Steuerliche Verbesserungen für gemeinnützige Vereine

Gewinne aus entbehrlichen Hilfsbetrieben und begünstigungsschädlichen Betrieben unterliegen der Körperschaftssteuer. Der bisherige Freibetrag von € 7.500 pro Jahr wurde auf € 10.000 angehoben, dieser gilt bereits für das Veranlagungsjahr 2013 (BGBl. I Nr. 135/2013).

Die Unterscheidung zwischen „kleinen Vereinsfesten“ als entbehrliche Hilfsbetriebe und „großen Vereinsfesten“ als begünstigungsschädliche Geschäftsbetriebe nach den Vereinsrichtlinien 2001 wurde neu definiert: nicht mehr die Zahl der Besucher_innen ist für die Beurteilung ausschlaggebend, sondern ob das Fest ausschließlich von den Vereinsmitgliedern getragen wird.

Bei allen Vereinsveranstaltungen, bei denen Einnahmen erzielt werden, können künftig außerdem pauschal 20 Prozent des Umsatzes als Eigenleistung abgezogen werden um die Steuerbemessungsgrundlage zu vermindern. Diese Regelung galt bisher nur bei „kleinen“ Vereinsfesten. Die Änderungen gelten ab 2013.

 

Auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen ist  die im August 2016 neu überarbeitete Broschüre „Vereine und Steuern“ zum Download bereitgestellt.