Betroffenheit über folgenschwere Weichenstellungen in der Förderlandschaft

Ein breites Feld an Kunst- und Kulturschaffenden trifft sich am 10.Juli 2015 zur Bekundung ihrer gegenseitigen Solidarität und Betroffenheit über die folgenschweren Weichenstellungen in der Förderlandschaft. Ausschlag gaben die unverständlichen Kürzungen und der respektlose Umgang mit Personen und Einrichtungen, die für ihre hochqualifizierte Arbeit bekannt sind und einen essenziellen kulturpolitischen Auftrag erfüllen.

Förderverträge 2016-2018 – die Kürzungen gehen weiter

Am Freitag 3. Juli 2015 wurden die mehrjährigen Förderverträge beschlossen und veröffentlicht (hier zu den 162 Projektträgern). Diese 162 Projekte umfassen zusammen 6.599.300€ für 156 Kulturinitiativen. Das sind 8 Projekte mehr als bisher (+5,2%), welche aber nur 1,7% mehr an Fördermittel erhalten - die Folge sind Kürzungen im großen Umfang.

Gesellschaftliche Wirkung von Kulturarbeit

Anhand mehrerer Beispiele aus ganz Österreich (u.a. IG Kultur Steiermark-Mitglied Klanghaus Untergreith) beschreibt profil in seiner lesenswerten Titelstory, wie sehr Kulturinitiativen „ins Soziale ausstrahlen, wie markant ihre gesellschaftliche Wirkung sein kann und wie sehr im regionalkulturellen Unternehmertum auch politische Basisarbeit steckt."

Kultur in der Krise: Griechenland

Griechenland war die letzen Monate im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und die Drehscheibe europapolitischer Schlüsselfragen. Ein Referendum, Verhandlungen, Kapitalkontrollen, eine abgepresste Übereinkunft mit den EU Mächten, die ungewisse Zukunft einer hoffnungstragenden Partei. Wie lebt es sich in einem Land unter diesen Umständen? Wie arbeiten Kulturschaffende? Welche Entwicklungen und Konzepte gibt es im Bereich der Solidarökonomie, der Nachbarschaftshilfe und der Solidaritätsinitiativen? Wie steht es um Syriza, was

Vorarlberger Kulturbericht 2014 - Licht und Schatten

Am frisch versendeten Kulturbericht besticht zunächst das aufwändige Layout, zu dem auch eine grafische Aufbereitung etlicher Zahlen im Bericht gehört. Insbesondere die gesetzlich geforderte Aufstellung der (Einzel-)Förderungen an Männer und Frauen ist übersichtlicher gestaltet als zuletzt. Zwischendurch lassen sich kleine Entdeckungen machen wie die Darstellung der Zusammensetzung der Blasmusiken nach Alter und Geschlecht (Seite 36). Ausführlichere, illustrierte Berichte zu den einzelnen Tätigkeitsberichten der Kulturabteilung geben ein

PETITION Zukunft sieht anders aus – RETTUNG KULTURRAUM STEIERMARK

Mit einem Anteil von spärlichen 1% Kulturförderungen aus dem Landesbudget ist die Steiermark das Schlusslicht unter den Bundesländern in Österreich. Jetzt sind alle Kulturinitiativen und Kunstschaffenden massiv in ihrer Existenz bedroht! Kurzsichtige Kürzungsmaßnahmen gefährden seit 2010 die innovativsten Kulturinitiativen, die maßgeblich für die Entwicklung und Neuerung im Kulturbereich verantwortlich sind!

“Zukunft Steiermark”

unter diesem Titel steht das Arbeitsprogramm der neuen Steirischen Landesregierung von ÖVP und SPÖ, die am 16.6.2015 vom Landtag gewählt wurde. In der Kultur heißt es für bestehende Institutionen und Projekte weiter sparen! Neue Projekte sollen aber die Steiermark-Expo und die Licht-Biennale sein. Die "Freie Szene" soll abgesichert werden.

Mauerkultur oder Kulturmauer? Kulturarbeit vor und nach der deutschen Wende

Warum feiert ein deutsches Kulturzentrum innerhalb von einem Jahr 25. und 30. Geburtstag? Wie hat sich der Kulturbetrieb im Kommunismus im Gegensatz zum Kapitalismus verändert? Die 107. Ausgabe des Bewegungsmelder Kultur stellt sich diesen Fragen anhand des Berliner Kulturzentrums Brotfabrik . Wir sprachen mit Jörg Fügmann, dem Geschäftsführer der Initiative über deren bewegte Geschichte vor und nach der Mauer. Die Sendung wird euch präsentiert von Patrick

Wahlkampf ohne Kulturthemen

Wieviel Kultur gibt es in den Parteiprogrammen? Zuwenig! Konkret gibt es die Idee einer Steiermark Expo der ÖVP mit einer Kooperation von Kultur und Tourismus.
Foto: ©Patrick Kwasi

Das Kulturhauptstadtjahr – Segen oder Fluch?

Foto: ©Patrick Kwasi "Ich habe sehr gerne für das Kulturhauptstadtjahr gearbeitet, ich habe auch davor und danach sehr gerne darüber geschimpft." Die europäische Kulturhauptstadt ist für die Szenen der betreffenden Städte immer von großen Erwartungen aber auch großer Ernüchterung begleitet. Die Meinungen gehen im Vorfeld und in der Nachbetrachtung oft weit auseinander. Unter Kulturschaffenden polarisiert das Kulturhauptstadtjahr. Wir haben mit den Kulturtreibenden Piotr Michałowski und Ole

Kultur zur Wahl - Runder Tisch 2015

Kunst und Diskussion - Fragen nach Stellenwert und Förderung für lokale und regionale Kulturprojekte veranstaltet von Depot (Wien) in Kooperation mit eisenerZ*Art und IG Kultur Steiermark im Eisenerzerhof in Eisenerz

Wie mit Politik Kultur gemacht wird

Zusammenfassung der kulturpolitischen Ereignisse und der Stellungnahmen der IG Kultur Steiermark von 2010 bis 2015: Tabelle kulturpolitischer Maßnahmen und Vorschläge 2010 bis 2015 Wie mit Politik Kultur gemacht wird. Fakten und Fiktionen 2010 bis 2015