Kulturradio Steiermark - November

Wie jeden Monat gibt es auf Radio Helsinki in Graz kulturpolitische Nachrichten der IG Kultur Steiermark. Diesmal u.a. mit einem ausführlichen Interview mit Lukas Oberndorfer zum Thema "Autoritäre Wende".
Biennale Budapest

Die illiberale Wende in Ungarns bildender Kunst. Gibt es Konsequenzen?

Wie man in internationalen Kunstmedien nachlesen kann, hat die illiberale Wende des rechtsextremen Orbán-Regimes unter anderem dazu geführt, dass sich die Rahmenbedingungen für bildende Kunst in Ungarn grundlegend verändert haben.

Kunst ist immer politisch

Foto: ©Patrick Kwasi Die Ereignisse in der Welt erscheinen überwältigend. Täglich gibt es neue Nachrichtung über Gräueltaten, Unmenschlichkeit und Anstiftung zum Hass. Wir scheinen uns einer Abwärtsspirale in den Abgrund zu bewegen. Doch das Erste, was ich heute Morgen sagen möchte: Wir sollen kurz innehalten, tief durchatmen und eine Perspektive auf die aktuelle Situation gewinnen. Dann erkennen wir, dass wir hier in Wien und unsere KollegInnen

Jenseits von Gut und Böse: Ein Schiff gestrandet an der Peripherie

Ist nicht am Ende gerade der Zusammenbruch der Illusion über das tadellose Funktionieren des kapitalistischen Marktes der Geburtsort der heutigen radikalen rechten Politik in Kroatien?

zukunftsdialoge #1 "Kulturräume sichern"

Kulturräume sichern - auf der Suche nach Antworten für gegenwärtige Herausforderungen Vortrag - Fallbeispiele - Podiumsdiskussion Am 15. Dezember / 14:00-19:00 / Foyer Radio Helsinki (Schönaugasse 8, 8010 Graz) Mit: Magdalena Augustin (Gassen aus Zucker, IG Kultur Wien, Wien) Markus Gönitzer (Forum Stadtpark, Container25, Graz) Autonome Wohnfabrik (Hausprojekt, Salzburg) Izidor Barši (Tovarna Rog, Ljubljana) Klaus Störtebeker (Sub, Graz) FREIER EINTRITT Kulturräume sind nicht nur wichtige Treffpunkte

Gegen den Kulturabbau beim ORF Vorarlberg

Seit Oktober 2017 wendet sich die IG Kultur Vorarlberg mit weiteren Kunst- und Kulturschaffenden und Kulturinitiativen in offenen Briefen an Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg. Ausgelöst wurde der Protest durch die Programmänderung der beliebten Kultursendung „Kultur nach 6“ von 18 auf 20 Uhr und damit auf eine Zeit, in der Beiträge parallel zu jenen Kulturveranstaltungen stattfinden, über die sie berichten. Darüber hinaus kritisieren Vorarlberger Kultur-Initiativen,
Kulturzentrum Niesenberger

Ökonomische Argumente für die öffentliche Kulturförderung

Es stimmt, dass für eine optimale Quantität und Qualität von Kulturgütern neben dem Markt noch ein anderer Mechanismus bestehen muss, denn der Markt funktioniert im Kulturbereich nicht gut.
Our violence & Your violence

Die Transformation der kulturellen Produktion in in Ungarn nach 2010

Während die nationalistischen Ressentiments der nationalen Eliten einen wichtigen strukturellen Faktor in der Kulturpolitik der Fidesz darstellen, verläuft der Transformationsprozess sehr unstet und voller Widersprüche, da die Kader der Regierungspartei ideologisch und sozial keinen einheitlichen Block bilden.

Land in Sicht!?

Soziokultur als Landlebensgestaltung

Europäische Kulturpolitik - Marktintegration im Kulturbereich

Im Sinne des neoliberalen Diskurses und der zunehmenden Kommerzialisierung kultureller Prozesse sind die Kulturförderprogramme seit Maastricht darauf ausgelegt, kulturelle Ressourcen in ökonomisches Kapital umzuwandeln.
Willi Resetarits, gegen Rechtsextreme in Ministerämtern

Rechtsextreme in Ministerämtern?

Die Aufregung um Schwarz(Türkis)-Blau wie beim letzten mal bleibt vorerst noch aus. Dabei ist die Konstellation dieses mal eine grundlegend andere. Denn beim Verhandlungspartner FPÖ sind die Verbindungen zum Rechtsextremismus weitaus stärker gegeben als noch Anfang 2000. Lassen sich Rechtsextreme in Ministerämtern noch verhindern?
Kulturland retten, Budget Kürzungen Schwarz-Blau Oberösterreich

Große Einschnitte im Kulturland OÖ

Der nun veröffentlichte Budgetentwurf der Landesregierung lässt die schlimmsten Befürchtungen der Kulturplattform OÖ wahr werden: Statt der geforderten Aufstockung der Mittel wird besonders die zeitgenössische Kunst und Kultur radikal gekürzt.