Feminismus

FIFTITU%, Wir sind sichtbar, Foto: Violetta Wakolbinger

FIFTITU% - Das Netzwerk von Frauen* in Kunst und Kultur über österreichische Frauenpolitik

FIFTITU% ist Österreichs einzige Vernetzung- und Beratungsstelle für Frauen* aus Kunst und Kultur. Wir haben mit ihnen über ihre Arbeit, Probleme in der Österreichischen Frauenpolitik und ein Jahr schwarz/türkis-blauen Kahlschlag gesprochen, aber auch, warum gute Frauenpolitik nicht von der politischen Couleur abhängig ist.
an.schläge Magazin, Backlash Frauenpolitik Österreich, Foto: Dakota Corbin

„Wir mussten wieder ganz elementare Dinge verteidigen“ – Brigitte Theißl, an.schläge, über den Backlash in der Frauenpolitik

Trotz der vielen offenen Baustellen in der österreichischen Frauenpolitik kam es unter der schwarz/türkis-blauen Bundesregierung zu einem regelrechten Backlash. Viele Fraueninitiativen wurden radikal gekürzt. Darunter auch das feministische Magazin an.schläge. Wir haben mit Brigitte Theißl darüber gesprochen, was die dringendsten Anliegen wären, wie es ihnen im letzten Jahr ergangen ist und was sie sich von den Neuwahlen erwarten.
Frauenpolitik Österreich, Foto Toa Heftiba

Frauenpolitik in Österreich: Wieder von Null anfangen

Die schwarz/türkisblaue Koalition hat bei ihrem Umbau der Republik nicht nur den Sozialstaat ins Visier genommen, sondern auch die Zivilgesellschaft. Dabei begannen sie mit Kürzungen von Fraueninitiativen. Nächstes Jahr wären weitere Kürzungen geplant gewesen. Wie haben Aktivistinnen das Jahr selbst erlebt? Was halten sie ungeachtet der Regierungskonstellationen für die größten Baustellen österreichischer Frauenpolitik? Und was erwarten sie von den Neuwahlen?
IG Kultur Team Frauenvolksbegehren

Das neue Frauen*volksbegehren

Ab Montag 1. Oktober ist Eintragungswoche für das Frauenvolksbegehren. Worum geht es dabei?

Feminismus und Islam

Spätestens seit Köln schwingen sich Menschen dazu auf, Frauen zu verteidigen, die sich zuvor nie für Frauenrechte interessiert haben, weil es auf einmal um Flüchtlinge geht. Die Angst dahinter ist eine vor dem Islam. Aber ist Islam und Feminismus überhaupt ein Widerspruch? Wir sprachen mit muslimen Feministinnen und beschäftigten uns damit, wie ein feministischer Diskurs von Rechtspopulisten gekapert werden konnte.
Romnia

Über Rom_nija  sprechen 

Als an der Schwelle vom 18. zum 19. Jahrhundert die Ideen dessen fixiert wurden, was das „Zigeunerische“ wurde, geschah das in zwei wesentlichen Diskurssphären, nämlich in der Wissenschaft und in der Kunst. Das aufklärerische Weltbild hatte diese zwei Bereiche der Auseinandersetzung auseinandergerechnet, aber tatsächlich wirkten sie weiterhin stark vernetzt, in ständigem Austausch miteinander und mit einer gemeinsamen Agenda, genauer gesagt, vielfältigen und in sich widersprüchlichen, aber

TC Roma: Der Einfluss der Geschichte auf das alltägliche Leben von Roma Frauen in der Gegenwart

TC Roma steht für "Todays Challenges for Roma Women influenced by historical Development". Der Diskurs um die Rolle der Frau aus der Roma und Sinti Community in der europäischen Gesellschaft hat verschiedene Aspekte. Die Situation unterscheidet sich in den europäischen Ländern und ebenso ihre historische Grundlage, gleichzeitig gibt es auch Einflüsse aus einem gemeinsamen europäischen Erbe. Das Projekt versucht diese Fragen aufzunehmen und ihre Aufbereitung in
Erinnerungen Barcelona

Erinnerungen  und die Stadt 

Wenn man über Barcelona spricht, muss man Carmen Amaya und Somorrostro, ihr Viertel, erwähnen – ein Elendsviertel auf dem Sand am Meer gebaut.
Weder die Baracken noch die Kunst von Carmen Amaya sind ein Teil des Selbstbildnisses von Barcelona auf den Finanzmarktplätzen oder für die Touristen, um die Stadt in eine beliebig austauschbare Ware zu verwandeln. Das Barcelona von vor und nach den Olympischen Spielen hat Stadtviertel und Erinnerungen ausradiert, um auf ihnen eine neue Stadt zu errichten, aus welcher sie ihre eigene Geschichte hat verbannen wollen – eine komplexe Geschichte mit vielen verschiedenen Lebensläufen und vielschichtigen Erlebnissen.

Junge Grenzgängerinnen

Die heutigen Beiträge versammeln sehr unterschiedliche Eindrücke von Mädchen und jungen Frauen. Wir besuchten das queer-feministische Girls Rock Camp, eine Musik- und Bandprojektwoche in Hollabrunn. Anlässlich des Gedenktages des Genozids an Roma und Sinti am 2. August trafen sich 1000 Jugendliche in Auschwitz. Gilda Horvath sprach mit der Romni Diana, einer der Teilnehmerinnen.

jammern auf hohem niveau – die kunst ist keine kommune

was habe ich mir nicht alles von pop/punk-kultur erwartet? rebellisch musste sie sein: gegen, gegen, gegen. ein für war noch undenkbar – dafür waren die freaks oder hippies, anfang der 1980er-jahre. in villach zählte es schon, gefärbte haare zu haben, die klamotten gab es nicht zu kaufen.