Theorie

zukunftsdialoge #2 "Wert von Kunst und Kultur in der Kulturförderung"

Für die zweite Ausgabe der "Zukunftsdialoge" wird es neben einem Vortrag mit anschließender Diskussion auch einen offenen Lesekreis geben, der sich vertiefend mit dem Thema "Wert von Kunst und Kultur" beschäftigt. Vortrag „Der Wert von Kunst und die öffentliche Kulturförderung: Universitäre Perspektiven“ von Mag. Malik Sharif, PhD Donnerstag, 5. April 2018 Beginn: 17 bis ca. 19 Uhr Ort: < rotor > (Volksgartenstraße 6a, 8020 Graz) ***************
Berardi

Kognitarische Subjektivierung

Die soziale Fabrik hat sich in eine Fabrik des Unglücks verwandelt: Das Fließband vernetzter Produktion bedeutet die emotionale Energie der kognitiven Klasse unmittelbar aus.
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(Des)Illusion von Unabhängikeit

Dem Kampf gegen ökonomische Ungleichheiten muss die Anerkennung der Tatsache vorausgehen, dass im Kunstfeld und zwischen den KünstlerInnen Klassenunterschiede existieren.

Kunst und kulturelle Produktion - zwischen gesellschaftlicher Relevanz und kommerzieller Verwertbarkeit

In dieser Form können Kunst und Kulturproduktion eine Form bilde, in dem Konflikte über Demokratie ausgetragen werden können.

zukunftsdialoge #1 "Kulturräume sichern"

Kulturräume sichern - auf der Suche nach Antworten für gegenwärtige Herausforderungen Vortrag - Fallbeispiele - Podiumsdiskussion Am 15. Dezember / 14:00-19:00 / Foyer Radio Helsinki (Schönaugasse 8, 8010 Graz) Mit: Magdalena Augustin (Gassen aus Zucker, IG Kultur Wien, Wien) Markus Gönitzer (Forum Stadtpark, Container25, Graz) Autonome Wohnfabrik (Hausprojekt, Salzburg) Izidor Barši (Tovarna Rog, Ljubljana) Klaus Störtebeker (Sub, Graz) FREIER EINTRITT Kulturräume sind nicht nur wichtige Treffpunkte

Crossing Borders

Für das Kapital erfüllt migrantische Arbeit in vielen Fällen eine ähnliche Funktion wie klassische Reproduktionsarbeit in den Industrieländern: Sie ist zwar meist nicht gänzlich gratis verfügbar (ausgenommen sind Fälle von Lohnraub, die bei illegalisierter Arbeit aber nicht selten vorkommen und durchaus zum Kanon des Ausbeutungsverhältnisses gehören), verursacht jedoch für das Kapital weitaus geringere Kosten als Arbeitskraft aus der Mehrheitsbevölkerung.

Medienkultur - Kulturmedien?

„Medienarbeit ist Kulturarbeit, Tag für Tag, Zeile für Zeile, Wort für Wort. Arbeit an der Kultur der Information, der Diskussion, des Wissens, der Transparenz und des Zugangs zu Öffentlichkeit. Umgekehrt produzieren Kunst und Kultur wirkungsstarke Bilder, die sich tief ins gesellschaftliche Bewusstsein einprägen und stellen gleichzeitig all die Sujets, die jedem öffentlichen Diskurs zugrunde liegen, immer wieder aufs Neue in Frage. An dieser Stelle wird das

K.U.L.M. – Avantgardismus und „Provinz“

Mehr als 20 Jahre K.U.L.M. (von 1993 bis 2015/16 unter der Ägide Richard Frankenbergers) gingen nunmehr in einer gewissermaßen bereits „klassisch“ zu nennenden Form zu Ende. Für langjährige Mitglieder gilt es nun – organisatorisch und vielleicht auch inhaltlich – „neue“, zumindest aber veränderte Wege zwischen „Tradition“ und Innovation zu finden. Einige Aspekte werden in der Übergangsphase allerdings weitgehend konstant bleiben – vor allem das soziale und

Stadt- und Regionalentwicklung: Kunst im öffentlichen Raum als Hoffnung

Sprechen wir über die Potenziale von Kunst im öffentlichen Raum, leben wir alle in einer Zwitterposition, ja wir agieren als Doppelagenten. Einerseits sind wir – als professionelle Advokaten der Hoffnung auf Verbesserung unseres Gemeinwesens durch Kunst – tagtäglich damit befasst, den Wert und die Hoffnungen hervorzuheben, zu denen die Produktion zeitgenössischer Kunst Anlass gibt. Andererseits haben wir zugleich aus dieser Arbeit heraus den genauestens Einblick in

Zirkus, ein wandlungsfähiges Genre

Ein geschichtlicher Rückblick aus kunstwissenschaftlicher Perspektive. Der Zirkus hat sich in seiner etwa 250jährigen Geschichte in Europa durchgängig als sehr wandlungsfähiges Genre erwiesen. Im deutschsprachigen Raum bis zum heutigen Tag fast unbemerkt ist die Entwicklung des Zirkus mit der Etablierung dieses Klischees jedoch längst nicht abgeschlossen.

Zur Geschichte von Zirkus in Österreich

Österreich, insbesondere Wien, spielt in der Zirkusgeschichte eine bedeutende Rolle. Die Etablierung des Zirkus als neues, innovatives Unterhaltungsgenre fand um 1800 statt, als KunstreiterInnen-Truppen nach dem Vorbild von Philip Astley’s Amphitheatre in London und Paris feststehende Gebäude errichteten. „Cirque olympique“ nannte Henri Franconi, ein ehemaliger Mitarbeiter Astleys sein Unternehmen in Paris zu Beginn des 19. Jahrhunderts, er prägte damit den Namen für das spezifische Genre Zirkus.

Zirkusfrauen und "Artifizierung"

Die Anerkennung von Zirkus als Kunstform und deren Herausforderungen Diese Abhandlung beschäftigt sich mit den Auswirkungen, die eine „Anerkennung als Kunstform“, wie sie vom Zirkus angestrebt wird, auf die Arbeit von Frauen in der Manege hat. Die den Frauen zugewiesenen Rollen haben sich gewandelt und werden nicht mehr systematisch auf das Geschlecht reduziert, denn sowohl männliche als auch weibliche Werte werden inzwischen von männlichen und weiblichen