Die kärntner-slowenische Kulturmanagerin und -arbeiterin Alina Zeichen wurde heuer der Maria-Tusch-Frauenpreis verliehen. Mit dem nach einer der wichtigsten Vertreter:innen der Kärntner Arbeiter:innenbewegung benannte Preis würdigt die Stadt Klagenfurt/Celovec Menschen, die sich besonders für Mädchen, Frauen und Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Zeichen, welche den ersten zweisprachigen, queerfeministischen Kulturverein in Kärnten gründete und Co-Präsidentin des UNIKUMs sowie im Vorstand der IG KiKK ist, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von FLINTA*s und Minderheiten. MIT NACHLESE auch in LEICHTER SPRACHE
Kulturpass, Teilhabe und neue Publikumsperspektiven: Wie gelingt kulturelle Teilhabe für Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind? Mit der österreichweiten Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ist Kärnten | Koroška seit 2025 Teil eines bundesweiten Netzwerks, das kulturelle Teilhabe aktiv fördert. Der Kulturpass ermöglicht anspruchsberechtigten Menschen kostenlosen Eintritt zu teilnehmenden Kunst- und Kultureinrichtungen – doch ein freier Eintritt allein reicht oft nicht aus.
GemSe Festival ©  Carolina Frank  Wie lässt sich die Finanzierung von Kulturarbeit jenseits von Banken, Förderlogiken und Risikoprüfungen solidarisch organisieren? Wie kann Geld demokratischer verteilt, gemeinschaftlich verantwortet und für emanzipatorische Orte nutzbar gemacht werden? Mika Palmisano über die Erfahrungen des Vereins GemSe.
Community Building und Publikumsentwicklung in Kultur - Praxisguide, Anleitung, Inspirationen, Was bedeutet Publikumsentwicklung für einen kleinen Kulturverein? Wie lässt sich Community Building in die eigene Kulturarbeit integrieren? In der Publikation „Make It Happen“ haben wir Erfahrungen aus Kulturinitiativen, konkrete Herausforderungen und in der Praxis erprobte Lösungsansätze zusammengetragen – als Inspiration und Ressource für die eigene Kulturarbeit.
Podcast Robert Misik Was mit Kultur Rechtsextremismus Populismus Die Welt wirkt zerrissener als noch vor wenigen Jahrzehnten. Politische Debatten verlaufen entlang harter Fronten, soziale Medien verstärken Konflikte, und Parteien am rechten Rand gewinnen zunehmend an Einfluss. Welche Mechanismen machen Menschen anfällig für autoritäre und rechtsextreme Bewegungen? Und kann es eine Politik ohne Emotion überhaupt geben? Ein Gespräch mit Robert Misik über die „Erziehung zur Grausamkeit“.
Diversität ist heute in vielen Kunst- und Kulturinstitutionen zur Standardformel geworden. Sie taucht in Leitbildern auf, in Förderkriterien, in Jurysitzungen und Programmtexten. Diversität gilt als Wert, als Haltung, als Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig fehlen oft genau dort, wo Diversität beschworen wird, die strukturellen Voraussetzungen für echte Mitbestimmung, für Machtverschiebung, für nachhaltige Veränderung.
Der Honorarspiegel der TKI für freie, selbständige Kulturarbeit 2027 bietet unverbindlichen Stundenrichtsätze für organisatorische, konzeptuelle und leitende Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich im Rahmen eines Werkvertrages.
In der ersten Kulturradio-Sendung nach der Sommerpause geht es um Community Building.
Eine vom Kulturministerium beauftragte Studie hat die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Erkenntnis: Menschen mit Migrationsgeschichte beteiligen sich in Österreich in selben Ausmaß am kulturellen Leben wie die Gesamtbevölkerung – wobei ausschließlich die passive Teilnahme untersucht wurde. Entscheidende Faktoren sind und bleiben, unabhängig von der geographischen Herkunft die Leistbarkeit und Zugänglichkeit kultureller Angebote bzw. Einkommen und Bildung.
Ob Bar, Aufbau oder Gästebetreuung: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es oft nicht. Aber wie sehen das die Behörden? Rechtsanwalt Mag. Rudolf Vouk hat Acoustic Lakeside zu genau dieser Frage vor Gericht vertreten. Im Webinar am 14. Oktober erfahrt ihr, worauf ihr in der Praxis achten solltet, um die freiwillige Mitarbeit in eurem Kulturverein sicherer zu organisieren.
Autoritäre Verschiebungen entstehen oft nicht in einem großen Bruch, sondern in einem Muster vieler kleiner Schritte. Umso wichtiger ist es die kleinen, ersten Schritte aufmerksam zu beobachten und das dahinter liegende Muster zu erkennen, um gemeinsam dagegen aufzutreten zu können. Eine Analyse rechtspopulistischer Angriffe und Einschränkungen der Zivilgesellschaft in Österreich.
Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Ein zentrales Instrument für die Berechnung von FAIR PAY ist das Gehaltsschema der IG Kultur für Kulturvereine. Es bietet eine Grundlage, um bei Fördereinreichungen Personalkosten für unselbständig Beschäftigte auf einer transparenten Basis zu kalkulieren und den Finanzierungsbedarf aufzuzeigen, der notwendig wäre, um "Fair Pay" in der Kulturarbeit zu ermöglichen. Für 2027 beträgt die empfohlene Erhöhung gegenüber 2026 im Schnitt +2,8%. Alle Details zum Schema sowie Antworten auf die häufigsten Fragen findet ihr hier.