Arbeit

Warnhinweis: Künstlerische Tätigkeit kann ihre Gesundheit gefährden

Kunst und Kultur hat nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung. Doch die gegenwärtige soziale Lage im Sektor, prekäre Arbeitsverhältnisse und nicht immer durchgehende Versicherung ist ein großes Problem für die Kunst- und Kulturschaffenden, die auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit gehen kann.
Gehaltsschema für Kulturvereine 2020 und Honorarspiegel der TKI 2020 für freiberufliche Kulturschaffende, entwickelt nach dem Gehaltsschema der GPA-DJP für Vereine.
Gehaltstabelle 2020 für Vereine, Verbände und Organisationen in Österreich, erstellt von der Gewerkschaft GPA djp . Diese ist an die Erhöhung des Handelskollektivvertrages angepasst. Für 2020 gelten folgende Erhöhungen: Die Gehälter sind um 2,2 % zu erhöhen, das Mindestgehalt um 2,5%.
Mit 1. Jänner 2020 gilt folgender Betrag als Geringfügigkeitsgrenze: € 460,66 brutto pro Monat Weitere Sozialversicherungs-Werte auf der Website der Arbeiterkammer Österreich, für Dienstgeber*innen auf der Website der Österreichischen Gesundheitskasse .

Wenn das Zuhause auch der Arbeitsplatz ist - Perspektiven auf häuslich Erwerbstätige mit Kindern im Kultur- und Kreativbereich

Heimarbeit oder auch häusliche Erwerbsarbeit kann als jegliche Erwerbsarbeit definiert werden, die zu Hause oder in dessen unmittelbaren Umfeld ausgeübt wird. Diese Definition beschreibt sowohl selbständige als auch unselbständige Arbeitsverhältnisse und umfasst unterschiedliche Arbeitsformen: von digitalisierter Wissensarbeit hin zur Anfertigung von Gegenständen und Produkten. Das Erwerbsarbeit im häuslichen Bereich ausgeübt wird ist an sich nichts Neues.

Das Gehaltsschema für KulturarbeiterInnen

Zur fairen Bezahlung für alle KulturarbeiterInnen ist es noch ein weiter Weg. Wir haben im Gehaltsschema dargestellt, was unsere Arbeit wert ist.

Prekär leben

In kaum einem Sektor sind prekäre Arbeitsverhältnisse so weit verbreitet, wie im Kunst und Kulturbereich. Aus diesem Grund treffen Maßnahmen aus Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik all jene, die in diesem Bereich arbeiten, umso stärker. Es ist eine Entwicklung, die nun auch in anderen Bereichen immer schlagender wird. Als Spielfeld neoliberaler Politik könnten die Verhältnisse bald verstärkt auf die Gesamtgesellschaft umgelegt werden.
Christiane Rath _ Großmutters-Wohnzimmer / Odonien

Kultur ist Arbeit!

Die neue Ausgabe des IG Kultur Magazins ist da und widmet sich dem Themen-Schwerpunkt "prekäres Leben und Arbeiten in der freien Kulturszene". Was heißt es für die Praxis, prekär beschäftigt zu sein? Welche Rahmenbedingungen befördern prekäres Arbeiten und was ist von den aktuellen politischen Entwicklungen zu erwarten? Und gibt es Denkanstöße und Praxismodelle, die Alternativen aufzeigen? Eine Ausgabe erstellt in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien.
Eine Veranstaltungsreihe der IG bildende Kunst, die Fragen zu zeitgenössischen Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen ins Blickfeld rückt, insbesondere zu den Themen Steuern und Sozialversicherung. Nächsten Termine: 30. Oktober 2018 in Kooperation mit der IG Kultur Steiermark in Graz, 27. November 2018 in Wien.

Zukunftsdialog#3: Zukunft der Arbeit und der Kultursektor

Die dritte Ausgabe der IG Kultur Steiermark Veranstaltungsreihe „Zukunftsdialoge“ hat sich in zwei Teilen mit dem Thema „Zukunft der Arbeit und der Kultursektor“ beschäftigt. Zur Vorbereitung auf den Vortrag von Mag. Hans Holzinger fand am 8. Juni 2018 bei Kultur in Graz ein offener Lesekreis statt, der von Mag. Lidija Krienzer-Radojevic (IG Kultur Steiermark) moderiert wurde. Diskutiert wurden die Texte „Paying Artist: The Unfulfilled Promises of