Fair Pay: Kulturarbeit muss sich lohnen!

Kulturarbeit ist Arbeit. Soviel ist sicher. Zumindest für die, die tagtäglich im Feld der freien, autonomen Kulturarbeit tätig sind. Für viele andere ist Kulturarbeit vor allem einmal Lustgewinn, Selbstverwirklichung und Freizeitvergnügen, um nur einige Schlagworte zu bemühen. Ändern muss sich auch die (Selbst-)Ausbeutung die im freien, autonomen Kulturbereich Einzug gehalten hat. Kulturarbeit ist Arbeit und muss auch als solche entlohnt werden. So viele Menschen sind es

Gipsy Dreams - von Träumen, Strategien und der Angst

„Roma-Träume – Gipsy Dreams - Romano Suno“ heißt eines der Alben von Harri Stojka, einem der wenigen prominenten Menschen dieser Erde, der sich zu seiner Roma-Herkunft bekennt. Aber träumen, das können die Roma schon lange nicht mehr. Nur Albträume, aus denen es kein Erwachen gibt: Morde an Roma in Ungarn, Verfolgung und Hetze in Bulgarien, Abschiebungen in Frankreich, ethnische Registrierung und Zwangsräumung von Roma-Camps in Italien...

Die erste Europäische Theaternacht in Österreich ist Geschichte!

Ein großartiger Erfolg war die Premiere der Europäischen Theaternacht in Österreich, der ohne die Beteiligten KünstlerInnen, Theaterhäuser und ihre TechnikerInnen und den OrganisatorInnen nicht gelungen wäre. Das Projekt EUROPÄISCHE THEATERNACHT folgt einer kroatischen Initiative, NOĆ KAZALIŠTA, und fand heuer am 19. November zum ersten Mal auch in Österreich statt. Das Projekt wurde initiiert, um ein Mal im Jahr einen ganzen Tag/Abend/Nacht lang gemeinsam die darstellenden Künste

Ganz draußen? Sozialreportagen aus dem Abseits

Der Bewegungsmelder Kultur stellt in der aktuellen Ausgabe die 3. Nummer der Kulturrisse vor: Unter dem Titel "Ganz draußen? Sozialreportagen aus dem Abseits" untersucht diese die Renaissance des Genres und wie es um die oftmals vorgegebene Objektivität der Berichterstattung gestellt ist. In "A bisserl mehr Senf bitte!" befragt Patricia Köstring diesmal Marty Huber u.a. zu Übersetzungsfragen von Performance und Text. Die sputniks on air erinnern uns an die London Riots und die damit verbundene Frage nach Gewalt.

Aufruf zum Diskurs um ein selbstverwaltetes Künstler*Innenhaus

Die IG Kultur Steiermark unterstützt den Diskurs um ein selbstverwaltetes, offenes Künstler*innenhaus für ALLE steirischen Künstler*innen. Er wird in einer offenen Arbeitsgruppe und auf der Mailingliste kuenstlerinnenhaus@mur.at, der sich alle nteressierten Künstler*innen und Kulturschaffende anschliessen können, fortgesetzt.

Zur Lage der Bildenden Kunst in Graz

Kulturproduzierende aus dem Bereich der Bildenden Kunst, darunter mehrere Mitglieder der IG Kultur Steiermark, haben in einem gemeinsamen Reflexionsprozess ein Thesen- und Forderungspapier an Kulturpolitik, Kulturjournalismus und Kunstpublikum formuliert, in dem langjährige Forderungen der IG Kultur verstärkt zum Ausdruck gebracht werden.

Intervention zur Wienwoche

Mit der folgenden Intervention wollen wir eine Debatte über die Konzeption der WIENWOCHE anstoßen. Wir stellen die Frage, ob die WIENWOCHE unbedingt auf eine Woche verdichtet werden muss und ob die Suche nach zusätzlicher Finanzierung eine vordringliche Aufgabe der Leitung der WIENWOCHE sein soll. Mit der neuen Regierungskonstellation in Wien kommt auch etwas Bewegung in die Kulturpolitik. Von Donauinselfest und Stadtfest sollen ab 2012 Mittel für

Kulturpolitik für Menschen, nicht Institutionen!

Wenn wir uns den aktuellen und akuten Anforderungen einer zeitgenössischen Kulturpolitik stellen wollen, dann kann es beim besten Willen nicht hilfreich sein, die Forderung nach Konzepten für die Kulturpolitik einer Forderung nach Planwirtschaft gleichzusetzen. Kulturpolitik ist mehr als den Status Quo erhalten oder der vereinfachten Forderung nach mehr Geld nachzugeben, sie ist natürlich auch mehr als völlig das Ruder übernehmen zu wollen oder den großen Kulturtankern

Wir holen uns die Selbstverantwortung für unsere Arbeit zurück!

Im Anschluss an die Enquete zur „Neuorientierung des Künstler*nnenhaus“ vom 12.10.2011 lud die IG Kultur Steiermark eine Arbeitsgruppe aus KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen zur Ausarbeitung eines Detailkonzepts für ein selbstverwaltetes Künstler*nnenhaus ein.

Romanistan is coming!

Der Bewegungsmelder Kultur steht diesmal ganz im Zeichen des aktuellen EU Kulturprojektes: „Romanistan" ist ein antirassistisches Kultur-Kooperationsprojekt, organisiert von Roma-Kulturvereinen und Roma-Organisationen in der Europäischen Union gemeinsam mit der IG Kultur Österreich. Der Fokus liegt auf der Ent-Exotisierung von Roma-Kulturarbeit. In den Kulturpolitiken gibt es eine Vorschau auf die kommende Konferenz am 25. u. 26. November.

SHORTCUT EUROPE 2011

SHORTCUT EUROPE 2011 Culture (not) for all? 16. bis 18. November 2011

Rettet das KünstlerInnenhaus, die 2.

IG Kultur Steiermark fordert selbstverwaltetes KünstlerInnenhaus. Pressemitteilung der IG Kultur Steiermark zur "Enquete II Neuorientierung des Künstlerhauses", 13.10.2011. LR Buchmann lud am 12.10.2011 zur zweiten ganztägigen Enquete „Neuorientierung des KünstlerInnenhaus“ ein.