begriffe "Black Music", "afroamerikanische Musik" oder "white Music", zumal die Wurzeln der zeitgenössischen Rock- und Popmusik sowohl in der europäischen als auch in der afrikanischen Kultur zu verorten seien.

Anti-Rassismus in der Praxis aus Schwarzer migrantischer Sicht

In der weißen Mehrheitsgesellschaft stehen AfrikanerInnen symbolisch für (oft unerwünschte) Zuwanderung. Auch wenn sie schon lange Zeit in Österreich leben oder dort geboren sind, werden sie von Mehrheitsweißen als ZuwanderInnen gesehen. Häufig sind sie mit negativen Einstellungen und Vorurteilen konfrontiert.

VorRisse

Rassismus und Sexismus sind auf komplexe Art miteinander verknüpft. Erst durch das Zusammenwirken auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen entfalten sie die Macht, Frauen und MigrantInnen in bestimmter Weise zu markieren, um sie dann ein- oder auszuschließen.

Identitäre Grenzziehungen?

Heteronormative Begehrens- und Beziehungsstrukturen sowie traditionelle Geschlechterbilder und Kontexte wurden in „queeren“ Arbeiten in der Ausstellung u.a. auf den Kopf gestellt.

Jour Fixe mit Bernhard Rinner, Steirische Kultur-Service-GesmbH

Kultur. Marketing. Kulturmarketing? Jour Fixe mit Bernhard Rinner, GF Kulturservice GmbH Land Steiermark

Kunst und Kultur im Regierungsprogramm

Eine Stellungnahme der IG Kultur Österreich Das Regierungsprogramm zur Neuauflage von Schwarz-blau spiegelt einen Zustand wieder, in dem für Kunst und Kultur im Grunde keine Zukunft vorgesehen ist. Das entsprechende Kapitel bietet demgemäß eher einfallslosen Allgemeinplätzen und hohlen Phrasen Platz: "... dafür Sorge tragen, dass sich Künstlerinnen und Künstler in einem pluralistischen Dialog frei entwickeln können." Oder auch: "Ein zeitgemäßer Kulturbegriff schließt alle Formen etablierter sowie

Fortsetzung des Lehrganges. Mit anderen Mitteln

Kafka paraphrasierend könnte ich hier fragen, wozu ein Text sonst dient, "wenn nicht dazu, das dicke Eis, das deine Seele umgibt, zu sprengen." Wir reden hier über Kunst und ihren Status innerhalb unserer Gesellschaften. Zunächst einmal stellen wir fest, dass es eigentlich völlig gleichgültig ist, ob es Kunst gibt oder nicht.

Die Sache mit dem Haus, seinen NutzerInnen, dem Eigentum, der KPÖ, dem verlorenen Prozess, den Kapitalforderungen, der Weigerung, den Fronten, den Verschwörungstheorien und der Revolutionsoper

Wie wahrnehmbar das "Ernst-Kirchweger-Haus" in der politischen Landschaft ist, kann nur vage geschätzt werden. Von der hegemonialen Öffentlichkeit wird es, wenn nicht tunlichst verschwiegen, so doch gerne ins linksradikale Eck gestellt. Jedenfalls kann mit gutem Recht gesagt werden, dass es das einzige autonom-anarchistische soziale Zentrum in Österreich ist.

Interventionen. Eine rinks-lechts Geschichte.

Wenn eine große autonome Kulturinitiative ein Magazin für Kultur und Politik herausgibt, bleiben Konflikte um die Zeitschrift naturgemäß nicht aus. Die inzwischen knapp zehnjährige, höchst erfolgreiche Geschichte des von der ARGE-Kultur Salzburg (vormals Kulturgelände Nonntal) herausgegebenen "kunstfehler - druck für kultur und politik/salzburg" ist voll von solchen Auseinandersetzungen.

works ARTWORKS?

Wie uns schon Oliver Marchart in seinem Josephinismusbuch hinwies, erfolgt Aufklärung in Österreich stets bloß von oben. Das heißt, ein massenwirksames bürgerlich-liberaldemokratisches (Kunst-)Bewusstsein kam hierzulande nie zustande, was sich neben diversen Kunstskandalen der 1980er - wie der Beschlagnahmung von Achternbuschs "Das Gespenst" und den öffentlichen Auseinandersetzungen um Bernhards "Heldenplatz" - auch in der aktuellen Kunstpolitik niederschlägt.