Landeskulturkonferenz 2008

Kultur in Arbeit, am 7. Oktober 2008 um 18 Uhr, im „Schaumbad - Freies Atelierhaus Graz", Starhemberggasse 4, 8020 Graz.

Geliebte Freiheit und verhasste Prekarität?

Der aktuelle Bewegungsmelder Kultur will euch trotz Finanzkrise und Krach an den Börsen die Veranstaltung "Freiheit & Prekarität" schmackhaft machen. Am 21. und 22. November findet diese in Linz statt und will insbesondere (aber nicht nur) Frauen anlocken. Passend zum Thema gibt es Auszüge aus der Studie zur sozialen Lage der KünstlerInnen in Österreich. Die KulturarbeiterInnen des Monats sind eine europäische Vielheit, die wir beim ENCC

Neues aus Kleingartensiedlung: Schöne Worte

Dass eine Kleingartensiedlung eine kleine Welt in sich ist, das habe ich Ihnen gegenüber doch sicherlich schon einmal erwähnt. „Zerrspiegel der Gesellschaft“ hat das einmal ein Theaterregisseur, der kurz bei uns auch einen Kleingarten hatte, genannt. Der hat immer alles so schön sagen können, aber für die Gartenarbeit war er einfach nicht geschaffen.

Ein Ausflug in die Reichshauptstadt

Writing Central European Art History lautete der Titel eines Seminars, das von der ERSTE Stiftung und der Österreich-Sektion der NGO World University Service (WUS) als Teil des wiederum durch die ERSTE Stiftung initiierten Projekts PATTERNS_Travelling Lecture Set organisiert wurde. Es beinhaltete Vorträge von sieben ProfessorInnen aus dem so genannten Osteuropa (Tschechien, Estland, Ungarn, Polen, Serbien und der Slowakei): Edit András, Jan Bakos, Ljiljana Blagojević, Mart Kalm,

von bankenhilfspaketen, grabschändern und bankeinzugsautos

FINANZKRISE, das wort des jahres in deutschland. GEWINNWARNUNG das unwort des jahres in österreich. und in kärnten ist es trotz fasching nicht erlaubt, das österreichische wort des jahres LEBENSMENSCH lächelnd auszusprechen.

Griechische Inseln

Der Anarchismus legt es nicht auf möglichst viel Chaos und Gewalt an, sondern auf die Abwesenheit von Herrschaft, wie es bereits das griechische Wort anarchia besagt. Und wie es im 20. Jahrhundert verschiedenste Massenbewegungen gefordert und praktiziert haben.

Bambiland

Im Rahmen der Serie tragödienproduzenten erreichte das theatercombinat nach Antike, Renaissance und Barock die Gegenwart und gestaltete Elfriede Jelineks vielschichtigen Theatertext „Bambiland“ als akustisch-choreographische Stadtkomposition.

Hunde, die bellen, ... Keine Geschichten über Migration!

Cafe Europa vs. Dog eat Dog erzählt vom Türsteher Menem, der sein Leben an der Schwelle eines Nachtclubs eingerichtet hat. Die Schwelle beschreibt paradigmatisch sein ganzes Leben: nicht drinnen und nicht draußen, die Stirn nach außen, der Arsch nach innen.

Kunst und Kreativwirtschaft: Wie weiter?

Endlich haben wir alles hinter uns – von den Neuwahlen bis Weihnachten. Wenn alles gut geht, können wir wieder zu arbeiten beginnen. Und es gibt auch einiges zu tun, denn die Welt bleibt eben doch nicht stehen, wenn sich die Kulturnation Nummer 1 eine Auszeit zur Selbstfindung nimmt.

Eine ungeschriebene Beziehungsgeschichte

Man darf auch nicht vergessen, dass das KZ Mauthausen von Dachau-Häftlingen 1938 aufgebaut wurde. Mauthausen-Häftlinge mussten wiederum ab 1943 beim Ausbau der SS-Kaserne Klagenfurt-Lendorf helfen.

Her mit der Feuerwehr! Von Freiheit & Prekarität

Mit knappem Geld lässt es sich auch nur knapp leben. Aber nicht nur niedriges Einkommen verursacht Prekarität. Wie kann beispielsweise frei studiert und gearbeitet werden, wenn ein/e KünstlerIn nicht im Besitz einer österreichischen oder EU-Staatsbürgerschaft ist?, fragte Petja Dimitrova zum Einstieg in Freiheit & Prekarität.

Zum politischen Antirassismus

Die Verhältnisse heißen Rasse, Klasse, Nation, Geschlecht, Kultur usw. Dies zu verändern, auf dessen Aufhebung hinzuarbeiten, ist das primäre Ziel des politischen Antirassismus. Auf diesem Wege wird und muss einiges in Frage gestellt und rekontextualisiert werden. Beispielsweise sollte das schon zuvor erwähnte Toleranzpathos genauso schnell als ein asymmetrisches Herrschaftsinstrument entlarvt werden, wie das seit den 1980er Jahren allzu strapazierte Unwort „Integration“.