FPÖVP

Omas gegen Rechts

Omas gegen Rechts: Revolution in Pension

Monika Salzer ist Psychotherapeutin und Theologin und Gründerin der Omas gegen Rechts, einer zivilgesellschaftlichen Plattform, die sich gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus einsetzt. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, was die Initialzündung war, was sie jüngeren Generationen mitgeben wollen und, wie man Oma gegen Rechts werden kann.
Zivilgesellschaftsindex, Demokratieentwicklung, Österreich, IGO Ruth Simsa

„Dann überlegt man sich zwei Mal, ob man kritisiert oder die eigenen Leute schützt.“ - Ruth Simsa, WU, über den Stand der Demokratie in Österreich

Ruth Simsa, Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, hat gemeinsam mit der IGO, der Interessensvertretung Gemeinnütziger Organisationen, im Zivilgesellschaftsindex empirisch erhoben, wie sich Klima und Rahmenbedingungen für die Zivilgesellschaft in Österreich verändert haben. Es ist nicht zuletzt ein Indikator für die Demokratieentwicklung in Österreich. Wir haben mit ihr gesprochen.
Schwarzblau, Regierungskrise, Foto Chuttersnap

Österreich auf dem Weg zum autoritären Staat?

In vielen kleinen Schritten wurde eine Art "Orbanisierung" Österreichs betrieben. Das Ende von Schwarzblau bedeutet eine kurze Atempause. Doch nicht nur die FPÖ, auch Kurz selbst hatte die Zivilgesellschaft mehrmals polemisch attackiert. Mit „NGO-Wahnsinn“ diskreditierte er pauschal einen ganzen Sektor. Es steht sinnbildlich für eine Entwicklung, die Österreich in Richtung Autoritarismus zu verändern droht. Wie steht es um die Zivilgesellschaft in Österreich? Was ist nun zu erwarten? Und welche neuen Widerstandsformen bilden sich?
Michael Wimmer, Educult, bei UNESCO World Conference on Arts Education Seoul

Michael Wimmer (Educult): "Sozialdemokratische Kulturpolitik hat auf das politische Potential von Kultur vergessen."

Interview mit Michael Wimmer, Direktor von EDUCULT, darüber, warum man die beiden schwarzblauen Regierungen von damals und heute nicht gleichsetzen sollte, wie die damals begonnene Politik der Ökonomisierung auch unter roten Kulturministerien fortgesetzt wurde und wie der Kulturbetrieb wieder politisch relevant werden könnte.
Elisabetta Foco on Unsplash

Yvonne Gimpel (IG Kultur): „Von den Drohgebärden von rechts nicht einschüchtern lassen“

Ein Gespräch mit Yvonne Gimpel, Geschäftsführerin der IG Kultur, über den Stillstand in der Kulturpolitik, überhandnehmende ökonomische Tendenzen und wie der Kulturbereich wieder politisch relevant werden könnte.
Ein Jahr Schwarzblau, Kulturpolitik, Cameron Mourot on Unsplash

Ein Jahr schwarzblaue Kulturpolitik

Wir blicken zurück auf das erste Jahr schwarzblaue Kulturpolitik. Abgesehen von vagen Ankündigungen warten wir immer noch auf die ersten konkreten Maßnahmen. Es deutet sich jedoch eine zunehmende Ökonomisierung des Sektors an. Es ist eine Entwicklung, die nun schon fast zwei Jahrzehnte auch sozialdemokratischer Kulturpolitik andauert und auch noch das letzte politische Potential aus der Szene auszehren könnte. Und auch in anderen politischen Bereichen wurden bereits Umbrüche gestartet, die sich massiv auf den Kulturbereich auswirken werden.

Pressekonferenz zum Regierungsprogramm Kapitel Kunst und Kultur

Am 16.12.2017 hat die neue österreichische Bundesregierung ihr Regierungsprogramm vorgestellt. Nur wenige Kunst- und Kulturvertretungen waren eingeladen, dieses Programm mitzugestalten. Das soll mit dem „Programm der österreichischen Kunst- und Kulturschaffenden 2017–2022“ nachgeholt werden. Vertretungen und Verbände aus der österreichischen Kunst- und Kulturszene stellen ihr Kunst- und Kulturkapitel im Regierungsprogramm 2017– 2022 vor. Sie folgen damit auch der Einladung der Regierung zu einem „ständigen Dialog“.

Kulturpolitik unter Schwarz-Blau

Was wird aus Kunst und Kultur unter Schwarz-Blau? Mit welcher Kulturpolitik ist zu rechnen? Was sagt das Regierungsprogramm? Und was sagen die Erfahrungen mit dieser Konstellation, zum Beispiel aus Oberösterreich?