kunst

MKM Musik & Kunst Schulen Management Niederösterreich GmbH ist ein Betrieb der Kultur.Region.Niederösterreich GmbH und sucht ab sofort eine pädagogisch künstlerische MitarbeiterIn im Bereich Lehre und Vermittlung. | Bewerbungsfrist: 30.04.2021
Bilanz: Ein Jahr türkis-grüne Regierung

Ein Jahr Türkis-Grün - Stimmen aus verschiedenen Sektoren zum ersten Jahr der Regierungstätigkeit

Durch die Corona-Krise haben sich viele Pläne geändert. Wir werfen einen Blick darauf, was im Regierungsprogramm steht und was davon dennoch umgesetzt wurde, was wohl noch kommen wird und was unter den Tisch fallen könnte. Kultur, Umwelt, Frauen, Asyl, Medien, Soziales - wir haben uns umgehört, wie in verschiedenen Sektoren das erste Jahr der türkis-grünen Regierung bewertet wird. Wir hören Yvonne Gimpel von der IG Kultur, Agnes Zauner von Global 2000, Herbert Langthaler von der Asylkoordination, Brigitte Theißl von an.schläge, Helga Schwarzwald vom Verband Freier Rundfunk und Martin Schenk von der Armutskonferenz.
Kunst und Kultur auf Rezept, Gesundheit Foto: Tim Goedhart

„Kreative Interventionen sind effektiver als Psychopharmaka“ – ein Interview mit Katherine Taylor über Kunst und Gesundheit

In Großbritannien wird eine Idee verfolgt, die das Gesundheitswesen, sowie den Kunst- und Kultursektor grundlegend neu aufstellen könnte: Kunst auf Verschreibung! Wo kommt die Idee her, welche Effekte sind dazu bereits belegt und wie realistisch ist es, dass die Politik diese Schiene weiterverfolgt? Ein Interview mit Katherine Taylor, Leiterin des iTHRIVE Programms für Kunst und psychische Gesundheitsdienste in der Region Manchester.

„Kunst und Kultur können zum Klimaschutz etwas beitragen, was kein anderer gesellschaftlicher Bereich leisten kann“ – Richard Schachinger (Klimabündnis OÖ)

Richard „Richi“ Schachinger steht mit einem Bein in der Kultur und dem anderen im Klimaschutz. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, warum Klimaschutz den Kunst- und Kultursektor so spät erst erreicht hat, was Festival dazu beigetragen haben, was Initiativen machen können und was der Sektor leisten kann, was kein anderer Bereich vermag.

Die Freiheit der Kunst in Deutschland auf dem Prüfstand: NS-Symbolik im Stadttheater Konstanz.

Im April 2018 wurde die Inszenierung von George Taboris „Mein Kampf“ im Stadttheater Konstanz aufgeführt. Das mediale Echo war riesig, was zu einer großen gesellschaftlichen Debatte über die grundlegenden Freiheitsrechte ausartete, bei der das Stadttheater Konstanz nicht nur positiv wegkam. Was waren die Gründe für die Skandalisierung des Stücks, um ausgehend von diesem Beispiel die Bedeutung der Kunstfreiheit für eine (demokratische) Gesellschaft zu klären? Darüber haben wir mit der Anthropologin Dr. Andrea Zielinski und dem Intendanten des Stadttheater Konstanz Prof. Dr. Dr. Nix gesprochen.
Kulturpass, Kunst und Kultur trotz Armutsgrenze

Jenseits der Armutsgrenze

Kunst und Kultur können Überlebensmittel sein, die helfen, den Atem nicht zu verlieren. Das Geld bzw. das Sich-leisten-Können einer Eintrittskarte soll und darf kein Kriterium dafür sein, ist doch die Teilhabe am kulturellen Leben ein Grundrecht und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert.

Zum Begriff
der Roma-Kunst 

Mit dem Paukenschlag des Roma-Pavillons „Paradise Lost“ auf der 52. Biennale von Venedig im Jahr 2007 wurde die Kunst von Roma und Romnia endgültig aus dem Ghetto der ethnografischen Kunstsammlungen bzw. der Outsider-Art befreit und in den Kontext des westlichen Kunstsystems hinein reklamiert. Zu sehen war eine politische Kunst, die mit zeitgenössischen Methoden die Erfahrungen von Flucht und Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung zum Thema machte. Gleichzeitig etablierte sich, als Zeichen eines ethnischen Selbstbewusstseins, der Begriff „Roma-Kunst“, der allerdings auch hier auch schon mit einem gewissen Vorbehalt verwendet wurde. Aus diesem ersten Pavillon folgten zwar noch weitere Ausstellungen, ein regulärer Pavillon der Roma/Romnia konnte sich leider nicht auf der Biennale von Venedig etablieren. Doch konnte sich mit dieser Initialzündung ein künstlerischer Aktivismus etablieren, der inzwischen auf vielen Ausstellungen weltweit Sichtbarkeit und Wirksamkeit erlangt hat und der von einer neuen, jungen Generation von KünstlerInnen fortgesetzt wird.

Arts causing troubles

Nirgends in der Sozialistischen Republik Vietnam werden die Spannungen zwischen traditionellen sowohl konfuzianisch als auch kommunistisch geprägten Wertvorstellungen und den Einflüssen des westlichen Kapitalismus wohl deutlicher sichtbar als in der Kunstszene der Hauptstadt Hanoi. Jahrhunderte Kolonialgeschichte, der Vietnamkrieg (in Vietnam der „Amerikanische Krieg“ genannt) und die wirtschaftliche Öffnung und Liberalisierung „Đôi mó’i“ vor gut 30 Jahren haben ihre Spuren hinterlassen.

Betroffenheit über folgenschwere Weichenstellungen in der Förderlandschaft

Ein breites Feld an Kunst- und Kulturschaffenden trifft sich am 10.Juli 2015 zur Bekundung ihrer gegenseitigen Solidarität und Betroffenheit über die folgenschweren Weichenstellungen in der Förderlandschaft. Ausschlag gaben die unverständlichen Kürzungen und der respektlose Umgang mit Personen und Einrichtungen, die für ihre hochqualifizierte Arbeit bekannt sind und einen essenziellen kulturpolitischen Auftrag erfüllen.

Kultur zur Wahl - Runder Tisch 2015

Kunst und Diskussion - Fragen nach Stellenwert und Förderung für lokale und regionale Kulturprojekte veranstaltet von Depot (Wien) in Kooperation mit eisenerZ*Art und IG Kultur Steiermark im Eisenerzerhof in Eisenerz