Fekter-Politik gefährdet kulturelle Vielfalt

Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt wendet sich dabei in einem offenen Brief an die Abgeordneten zum Nationalrat: Gezeichnet von den unten stehenden Mitgliedern der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission zur Begleitung der Implementierung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (BGBl. III Nr. 34/2007)[1]. Betreff: parlamentarische Behandlung des Fremdenrechtsänderungsgesetzes 2011 und der Novelle des Ausländerbeschäftigungs- und Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977. Kulturelle Vielfalt: Nicht

Teilhaben und nicht herrschen!

Ist der Slogan "Kultur für alle!" längst zur Mogelpackung verkommen oder gibt es sie noch, die Kulturpolitik, die statt eine "teile und herrsche"-Politik zu betreiben, Teilhabe ermöglichen und nicht herrschen will? So geht es in Kulturpolitik aktuell buchstäblich um Anforderungen an eine aktuelle Kulturpolitik, die laut Norbert Sievers sich radikal neu erfinden muss. Wir bringen Auszüge einer Keynote des Geschäftsführers der deutschen kulturpolitischen Gesellschaft, die er anlässlich der Veranstaltung "Kultur für wen? - Strategien zur Förderung kultureller Teilhabe" gehalten hat, sowie eine Replik zur anschließenden Diskussion. Die Kulturarbeiter_innen des Monats legen die Arbeit nieder und rufen zum Migrant_innenstreik auf, für den am 1. März mobilisiert wird. Die sputniks on air nehmen den Aufruf ernst und tun - nix.

EU-Förderung nach 2013

Gabi Gerbasits Am 16. Februar 2011 fand in Brüssel ein öffentliches Hearing zur Neuausrichtung des Kulturförderprogrammes nach 2013 statt. Diesem war ein Online-Konsultationsprozess vorausgegangen zu dem 964 Antworten einlangten. Davon 31% von NGOs. Wobei 453 Antworten alleine aus Frankreich eintrafen. Auf Basis der Analyse der Antworten sollte das Hearing die gestellten Fragen nach Zielen, Aufgaben und Aktivitäten noch mal schärfen. Die Position der IG Kultur Österreich

design und verbrechen

beitrag zur erprobung der tauglichkeit von ein paar begriffen und zusammenhängen, zwecks beförderung der debatte innerhalb der IG kultur steiermark, mit dem ziel einer gemeinsamen analyse und strategie betreffend den unfug von "CIS" und "graz city of design" von Stefan Schmitzer

plus nicht minus

Die steirischen gemeinnützigen Organisationen fordern einen Rettungsschirm für BürgerInnen!

Rasenmäher stutzt Fortschritt in der Kultur

Pressemitteilung der IG Kultur Steiermark vom 31.01.2011. Kein anderes Bundesland investiert so wenig in die Kultur!

Kulturrisse 04|10 Antimuslimischer Rassismus: Konjunkturen und Aktualitäten

Heute präsentieren wir euch die aktuelle Ausgabe der Kulturrisse, deren Lektüre wir euch herzlichst empfehlen wollen. Das Heft, unter dem Titel "Antimuslimischer Rassismus: Konjunkturen und Aktualitäten" beschäftigt sich u.a. mit den Funktionen von antimuslimischen Rassismus in politischen Kontexten und wie dieser im Zuge dessen missbraucht wird. In "A bisserl mehr Senf, bitte!" sprachen wir mit Clemens Apprich, Mitglied des Kulturrisse-Redaktionskollektivs über ein Buchprojekt vom Institut neuer Kulturtechnologien t0 sowie über eine „aus:drückliche“ Intervention in der Tiroler Medienmonokultur. Mit den sputniks on air versuchen wir uns in einfachen Übungen der Religionsfreiheit.

Konsultationen für ein neues EU-Kulturprogramm

Das Kulturprogramm der EU läuft in seiner derzeitigen Fassung 2013 aus, weshalb die Europäische Kommission/Generaldirektion Bildung und Kultur einen öffentlichen Aufruf startete, sich an Beratungen in Hinblick auf eine Neuausrichtung des Programms zu beteiligen. Im Laufe der Konsultationen sollen vor allem Ziele, Aktivitäten und Arten der Förderung für den Zeitraum 20140 - 2020 festgelegt werden. Diese Online-Konsultation ist lediglich Teil einer umfassenderen öffentlichen Konsultation. Die Antworten

Solidarität mit Tilos Rádió

Der Verband Freier Radios Österreich (VFRÖ) hat in seiner Pressemitteilung deutlich gemacht, gegen wen sich das neue Mediengesetz gleich zu Beginn seiner Implementierung richtet, diese Entwicklung ist keiner Demokratie würdig. Die Pressemitteilung im Wortlaut: "Der nichtkommerzielle, werbefreie Sender Tilos Rádió ist das erste Opfer der neu zusammengesetzten ungarischen Medienbehörde NMHH. Diese leitete ein Verfahren gegen de freien Radiosender ein, weil er vor drei Monaten einen angeblich

Versicherung für ehrenamtlich und freiwillig Tätige

Freiwilligentätigkeit und Ehrenamt - zwei unumgängliche Begriffe im Kulturbereich, hinter denen sich unzählige Menschen verstecken, die sich mit hoher Professionalität und Unmengen von Arbeitsstunden für die kulturelle Vielfalt in der Steiermark einsetzen, und mittels ihrer Kunst- und Kulturprojekte sichtbar werden.

We are more!

Cultur Action Europe, die Dachorganisation für Kunst und Kultur startete kürzlich die europaweite Kampagne „We are more“. Die Kampagne, die bis 2013 dauern wird, zielt auf politische Entscheidungsträger_innen ab, damit diese die Anerkennung von Kunst und Kultur in Europa forcieren und explizit Kulturagenden in den Verhandlungen zum Budget 2014-2020 unterstützen. Die Kampagnenziele fokussieren auf eine Qualtitätssteigerung sowie auf eine quantitative Erhöhung der Unterstützung, die der Sektor

Kälteeinbruch?

Die Landesregierung hat versprochen, es in Zukunft besser zu machen. Mit 25% Einsparungen im Sektor Kultur wird gar nichts besser! Das Versprechen wird einfach absurd, wenn gerade in dem Bereich, der mit dem kleinsten Budget das größte Wachstum zu verzeichnen hat, nicht investiert, sondern eingespart wird.