Gültige Regelungen gemäß Verordnung für Kunst und Kultur in Vorarlberg bis 31.10.21

Veranstaltungen und Zusammenkünfte im Kultursektor können auf Basis der 2. Novelle der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung bis 31. Oktober 2021 wie folgt stattfinden.

Änderungen für Kultur und Veranstaltungen in Kultureinrichtungen im Rahmen von COVID-19 mit 15. September und bis 31. Oktober 2021

Update am 13.10.2021


Rechtsgrundlage:

2. COVID-19-Maßnahmenverordnung (folgend auf die 2. COV-19-Öffnungsverordnung) gültig seit 15. September 2021
Aktuelle Maßnahmen laut Sozialministerium


Überblick:

 

Die geltenden Maßnahmen laut Verordnung seit Inkrafttreten mit 15. September im Überblick:
 

  • FFP2-Masken-Tragepflicht dort, wo vorher MNS getragen werden musste
  • 3-G-Regel bei Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen (d.h. mit der 26. Person gilt die 3-G-Regel)
  • Antigentests sind österreichweit nur mehr 24 Stunden ab Testabnahme gültig, Wohnzimmertests gelten bspw. in Wien nicht
  • In Museen, Kunsthallen, kulturellen Ausstellungshäusern, Bibliotheken, Büchereien und Archiven gilt ohne entsprechenden Nachweis (3-G- Regel) FFP2-Maskenpflicht
  • Impfungen sind jetzt verlängert 360 Tage nach Zweit- oder Drittimpfung gültig
  • Zugang zur Nachtgastronomie ist neben dem Impfnachweis und dem PCR Test (72 Std. ab Probenahme gültig) auch für Genesene mit entsprechenden Nachweis (Antikörpernachweis) gültig

 

Der angekündigte Stufenplan inkl. geltender Regelungen ab 15. September:


Stufe 1 (ab 15. September 2021) bei einer Auslastung der Intensivbetten von 200, Regeln wie oben angeführt

Stufe 2, 7 Tage nach Überschreitung von 300 belegten Intensivbetten:

  • Bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen ohne zugewiesene Sitzplätze, sowie Nachtgastronomie ist der Zutritt nur für Personen mit zulässigem Nachweis von Impfung oder Genesung (2-G Regel) gestattet
  • Antigen-Selbsttests werden nicht mehr anerkannt

Stufe 3, 7 Tage nach Überschreitung von 400 belegten Intensivbetten:

  • Überall, wo bis dahin 3-G-Nachweis erforderlich war,  gilt nur mehr ein zulässiger Nachweis von Impfung oder Genesung bzw. ein Nachweis eines negativen PCR Tests
  • Ausweitung der Zugangsbeschränkungen


Weitere Regelungen:

  • Grundsätzlich 3-G-Regel getestet, geimpft, genesen für den Besuch von Kultureinrichtungen und die Teilnahme an Veranstaltungen in Kulturbetrieben (gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr). Von der 3-G-Regel ausgenommen sind Museen, Bibliotheken, Büchereien und Archiven.
  • Keine Personenobergrenzen, keine Abstandsregeln
  • Keine Sperrstunde
  • Verpflichtendes COVID-19 Präventionskonzept und COVID-19-Beauftragte*r in Kultureinrichtungen - unabhängig von Anzeige- und Bewilligungspflicht. (Voraussetzung für die Eignung als COVID-19-Beauftragte*r sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der / die Beauftragte ist Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.)
  • Registrierungspflicht: Der*die Verantwortliche hat von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Ort der Veranstaltung / Zusammenkunft aufhalten, Kontaktdaten zum Zwecke des Contact-Tracing zu erheben mit Vor- und Familiennamen,Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse.
    Maßnahmen zur Datensicherheit sind zu treffen (keine Einsicht durch Dritte, keine Verarbeitung der Daten zu anderen Zwecken); Die Daten dürfen ausschließlich zum Zwecke des Contract-Tracing verarbeitet werden und sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzuweisen. Die Daten sind für 28 Tage aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen. 
  • Die FFP2-Maske muss verpflichtend getragen werden in Apotheken, Banken, Betriebsstätten des Lebensmitteleinzelhandels, öffentlichen Verkehrsmitteln und deren Stationen, Seil- und Zahnradbahnen, Postgeschäftsstellen,Taxis, bei Abholung von Speisen und Getränken in geschlossenen Räumen, Besucher*innen von Kranken- und Kuranstalten, in Alten- und Pflegeheimen und stationären Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe und an Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen ausgeübt werden.
  • Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr müssen keine Maske tragen, Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen auch eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen, die 3-G-Regelung gilt für Jugendliche ab 13 Jahren 
  • Gastronomieangebot in Kultureinrichtungen und bei Kulturveranstaltungen ist möglich.
  • Anzeigepflicht bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bei Veranstaltungen ab 100 Personen
  • Bewilligungspflicht bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft bei Veranstaltungen ab 500 Personen
  • Achtung: in Wien gelten strengere Regeln, hier mehr.

Ab 15. August gilt eine Impfung erst bei vollständiger Immunisierung als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr. Der Nachweis wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Die Regelungen für Personen, die mit Johnson & Johnson geimpft werden sowie für Genesene und Getestete bleiben unverändert.

 

Beschränkungen in der Nachtgastronomie:
 

  • Kapazitätsbeschränkung mit max. 75% der Gesamtauslastung lediglich bei Gastronomiebetrieben, in denen überwiegend stehend konsumiert wird wie bspw. Tanzlokale, Clubs oder Diskotheken. 
     
  • Der Zugang zur Nachtgastronomie ist nur mehr für geimpfte Personen sowie Personen mit aktuellem negativem PCR-Testergebnis (maximal 72 Stunden ab Probenahme) möglich. 
    Als Betriebsstätten der „Nachtgastronomie“ sind laut rechtlicher Begründung alle Einrichtungen des Gastgewerbes mit diesen Merkmalen zu verstehen:
    > üblicherweise nächtliche Öffnungszeiten
    > vermehrte Durchmischung und Interaktion der Kunden, insbesondere bei Diskotheken, Clubs und Tanzlokalen
    > verstärkte Durchmischung eines vor allem jungen Publikums (in der Regel keine fixen Sitzplätze) mit geringer Durchimpfungsrate
    > erhöhter Aerosolausstoß hauptsächlich zur Nachtzeit in besonders frequentierten Einrichtungen der „Nachtgastronomie“
    > vermehrte Interaktion der Kunden untereinander
    > körperliche Nähe
    > vermehrter Alkoholkonsum,Tanzen
    > hohe Lautstärke, die zu einem lauten Sprechen führt

    Hinweis: Wir empfehlen, im Zweifelsfall der Zuordnung der Veranstaltung Kontakt mit der zuständen Bezirkshauptmannschaft aufzunehmen.
     
  • Kostenloses PCR Test-Angebot  in allen Landesteststationen. Nähere Informationen hier. 


Zutrittsberechtigung über 3-G-Nachweise:
 

Als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr im Sinne der Verordnung § 1 Abs 2 gilt:

1. ein Nachweis

a) über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
b) einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf,
c) einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf,
d) gemäß § 4 Z 1 der COVID-19-Schulverordnung 2021/22 (C-SchVO 2021/22), BGBl. II Nr. 374/2021 (Corona-Testpass),

2. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte

a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen der Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen, oder
b) Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf, oder
d) weitere Impfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung im Sinne der lit. a, b oder c mindestens 120 Tage verstrichen sein müssen,

3. ein Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde,

4. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist,

5. ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Testung vor Ort: Kann ein*e Besucher*in keinen solchen Nachweis vorlegen, kann ausnahmsweise ein Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers bzw. der Betreiberin einer Kultureinrichtung durchgeführt werden. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten. 

Sonderbestimmung für Kinder: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.

 



Anzeige- und Bewilligungspflicht von Zusammenkünften/Veranstaltungen

 

Anzeigepflicht

Zusammenkünfte von 101 bis 500 Personen müssen eine Woche vorab der zuständigen Bezirkshauptmannschaft gemeldet werden. Kultureinrichtungen benötigen ein Covid-19-Präventionskonzept und eine/n Covid-19-Beauftragte/n. Die Meldung erfolgt über eine webbasierte Eingabemaske unter diesem Link. Dabei werden folgende Daten abgefragt:

a) Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
b) Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
c) Zweck der Zusammenkunft,
d) Anzahl der Teilnehmer*innen

Die Bezirksverwaltungsbehörde ist dazu angehalten, die COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen. Das COVID-19-Präventionskonzept ist zu diesem Zweck während der Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten und auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.

 

Bewilligungspflicht

Ab 501 Teilnehmer*innen muss unter Vorlage eines COVID-19-Präventionskonzepts eine Bewilligung bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eingeholt werden. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen. Die Meldung erfolgt über eine webbasierte Eingabemaske unter diesem Link. Erforderlich neben der Erhebung dieser Daten: 

a) Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen,
b) Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft,
c) Zweck der Zusammenkunft,
d) Anzahl der Teilnehmer,

Erforderlich ist die Bestellung einer/eines COVID-19-Beauftragten und die Vorlage des COVID-19-Präventionskonzeptes mit den notwendigen Angaben.

Hinweis: Sollte es zu Problemen bei der Eingabe der Veranstaltungen geben, empfehlen wir, direkt mit den Bezirkshauptmannschaften Kontakt aufzunehmen:

Bezirkshauptmannschaft Bregenz: rainer.honsig-erlenburg@vorarlberg.at | 
Bezirkshauptmannschaft Dornbirn: bhdornbirn@vorarlberg.at
Bezirkshauptmannschaft Feldkirch: bhfeldkirch@vorarlberg.at
Bezirkshauptmannschaft Bludenz: bhbludenz@vorarlberg.at
 

Zur Info bezüglich Personenobergrenzen:
Personen, die zur Durchführung einer Zusammenkunft/Veranstaltung erforderlich sind, NICHT in die Personenhöchstgrenze miteinzurechnen.

 

Zusammenkünfte

  • An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Teilnehmer der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.
     
  • Von der Anzeige- und Bewilligungspflicht und dem Erstellen eines COVID-19-Präventionskonzeptes und dem Bestellen einer/eines COVID-19-Beauftragten sowie den Regelungen zu gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünften ausgenommen sind:

    1. Zusammenkünfte im privaten Wohnbereich, mit Ausnahme von Zusammenkünften an Orten, die nicht der Stillung eines unmittelbaren Wohnbedürfnisses dienen, wie insbesondere in Garagen, Gärten, Schuppen oder Scheunen;
    2. Begräbnisse;
    3. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953;
    4. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
    5. Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien;
    6. Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen;
    7. Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz– ArbVG, BGBl. Nr. 22/1974;

 

Künstlerische Proben

Zusammenkünfte zu Proben zu beruflichen Zwecken und zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung sind möglich.

  • Die 3-G Regelung ist anzuwenden
  • COVID-19 Präventionskonzept und COVID-19 Beauftragter
  • Sinngemäße Anwendung der Vorgaben für Spitzensportler*innen gem. § 7 Abs 4 letzter Satz, sofern es sich um Proben in fixer Zusammensetzung handelt:
    Wird eine SARS-CoV2-Infektion bei Mitwirkenden bekannt, sind in den folgenden vierzehn Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jeder weiteren Zusammenkunft alle Mitwirkenden einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

 

Regelungen bei Workshops, Kursen und Schulungen

Vortragende oder Lehrer unterliegen gemäß §9 (Ort der beruflichen Tätigkeit) keiner Maskenpflicht, wenn sie 3-G vorweisen können, d.h. dass beispielsweise Bewegungskurse oder Zirkusworkshops unter Vorlage und Kontrolle von 3-G sowohl für Teilnehmende als auch Vortragende / Lehrer*innen OHNE Maske erfolgen kann.

 

Gastronomie bei Veranstaltungen

Für den gastronomischen Betrieb in einer Kultureinrichtung kommt § 5 der 2. COVID-19-Maßnahmenverordnung zum Tragen.

  • Es gilt die 3G-Regel.
     
  • Davon ausgenommen sind Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der „Nachtgastronomie“), wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale, dürfen Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn diese einen negativen PCR-Test vorweisen können. Der Kunde hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
     
  • Betreiber von gastronomischen Betrieben haben einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
     
  • Selbstbedienung ist zulässig, sofern geeignete Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos gesetzt werden. Diese Maßnahmen sind im COVID-19-Präventionskonzept abzubilden.
     
  • Ein 3G-Nachweis muss nicht vorgewiesen werden, wenn:
    1. Speisen und Getränken abgeholt werden. Kunden haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen;
    2. es sich um Imbiss- und Gastronomiestände handelt. Kunden haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.
     
  • Registrierungspflicht: Der*die Verantwortliche hat von Personen, die sich voraussichtlich länger als 15 Minuten am Ort der Veranstaltung / Zusammenkunft aufhalten, Kontaktdaten zum Zwecke des Contact-Tracing zu erheben. Diese umfassen Vor- und Familiennamen, die Telefonnummer und wenn vorhanden die E-Mail-Adresse. Ferner sind Datum und Uhrzeit des Betretens zu dokumentieren. 
    Im Falle von Besucher*innen-Gruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.
    Es sind geeignete Maßnahmen zur Datensicherheit zu treffen (kein Einsicht durch Dritte, keine Verarbeitung der Daten zu anderen Zwecken); Die Daten dürfen ausschließlich zum Zwecke des Contact-Traicing verarbeitet werden und sind der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzuweisen. Die Daten sind für 28 Tage aufzubewahren und danach unverzüglich zu löschen. 
     
  • Ein COVID-19 Präventionskonzept ist auszuarbeiten und umzusetzten, ein*e COVID-19-Beauftragte ist zu bestellen.


Außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit, betreute Ferienlager

Für Zusammenkünfte von Personen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder im Rahmen von betreuten Ferienlagern gelten die Regeln gemäß Zusammenkünfte, §12, mit Anzeigepflicht ab 100 Personen und Bewilligungspflicht ab 500 Personen. 

Bei Zusammenkünften von mehr als 100 Personen hat der für eine Zusammenkunft Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen. Die Bezirksverwaltungsbehörde hat die Einhaltung der COVID-19-Präventionskonzepte stichprobenartig zu überprüfen. Das COVID-19-Präventionskonzept ist zu diesem Zweck während der Dauer der Zusammenkunft bereitzuhalten und auf Verlangen der Bezirksverwaltungsbehörde vorzulegen.

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der Teilnehmer der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Von diesen Regelungen ausgenommen sind geschlossene Gruppen bzw. Gesellschaften und wenn der Ort der Zusammenkunft ausschließlich von Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft und von Personen, die zur Durchführung der Zusammenkunft erforderlich sind, betreten wird oder durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung, eine Durchmischung der Personen dieser Gruppe bzw. Gesellschaft mit sonstigen dort aufhältigen Personen ausgeschlossen wird.

 

Einreisebestimmung Vorarlberg

Gesammelte Informationen zu den Einreisebestimmungen nach Österreich finden sich hier

 

Einreisebestimmungen Deutschland (seit 1. August 2021)

Rechtsgrundlage: Corona-Einreiseverordnung vom 30. Juli 2021
 

  • Seit 1. August 2021 müssen Personen, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland über einen Testnachweis (Antigentest nicht älter als 48 Stunden, PCR-Test nicht älter als 72 Stunden, kein "Wonzimmertest"), einen Genesenennachweis (max. 6 Monate nach durchgemachter Infektion, nachzuweisen über den "grünen Pass") oder einen Impfnachweis (14 Tage nach der vollständigen Impfung) verfügen.
  • Ausnahmen von der Nachweispflicht (3G-Regel) aus deutscher Sicht gelten u.a. für Grenzpendler und Grenzgänger, Kurzaufenthalte unter 24 Stunden im Rahmen des Grenzverkehrs und Transit/reine Durchreise.
  • Zudem gelten bei Einreisen nach Deutschland bei vorherigem Aufenthalt (die letzten 10 Tage) in einem Risikogebiet (Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete) weitere Pflichten (Melde-, Quarantäne- und Testpflicht).

 

Bei der Ein-/Wiedereinreise aus Deutschland gilt grundsätzlich keine Registrierungspflicht mehr.

Es gilt aber die 3-G-Regel (Nachweis mitführen) für alle über 12 Jahre über:

  • PCR-Test - Probeentnahme nicht älter als 72 Stunden,
    oder
  • Antigentest - Probeentnahme nicht älter als 48 Stunden
    oder 
  • Antigentests zur Eigenanwendung "Wohnzimmertests" – Probenentnahme nicht älter als 24 Stunden (gelten aber nur dann, wenn sie in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst sind)
    oder
  • Impfzertifikat - entweder ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als 90 Tage zurückliegen darf oder ab dem Zeitpunkt der Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist ab dem 22 Tag nach der Impfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf
    oder
  • Genesungszertifikat über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion
    oder
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf

Die Tests können auch innerhalb von 24 Stunden nach der Einreise nach Österreich nachgeholt werden (hier besteht jedoch Registrierungspflicht). Keine Quarantänepflicht. Diese Regeln gelten, sofern man sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nur in Deutschland und/oder Österreich aufgehalten hat.

 

Regelmäßiger Pendlerverkehr

  • das Testergebnis des Antigen- oder PCR-Tests gilt 7 Tage ab der Probeentnahme.
  • eine Registrierungspflicht besteht alle 28 Tage (ACHTUNG: bei Änderung der Daten der Wohn- und Aufenthaltsadresse bei mehrtägigen Aufenthalten, des Abreisestaates, des Aufenthaltes währen der letzten zehn Tage vor der Einreise, der Kontaktdaten und des Vorliegens eines neuen Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr ist eine neuerliche Registrierung auch vor Ablauf der 28 Tage vorzunehmen).


Bei Fragen bitten wir um ein Email an @email.at.

 

Artikelfoto: © Stefan Hauer, Tanzperformance "Chivalry Is Dead" von Alexander Gottfarb & Alex Deutinger, tanz ist Festival 2015, Spielboden Dornbirn

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