Unterstützungsmöglichkeiten für von COVID19-Maßnahmen betroffene Kunst- und Kulturakteur*innen

Von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus sind alle betroffen, für in Kunst und Kultur Tätige kann der Einnahmenausfall existenzbedrohend sein. Hier findet ihr eine Zusammenschau aktueller Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten, um akute Notlagen von Kulturvereinen sowie Künstler*innen- und Kulturarbeiter*innen abzufedern.
Unterstützungsleistungen Corona Covid Kunst Kultur

Erstfassung erstellt: 20. März 2020, 21:00 Uhr 
Letzte Aktualisierung: 08. April 2021, 13:00 Uhr

Letztes Update: Maßnahmenpaket Neustart-Kultur; Förderprogramm "Perspektiven. Innovation. Kunst"; Förderprogramm "Frischluft - Kunst im Freien"; Update Überbrückungsfinanzierung (SVS);

 

Überblick Corona-Unterstützung


Mit der folgenden Zusammenstellung wollen wir Euch eine Orientierung über die wichtigsten Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für von COVID19-Maßnahmen betroffenen Kulturvereine und Kunst- und Kulturakteur*innen, die aktuell (noch) verfügbar sind. Die Informationen werden laufend aktualisiert. Bitte informiert euch zusätzlich auch über den aktuellen Stand auf den einschlägigen Seiten der jeweiligen Institutionen. Die jeweiligen Quellen sind am Ende angegeben. Wenn Ihr uns auf weitere Unterstützungsmöglichkeiten hinweisen wollt, lasst es uns wissen unter @email
 

Corona-Unterstützung für (gemeinnützige) Kulturvereine

[letztes Update: 12.03.2021]

Das Maßnahmenpaket „Kultur-Neustart“ soll den Kulturbereich auf dem Weg zurück in die Normalität begleiten. Es ist als Ergänzung zu den bestehenden Maßnahmen gedacht, die das Überleben des Sektors sichern sollen. Dotiert mit insgesamt 20 Millionen Euro, umfasst es folgende Maßnahmen: 

1. Förderprogramme, um Kunst und Kultur unter Pandemiebedingungen zu ermöglichen (6 Millionen Euro) 

  • Förderprogramm „Von der Bühne zum Video“ (2 Mio. Euro) 
    für Video-Adaptionen und Streaming von Bühnenproduktionen im Bereich der darstellenden Künste und Musik 
  • Förderprogramm „Kultur im Freien“ (2 Mio. Euro) 
    für Zusatzkosten für Kulturveranstaltungen im Outdoor-Bereich 
  • Förderprogramm für innovatives Kunstschaffen (2 Mio. Euro) 
    für innovative künstlerische Ausdrucksformen und Genres, die nicht in die bisherigen Förderschemata passen

2. Investitionsförderung (10 Millionen Euro) 

… für Sanierung und Modernisierung von nach wie vor geschlossenen Kultureinrichtungen (z.B. Lüftungsanlagen, Adaptierung/Sanierung von Zuschauerräumen, Überarbeitung von Websites etc.)

3. Abo-Förderprogramm (4 Millionen Euro)

… für Abonnements und andere serielle Ticket-Angebote, sodass sie für das Publikum billiger angeboten werden können. Ziel: Publikum motivieren, Publikumsbindung schaffen 
 

Zugesichert wurde, dass die Maßnahmen kleinen Kulturinitiative wie großen Kulturhäusern offen stehen sollen.
Details zur Umsetzung und Zeitplan sind bislang nicht bekannt. Wie informieren an dieser Stelle, sobald weitere Details vorliegen.

[letztes Update: 23.03.2021]

Das Förderprogramm "Von der Bühne zum Video" umfasst einen Projektkostenzuschuss für Video-Adaptionen und Streaming von Bühnenproduktionen in den Bereichen Theater, Tanz, Performance, Kabarett, Musik, Musiktheater und (neu) Literatur..

 

Kurzbeschreibung

Die Ausschreibung „Von der Bühne zum Video“ wendet sich an Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Theater, Tanz, Performance, Kabarett, Musik und Musiktheater. Neu: Auch der Bereich Literatur soll nun erfasst sein.

Die Kostenzuschüsse dienen der Digitalisierung und nachhaltigen Nutzung bestehender analoger Produktionen. Der allgemeine Zugang und die Erhöhung der Teilhabe an künstlerischen und kulturellen Angeboten sowie professioneller Vermittlung soll dadurch erleichtert werden.
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.:

  • Vereine und Institutionen mit Sitz in Österreich sowie
  • Einzelpersonen mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Österreich

Kriterien und Bedingungen:

  • Die Produktion weist einen überwiegend österreichischen Produktionsanteil auf und wird vorwiegend im Inland produziert
  • Vorwiegend innovative, zeitbezogene oder experimentelle Kunstformen unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer Inhalte
  • Professionelle technische Umsetzung
  • Qualifikation der Ausführenden und Mitwirkenden
  • Konzept für die Verwertung und nachhaltige Zugänglichmachung der Produktion
  • Programmkonzept, Dramaturgie, thematische Relevanz
  • Berücksichtigung von Maßnahmen im Bereich Fair Pay
  • Berücksichtigung der Diversität der Beteiligten
  • Angemessenheit und Professionalität der Kalkulation

NICHT gefördert werden:

  • Projekte von Laien und Amateurinnen/Amateuren
  • Vorhaben von Personen, die sich noch in der Ausbildung befinden
  • Gebietskörperschaften sowie Kapital- und Personengesellschaften, an denen diese Gebietskörperschaften unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile bzw. des Grund- oder Stammkapitals halten. 
     

Höhe der Unterstützung: 

Förderungsvolumen: insgesamt € 2 Mio.
max. Förderhöhe: € 35.000
 

Einreichfrist: 

15. Mai 2021
Anträge können ab sofort eingebracht werden
 

Einreichungen: 

folgende Unterlagen muss eine Einreichung enthalten:

  • Antragsformular (PDF, 325 KB) mit den Unterschriften der zeichnungsbefugten Personen(en) sowie Beilagen laut Seite 8 des Förderantragsformulars
  • Angaben zur Rechtsperson (z.B. Vereinsregisterauszug)
  • Projektbeschreibung auf max. 3 Seiten 
  • Medium der Veröffentlichung, Verwertungs- und Verbreitungsmaßnahmen
  • Durchführungsdaten (geplante Aufzeichnung und Veröffentlichung)
  • Angaben zu den projektbeteiligten Personen (Biografien) 
  • Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeiten (Links zu Vorproduktionen)
  • Ausgeglichene Kalkulation mittels Formular IV/2 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung VBV (Excel, 87 KB)
  • Förderungen der öffentlichen Hand in den letzten 5 Jahren


Einreichungen gewünscht in deutscher Sprache ausschließlich per E-Mail:

  • an: @email 
  • In der Betreffzeile ist anzuführen: Name, Vereinsname bzw. Firmenname der/des Antragstellerin/Antragstellers
  • Die Größe des E-Mails darf 10 MB nicht überschreiten
  • Unterzeichnet wird das Förderantragsformular mit Handysignatur/ Bürgerkarte  (handy-signatur.at), wodurch die Richtigkeit der Angaben bestätigt und das Einverständnis mit den Ausschreibungs-Bedingungen erklärt wird.
    Anstatt der elektronischen Signatur kann in Ausnahmefällen das Förderantragsformular auch mit eigenhändiger Originalunterschrift postalisch zugesandt werden:
    BMKÖS/Sektion Kunst und Kultur/Abt. IV/A/2
    Concordiaplatz 2
    1010 Wien
     

Vergabe: 

  • Die Vergabe der Förderungen erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury anhand der inhaltlichen Beurteilungskriterien. 
  • Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. 
  • Es erfolgt keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages. 
  • Sobald das Ausschreibungsvolumen erschöpft ist, können keine weiteren Projekte im Rahmen der Ausschreibung gefördert werden. Das BMKÖS behält sich für diesen Fall eine Verkürzung der Einreichfrist vor.
     

Link & weiterführende Informationen: 

Rückfragen an:
@email bzw. telefonisch an +43 1 71606 851022

BMKÖS-Ausschreibung

[letztes Update: 08.04.2021]

Das Förderprogramm "Perspektiven. Innovation. Kunst." umfasst einen Projektkostenzuschuss für neue künstlerische Praktiken.

Kurzbeschreibung: 

Die Ausschreibung richtet sich an Einzelprojekte (in sich abgeschlossene Vorhaben) neuer Sparten, Disziplinen oder Formate, die inter- und/oder transdisziplinär sind oder keinem bestehenden Förderprogramm bzw. keiner Kunst- und Kultursparte zuordenbar sind.

Ziel ist die Ermöglichung von innovativen Ansätzen, Experimenten und neuen künstlerischen Praktiken sowie Projekten im inter- bzw. transdisziplinären Feld. Die Förderimpulse sollen nachhaltig zu einer Weiterentwicklung künstlerischer Prozesse beitragen.
 

Vorraussetzungen: 

Antragsberechtig sind u.a.:

  • Einzelpersonen (Wohnsitz Österreich)
  • Institutionen im Kunst- und Kulturbereich mit Sitz in Österreich

Kriterien und Bedingungen:
  • vollständige und fristgerechte Einreichung
  • geförderten Projekte sind bis 2022 umzusetzen
  • Künstlerische Gestaltung und Umsetzung
  • Relevanz und Originalität im thematischen Zugang
  • Qualifikation beteiligter Personen
  • Organisationsstruktur, Kooperationen (insbesondere inter- und transdisziplinär oder international), Diversität im Team
  • Kostenbewusstsein, Wirtschaftlichkeit, Transparenz
  • Vermittlungs- und Publikumskonzept

Priorität haben:

  • Projekte, die neue künstlerische Ausdrucksweisen und Formate entwickeln
  • Projekte, die neue künstlerische und kulturelle Tätigkeitsfelder erschließen
  • Projekte, die zur Diversifizierung der Kunst- und Kulturszene und sozialer Inklusion beitragen
  • Projekte, die neue Schnittstellen zwischen Kunst, Kultur und anderen Bereichen aktivieren
  • Projekte, die neue Organisationsformen in Kunst und Kultur entwickeln

NICHT gefördert werden:

  • Projekte von Laien und AmateurInnen
  • Vorhaben von Personen, die sich noch in Ausbildung befinden
  • Gebietskörperschaften sowie Kapital- und Personengesellschaften, an denen diese Gebietskörperschaften unmittelbar oder mittelbar mehr als 50% der Anteile bzw. des Grund- oder Stammkapitals halten
     

Auswahl und Projektphasen: 

Die Förderung und Realisierung der Projekte erfolg in 4 Phasen:

  • Phase 1:
    31. März - 15. Mai 2021: Einreichung der Projektideen
    Juni 2021: 1. Jurysitzung und Auswahl
  • Phase 2:
    Juli - Mitte September 2021: Ausarbeitung der Konzepte
    Förderhöhe: € 5.000 pro ausgewähltem Projekt
  • Phase 3:
    Mitte September 2021: Einreichung der Projektkonzepte
    Oktober 2021: 2. Jurysitzung und Auswahl
  • Phase 4:
    2021/2022: Umsetzung der ausgewählten Projekte
    Förderhöhe: max. € 100.000 pro ausgewähltem Projekt
     

Höhe der Unterstützung: 

Förderungsvolumen € 2 Mio.
 

Einreichfrist: 

15. Mai 2021
Anträge können ab sofort eingebracht werden

Einreichungen: 

folgende Punkte sind bei der Einreichung zu beachten:

  • Der Antrag ist in deutscher Sprache über das Online-Formular einzureichen
  • Die Antragsstellung ist mittels Handysignatur oder Bürgerkarte zu bestätigen
  • Upload der folgenden Beilagen:
    - Angaben zur Rechstperson (z.B. Statuten, Vereinsregisterauszug, bei Einzelperson Meldezettel)
    - Beschreibung der Projektidee inkl. Zeitplan und geschätzten Gesamtkosten (max. 6.000 Zeichen, max. 3MB)
    - Angabe zur Institution, zur Organisation bzw. den projektbeteiligten Personen und ggf. Kooperationen (max. 2.000 Zeichen, max. 1MB)
  • Falls der Antrag mittels Handxsignatur oder Bürgerkarte unterzeichnet wird, ist eine eidesstaatliche Erklärung beizulegen
     

Vergabe: 

  • Die Vergabe erfolgt in einem mehrstufigen Auswahlverfahren auf Vorschlag einer unabhängigen Jury und auf Basis der inhaltlichen Beurteilungskriterien
  • Alle Bewerber*innen werden vom Ergebnis schriftlich informiert - von einer verbalisierten Begründung wird abgesehen
  • Es gelten die Vertragsbedingungen auf Basis des aktuellen Kunstförderungsgesetzes
     

Links & weiterführende Informationen: 

Rückfragen an:
@email bzw. telefonisch an: +43 01 71 606 - 851114

BMKÖS Ausschreibung "Perspektive. Innovation. Kunst."

Richtlinien für die Gewährung von Förderungen nach dem Kunstförderungsgesetz durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (PDF, 365 KB)

Allgemeine Rahmenrichtlinie für die Gewährung von Förderungen aus Bundesmitteln (ARR 2014)

[letztes Update: 08.04.2021]

 

Kurzbeschreibung

Die Ausschreibung "Frischluft - Kunst im Freien" reagiert auf die Pandemie und damit einhergehenden Einschränkungen. Ziel der Ausschreibung ist es, Kunstproduktionen und -erleben zu ermöglichen indem Erschließung neuer (Frei-)Räume für die Kultur ermöglicht wird.

Der Projektkostenzuschuss unterstützt die Konzeption und Adaption künstlerischer und kultureller Formate und Veranstaltungen für die Durchführung im Freien. Der Zuschuss soll ermöglichen, neue Formen der Vermittlung zu erproben und Orte der Rezeption und Interaktion mit Kunst und Kultur unter freiem Himmel zu gestalten.
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.:

  • Kunst- und Kulturvereine bzw. -institutionen aller Sparten mit Sitz in Österreich
  • insbesondere aus der Freien Szene
     

Kriterien und Bedingungen:

  • vollständige und fristgerechte Einreichung
  • Künstlerischer Zugang: Professionalität, Qualitätsanspruch, klare Darstellung von künstlerischer Intention und Umsetzung
  • Thematischer Zugang: Originalität, Besonderheit von Ideen und Konzepten, Gegenwartsbezug, Offenheit, Relevanz, Diversität
  • Vermittlungskonzept: Öffentlichkeitswirksamkeit, Erschließung neuer Publikumskreise
  • Kalkulation: Kostenbewusstsein, Wirtschaftlichkeit, Transparenz
  • Kommunikationskonzept: Marketingmaßnahmen im Vorfeld, mediale Nachbereitung
  • Ausgewogenheit von künstlerischen Sparten, Zielgruppen und regionale Verteilung in Österreich
     

Priorität haben:

  • qualitativ herausragende Projekte und Veranstaltungen
  • Projekte, die gesellschaftliche, soziale oder ästhetische Entwicklungen thematisieren
  • Projekte mit neuen künstlerischen Ansätzen, die aktuellen Diskursen der zeitgenössischen Kunst neue Impulse verleihen
  • Projekte, bei denen Menschen zu Partizipation, eigener Interaktion mit dem Raum und kritischer Reflexion angeregt werden
  • Projekte, die auf eine breite und diverse gesellschaftliche Teilhabe abzielen

 

NICHT gefördert werden:

  • Projekte von Laien und Amateur*innen
  • Vorhaben von Personen, die sich noch in der Ausbildung befinden
  • Gebietskörperschaften sowie Kapital- und Personengesellschaften, an denen diese Gebietskörperschaften unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile bzw. des Grund- oder Stammkapitals halten. 
     

Höhe der Unterstützung: 

Förderungsvolumen: insgesamt € 2 Mio.
max. Förderhöhe: € 80.000
min. Antragshöhe: € 10.000
 

Einreichfrist: 

15. Mai 2021
Anträge können ab sofort eingebracht werden
 

Einreichungen: 

folgende Unterlagen muss eine Einreichung enthalten:

  • Antragsformular (PDF, 325 KB) mit den Unterschriften der zeichnungsbefugten Personen(en) sowie Beilagen laut Seite 8 des Förderantragsformulars
  • Angaben zur Rechtsperson (z.B. Vereinsregisterauszug)
  • Kurzbeschreibung des Projekts mittels Formular (max. 1 Seite)
  • ausführliche Projektbeschreibung inkl. Zeitplan und Veranstaltungsort (max. 10 Seiten)
  • Angaben zur Institution/ zu den projektbeteiligten Personen und Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit (max. 2 Seiten)
  • ausgeglichene Kalkulation (Excel)
  • Förderungen der öffentlichen Hand in den letzten 5 Jahren


Einreichungen gewünscht in deutscher Sprache ausschließlich per E-Mail:

  • an: frischluft@bmkoes.gv.at
  • In der Betreffzeile ist anzuführen: Name bzw. Vereinsname der/des Antragstellerin/Antragstellers - Frischluft: Projekttitel
  • Die Größe des E-Mails darf 10 MB nicht überschreiten
  • Unterzeichnet wird das Förderantragsformular mit Handysignatur/ Bürgerkarte  (handy-signatur.at), wodurch die Richtigkeit der Angaben bestätigt und das Einverständnis mit den Ausschreibungs-Bedingungen erklärt wird.
    Anstatt der elektronischen Signatur kann in Ausnahmefällen das Förderantragsformular auch mit eigenhändiger Originalunterschrift postalisch zugesandt werden:
    BMKÖS/Sektion Kunst und Kultur/Abt. IV/A/2
    Concordiaplatz 2
    1010 Wien
     

Vergabe: 

  • Die Vergabe der Förderungen erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury anhand der inhaltlichen Beurteilungskriterien. 
  • Alle Bewerberinnen und Bewerber werden vom Ergebnis schriftlich informiert. Auf eine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages wird verzichtet.
  • Sobald das Ausschreibungsvolumen erschöpft ist, können keine weiteren Projekte im Rahmen der Ausschreibung gefördert werden. Das BMKÖS behält sich für diesen Fall eine Verkürzung der Einreichfrist vor.
     

Link & weiterführende Informationen: 

Rückfragen an:
Mag.a Sonja Olensky-Vorwalder
Tel: +43 1 71606 851072

Julia Starke, MA
Tel: +43 1 71606 851073

BMKÖS-Ausschreibung

[letztes Update: 23.03.2021]

Aktuelles: Die Richtlinien zur Verlängerung des NPO-Fonds für das 4. Quartal 2020 liegen vor. Gemeinnützige Organisationen, die coronabedingt im Zeitraum 01.10. – 31.12.2020 weniger Einnahmen als im Vergleichszeitraum 2019 hatten, können einen Zuschuss für das 4.Quartal aus dem NPO-Fonds ab 05. März  2021 bis 15. Mai 2021 beantragen.

Der Zuschuss für das 4. Quartal setzt sich aus förderbaren Kosten und eines pauschalen Struktursicherungsbeitrages in Höhe von 7% der Einnahmen 2019 zusammen. 
Neu ist die zusätzliche Schaffung eines NPO Lockdown Zuschusses für Vereine, die im November 2020 und im Dezember 2020 besonders vom Lockdown betroffen waren.

Eine Verlängerung des NPO-Fonds 2021 wurde in Aussicht gestellt.

HINWEIS: Wenn ihr Fragen oder Probleme bei der Antragstellung zum NPO-Fonds habt, stehen wir Euch unterstützend zur Seite unter @email oder telefonisch unter 0650 / 503 71 20.  

 

Kurzbeschreibung:

Der NPO-Fonds unterstützt gemeinnützige Organisationen durch Zuschüsse zu laufenden Fixkosten und einem Struktursicherungsbeitrag iHv 7% der Einnahmen 2019. 
Zusätzlich wird ein NPO Lockdownzuschuss Vereinen gewährt, die im November und Dezember 2020 besonders vom Lockdown betroffen waren.

 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.: 

  • Non-Profit-Organisationen (NPOs), etwa gemeinnützige Vereine, die die Voraussetzungen der §§34-47 der Bundesabgabenordnung zur Gemeinnützigkeit erfüllen
  • mit Sitz und Tätigkeit in Österreich (Ausnahme: gemeinnützige Rechtsträger aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit) 
  • die seit mindestens 10.03.2020 bestehen 
  • von einem COVID-19 bedingten Einnahmenausfall betroffen sind und 
  • zumutbare Maßnahmen zur Schadensminimierung gesetzt haben (z.B. um Mietzins-Senkung angesucht haben, …) 
     

Berechnung der Unterstützung: 

Gefördert werden:

  • 100% der förderbaren Fixkosten: Zu den förderbaren Fixkosten zählen beispielsweise Miete und Pacht für Vereinsräumlichkeiten; Betriebs-, Energie-, Kommunikations- und Reinigungskosten; betriebsnotwendige vertragliche Zahlungsverpflichtungen wie extern abgewickelte Lohnverrechnung und Buchhaltung; unmittelbar durch COVID-19 notwendig gewordene betriebsnotwendige Aufwendungen wie COVID-Testungen oder Hygienemaßnahmen; sowie frustrierte Aufwendungen für Veranstaltungen, die die im Zeitraum 1. Oktober bis 31. Dezember 2020 in Folge der COVID-Krise nicht oder nur eingeschränkt stattfinden konnten.
  • Struktursicherungsbeitrag in Höhe von 7% der Einnahmen 2019, sowie  
  • Prozentueller Einnahmenersatz für Vereine, die im Zeitraum November und Dezember 2020 vom Lockdown besonders betroffen waren.

Referenzzeitraum für die Berechnung der Förderhöhe ist der 1.10. bis 31.12.2020 (4. Quartal 2020). Für Kulturvereine ändert sich in Phase 2 des NPO-Fonds die Berechnungsgrundlage, da für den November und Dezember ein Lockdown-Zuschuss zusteht. Das heißt die Förderung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  1. regulärer NPO-Zuschuss für den Zeitraum 1.10. bis 2.11.2020, bestehend aus Fixkostenzuschuss und Struktursicherungsbeitrag in Höhe von 7% der Einnahmen 2019. Der Zuschuss ist mit der Höhe des Einnahmenausfall im Vergleich zu 2019 begrenzt. Ferner ist der Struktursicherungsbeitrag mit € 90.000 pro Organisation gedeckelt. Wird auch ein NPO-Lockdownzuschuss beantragt, so erhält die Organisation lediglich den aliquoten Struktursicherungsbeitrags für jenen Zeitraum, für den kein Lockdownzuschuss beantragt wird.   
    Die Berechnung der Einnahmen erfolgt nach den bekannten Prinzipien: Als Einnahmen zählen Mitgliedsbeiträge, Subventionen und Förderungen der öffentlichen Hand, Spenden, Leistungsentgelte oder Entgelte aus dem Verkauf von Waren. Die zeitliche Zuordnung der Einnahmen erfolgt nach den Regeln der jeweiligen Buchhaltung der antragstellenden Organisation, d.h. bei Einnahmen/Ausgabenrechnern zählt das Datum des Zuflusses!  
     
  2. NPO-Lockdownzuschuss für Vereine, die vom Lockdown im November und Dezember 2020 besonders betroffen waren. Der Lockdownzuschuss ersetzt nicht die Kosten, sondern die entgangenen Einnahmen mit folgenden Ersatzraten:  
       -  80% Einnahmenersatz für den Zeitraum 3.11. bis 6.12.2020 
       -  50% Einnahmenersatz für den Zeitraum 7.12. bis 31.12.2020
    Vergleichsbasis sind die Einnahmen des 4. Quartal 2019, gekürzt um allfällige Spenden sowie öffentliche Förderungen  im 4. Quartal 2019. Der Zuschuss ist mit € 800.000 Euro abzüglich eines bereits gewährten „allgemeinen“ Umsatzersatzes via FinanzOnline begrenzt. 


Hinweis: Anspruch auf den NPO-Lockdownzuschuss haben Vereine, die entweder direkt oder indirekt vom Lockdown betroffen waren. In der Praxis werden die meisten Kulturvereine zu den direkt betroffenen Branchen zählen. Darunter fallen beispielsweise Vereine, die eine Kultureinrichtung, ein Kino, ein Theater oder ein Museum betreiben, Vereine die Kultur- und Freizeitunterricht anbieten sowie allgemein Vereine, die Dienstleistungen im Bereich darstellende Kunst oder der Unterhaltung anbieten. 
Als indirekt betroffenen zählen Organisationen, die von Oktober bis Dezember 2020 einen Einnahmenentfall von zumindest 40% im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 erlitten und den überwiegenden Teil ihrer Einnahmen mit direkt betroffenen Unternehmen oder Organisationen erzielen.  

 

Höhe der Unterstützung: 

Die Höhe der Unterstützungsleistung hängt von den förderbaren Kosten zuzüglich des Struktursicherungsbeitrages sowie des NPO-Lockdown - Zuschusses ab.

Untergrenze: 
Förderungen werden erst ab € 250 gewährt. 

Obergrenze: 
regulärer Zuschuss: Die Unterstützung für den regulären Förderzuschuss ist mit dem Einnahmenausfall 2020 im Vergleich zu 2019 gedeckelt. Höchstbetrag € 1,2 Mio.
Zur Berechnung des Einnahmenausfalls sind die Einnahmen des vierten Quartals 2020 den Einnahmen des vierten Quartals 2019 gegenüber zu stellen. Waren die Einnahmen 2019 ungewöhnlich niedrig kann alternativ der Durchschnitt der Einnahmen der jeweils vierten Quartale der Jahre 2018 / 2019 herangezogen werden. 

Regulärer Zuschuss plus NPO Lockdown-Zuschuss: Der anteilsmäßig gekürzte Einnahmeausfall ist nur für den regulären Zuschuss relevant – Bei Beantragung des NPO Lockdown-Zuschusses wird dieser anteilsmäßig gekürzt. Höchstbetrag für NPO-Lockdown Zuschuss € 800.000

Regulärer Zuschuss plus Lockdown-Umsatzersatz: Der anteilsmäßig gekürzte Einnahmeausfall ist hier ebenfalls nur für den regulären Zuschuss relevant. Wurde bereits ein Lockdown-Umsatzersatz beantragt, wird ebenfalls anteilsmäßig gekürzt.

 

HINWEIS: Als Einnahmen gelten (für die Berechnung des Einnahmenausfalls) sämtliche Zuflüsse im vierten Quartal, unabhängig davon, wofür diese gewidmet sind! Beispielsweise: Mitgliedsbeiträge, Subventionen, Spenden, AMS-Zuschüsse (für z.B. Altersteilzeit oder Kurzarbeit), Einnahmen aus Ticketverkauf, Gastronomie, etc.

 

Unterstützungszeitraum: 

Aktuell unterstützt der NPO-Fonds COVID-19 förderbare Kosten bis 31.12.2020. Eine Verlängerung des NPO-Fonds 2021 wurde in Aussicht gestellt. 
 

Antragsfrist: 

15. Mai 2021 (für den aktuellen Unterstützungszeitraum bis Ende Dezember 2020). 
Anträge können ab 05. März 2021 eingereicht werden.
 

Antragsstellung: 

Online via npo-fonds.at

Eine Bestätigung des Antrags durch eine*n Steuerberater*in oder Wirtschaftsprüfer*in ist zusätzlich erforderlich, wenn: 

  • ein Zuschuss von über € 6.000 beantragt wird oder 
  • im Jahr 2019 Einnahmen von über € 120.000 erzielt wurden oder 
  • über 10 Dienstnehmer*innen (= unselbständig Beschäftigte und freie Dienstnehmer*innen) im letzten Geschäftsjahr beschäftigt wurden
     

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Bezug von AMS-Kurzarbeitsbehilfe ist kein Problem. Unterstützung durch den Fixkostenzuschuss (FinanzOnline) ist de facto ausgeschlossen, da NPOs dafür nicht anstragsberechtigt sind. 
Zu beachten: Kosten, die der NPO-Fonds fördert, dürfen nicht durch andere Förderstellen gedeckt sein (z.B. Kulturförderungern oder COVID-Förderungen etwa der Bundesländer). 
 

Tipps aus der Praxis: 

Achtet darauf, dass nur förderbare Kosten angegeben werden, die nicht von einer anderen Förderstelle (z.B. Kulturförderung) bereits gedeckt sind. Andernfalls handelt es sich um eine sogenannte "Doppelförderung" die zu einer Rückforderung des Zuschusses führen kann! 
 

Links & weiterführende Informationen: 

FAQs zum NPO-Fonds 
Einreichung zum NPO-Fonds 
2. NPO-Fonds-Richtlinien 
NPO-Service-Hotline: Tel.: +43 1 267 52 00 | @email

 

[letztes Update: 01.02.2021]

Aktuelles: Die Antragstellung für den Umsatzersatz für direkt vom Lockdown betroffene Organisationen ist nicht mehr möglich! Kulturvereinen, die diesen Umsatzersatz nicht nutzen konnten, soll der Einnahmenentfall durch einen Lockdown-Zuschuss im NPO-Fonds ersetzt werden. Die Richtlinien für den NPO-Fonds liegen bis dato noch nicht vor. 

Die Antragstellung ist nicht mehr möglich. Die Folgende Information dient lediglich der Dokumentation. 

Kurzbeschreibung

Alle von Schließung bzw. dem Veranstaltungsverbot betroffenen (Kultur-)Einrichtungen und Unternehmen, unabhängig von der Rechtsform und Unternehmensgröße, wird pauschal für den Monat November 80% des Umsatzes und für den Monat Dezember 50% des Umsatzes ersetzt.  
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind Unternehmen bzw. umsatzsteuerpflichtige Organisationen*, die alle der folgenden Vorraussetzungen erfüllen:

  • mit Sitz und Tätigkeit in Österreich 
  • steuerpflichtige Einkünfte nach §§ 22 und 23 des EStG erzielen oder nach § 5 Z 6 des Körperschaftsteuergesetzes steuerbefreit sind (= Steuerbefreiung für gemeinnützige Körperschaften)
  • im Zeitraum des Lockdown-Umsatzersatzes werden keine Mitarbeiter*innen gekündigt
  • von der aktuellen COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung direkt betroffen sind (z.B. durch das Betretungsverbot für Freizeiteinrichtungen oder das Veranstaltungsverbot, siehe Hinweis #1) und  
  • in einer Branche tätig sind, die direkt betroffen ist (siehe Hinweis #2). 

*auch gemeinnützige Vereine oder GmbHs sind antragsberechtigt. Hierfür müssen sie  Unternehmen im Sinne des Unternehmensgesetzbuchs und unternehmerisch im Sinne des Umsatzsteuergesetzes tätig sein, sowie Umsätze vor dem 1.12.2020 erzielt haben. 

HINWEIS #1: Den Lockdown-Umsatzersatz kann nur beantragen, wer von der aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung direkt betroffen ist und in einer Branche tätig ist, die direkt betroffen ist. Für die Praxis heißt das: Es können nur jene beantragen, die entweder selbst eine (Kultur-)Einrichtung betreiben oder als Veranstaltende unmittelbar betroffen sind. Agenturen, freischaffende Künstler*innen, etc. sind davon idR nicht erfasst (siehe unten Lockdown-Bonus für Künstler*innen bzw. angekündigter Umsatzersatz für "mittelbar" Betroffene). 

HINWEIS #2: Zusätzlich zu der direkten Betroffenheit (entweder durch Veranstaltungsverbot oder Betretungsverbot, siehe Hinweis #2) muss die Organisation auch in einer Branche tätig sein, die direkt betroffen ist. Das Finanzministerium hat hierzu eine Liste erstellt, welche Branchen als direkt betroffen gelten. Grundlage hierfür ist die ÖNACE-Klassifikation

Nähere Informationen, welche Tätigkeiten den abstrakten ÖNACE-Beschreibungen in der Praxis umfassen, finden sich bei der Statistik Austria, beispielsweise zu
-   ÖNACE R 90.04 Betrieb von Unterhaltungs- und Kultureinrichtungen
-   ÖNACE R 90.02 Erbringung von Dienstleistungen der darstellenden Kunst
-   ÖNACE R 91.02 Museen
-   ÖNACE J 59.14 Kinos 
-   ÖNACE P 85.52-9 Kulturunterricht

Die Branchenzuordnung ist beim Finanzamt mittels ÖNACE-Klassifikation hinterlegt und wird automatisch von dort übernommen, d.h. sie muss bei Antragstellung nicht angegeben werden. Sollte aufgrund eines Irrtums eine falsche ÖNACE-Nummer angegeben worden sein oder sich die Tätigkeiten geändert haben, kann dies noch geändert werden.
Bei Unklarheiten zur eigenen ÖNACE-Zuordnung steht die Statistik Austria unter @email bzw. telefonisch unter 01 / 71128-8686 zur Verfügung. Um eine möglichst schnelle Bearbeitung oder ggf. Richtigstellung der ÖNACE-Zuordnung vornehmen zu können, bittet die Statistik Austria bei Kontaktaufnahme um Übermittlung einer eindeutigen Identifikationsnummer (z.B. Steuernummer, ZVR, KUR oder GLN) sowie einer prägnanten, kurzen Tätigkeitsbeschreibung. 

 

Höhe der Unterstützung: 

Ersetzt werden pauschal 80% bzw. 50% des Umsatzes des Vergleichszeitraum im Jahr 2019 auf Basis der Steuerdaten, die der Finanzverwaltung vorliegen. Die Berechnung erfolgt automatisch auf Basis der Umsatzsteuervoranmeldung des November bzw. Dezember 2019, falls diese nicht vorliegt ein Drittel des 4. Quartals 2019, falls diese nicht vorliegt ein Zwölftel der letzten rechtskräftigen USt-Jahreserklärung.

maximale Unterstützung: € 800.000 / Organisation
mindestens jedoch: € 2.300 / Organisation

Das heißt, wenn etwa im Dezember 2019 keine Umstäze getätigt worden sind, steht dem betroffenen Unternehmen ein Lockdown-Umsatzersatz in der Mindesthöhe von 2.300 Euro zu.
 

Unterstützungszeitraum: 

Phase 1 (80% Ersatz): November - 6.12. 2020
Phase 2 (50% Ersatz): 7.12. - 31.12.2020  
 

Antragsfrist: 

Phase 1 (80% Ersatz November): bis 15. Dezember 2020
Phase 2 (50% Ersatz für Dezember): bis 15. Jänner 2021 
 

Antragsstellung: 

via FinanzOnline
 

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Zahlungen aus dem Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss (für andere Zeiträume) oder Corona-Kurzarbeitsbeihilfe müssen nicht gegengerechnet werden.

Zuschüsse aus dem NPO-Fonds sind anzugeben, sofern sie staatliche Beihilfen nach EU-Wettbewerbsrecht darstellen. Dies ist der Fall, wenn Beihilfen geeignet sind, den Wettbewerb oder den zwischenstaatlichen Handel spürbar zu beeinträchtigen (hier gilt eine Begrenzung von maximal € 800.000 pro Organisation). In der Regel trifft dies auf kleine und mittlere Kulturvereine nicht zu.
 

Links & weiterführende Informationen: 

BMF Richtlinien zum Lockdown-Umsatzersatz
BMF FAQs zum Lockdown-Umsatzersatz
FinanzOnline
BMF Informationsseite zum Lockdown-Umsatzersatz
BMF Corona Hotline: 050 233 770 | @email

[letztes Update: 20.12.2020]

Aktuelles: Die Details bzw. Bedingungen, unter denen die angekündigte "Notfallförderung" beantragt werden kann, befinden sich noch in Ausarbeitung. Intention ist, dass die "Notfallförderung" besonders Branchen zugute kommen soll, die von Fixkostenzuschuss und Kurzarbeitsförderung kaum profitieren, da ihre Fixkosten verhältnismäßig gering sind und zugleich ein hoher Arbeitsaufwand für permanent nötige Umplanungen besteht, mit dem jedoch kein Umsatz generiert werden kann. Strukturell wirkt diese Problematik auch noch bis nach Aufhebung der durch COVID-19 bedingten Beschränkungen weiter und gefährdet damit das Funktionieren der Kunst- und Kulturlandschaft nachhaltig, siehe hier Begründung zur erforderlichen Änderung des Kunstförderungsgesetzes
 

Am 06.11.2020 hat die Bundesregierung angekündigt, dass das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport (BMKOES) für Kultureinrichtungen, die trotz Inanspruchnahme aller möglichen Hilfsmaßnahmen immer noch existenzielle Probleme haben, eine Notfall-Förderung schafft, dotiert mit insgesamt 10 Millionen Euro. Die Details dazu sind noch in Arbeit. 

HINWEIS: Grundsätzlich gilt: informiert fördernde Stelle nicht nur umgehend über erforderliche Schließungen, Absagen oder Verschiebungen (es besteht eine Informationspflicht der Fördernehmer*innen), sondern auch wenn finanzielle Schwierigkeiten absehbar sind. 

[letztes Update: 17.03.2021]

Aktuelles: Das COVID-19 Kurzarbeitsmodell wird für Phase 4 von 01. April 2021 bis Ende Juni 2021 verlängert. Im Wesentlichen gelten für die Corona Kurzarbeit Phase IV diesselben Regeln wir für Phase III. Die einkommensabhängige Nettoersatzrate bleibt bei 80% bzw. 90% unverändert. Die Arbeitszeit im Rahmen der Corona-Kurzarbeit kann nach wie vor grundsätzlich auf bis zu 30 % reduziert werden, wobei die Möglichkeit einer Unterschreitung dieser Mindestarbeitszeit in Ausnahmefällen weiterhin besteht. Die Erleichterungen für vom Lockdown betroffene Branchen bleiben ebenso bestehen, z.B. weiterhin Entbindung von der Steuerberaterpflicht bei Unternehmen, die im Lockdown sind oder nur für die Zeit des Lockdowns Kurzarbeit beantragen.

NEU ist, dass Aus- und Weiterbildung während der Corona-Kurzarbeit in der vierten Phase aktiv gefördert werden sollen. Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter während der Ausfallszeiten aus- und weiterbilden, sollen künftig 60 % vom Arbeitsmarktservice rückerstattet bekommen.

Zur Erinnerung Kurzarbeit Phase III:
Seit 1. Oktober 2020 gilt das COVID-19 Kurzarbeitsmodell Phase III. Dieses ermöglicht bis - vorläufig - Ende März die Arbeitszeit auf bis zu 30% (in Ausnahmefällen auf bis zu 10%) zu reduzieren und Arbeiternehmer*innen trotzdem in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis bei fast vollem Lohnausgleich zu behalten. Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes ist eine Ausfallzeit bis 100% möglich, im Durchschnitt des Kurzarbeitszeitraumes dürfen aber nicht unter 20% und nicht über 70% (in Ausnahmefällen 90% - nur mittels gesonderten Antrags) Ausfallzeit unter- bzw. überschritten werden.

 

Kurzbeschreibung:

Kurzarbeit ist eine vorübergehende Herabsetzung der Normalarbeitszeit (und in Folge das Arbeitsentgelt) wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Ziel von Kurzarbeit ist es, die Arbeitskosten temporär zu reduzieren und gleichzeitig die Beschäftigten zu halten. Das AMS ersetzt dem Arbeitgeber Pauschalsätzen pro Ausfallstunde ("Kurzarbeitsbeihilfe").
NEU: Für das Jahr 2021 ist die Obergrenze des Budget mit 7.000 Mio. Euro festgesetzt.

 

Voraussetzungen:

  • Betriebsstandort ist Österreich
  • Die Kurzarbeit dient der Überbrückung vorübergehender, wirtschaftlicher Schwierigkeiten in Zusammenhang mit COVID-19, z.B. Einnahmenausfall in Folge des Veranstaltungsverbots (neu: die wirtschaftlichen Schwierigkeiten müssen begründet werden, ab 5 Mitarbeiter*innen in Kurzarbeit muss die Notlage zusätzlich von einem/einer Steuerberater*in oder Wirtschaftsprüfer*in bestätigt werden); 
  • Der Arbeitszeitausfall in Phase III beträgt mindestens 20% und maximal 70% (in Ausnahmefällen 90%) der Normalarbeitszeit laut Gesetz oder Kollektivvertrag bzw. bei Teilzeit laut Arbeitsvertrag vor Kurzarbeit. Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes ist eine Ausfallzeit bis 100% möglich, im Durchschnitt des Kurzarbeitszeitraumes dürfen aber 70% (in Ausnahmefällen 90%) Ausfallzeit nicht überschritten werden.
  • eine rechtsgültige COVID-19 Sozialpartnervereinbarung ist vorzulegen (ab 01.10.2020 ist zwingend dieses Formular, Version 8.0, zu verwenden), die die näheren Bedingungen der Kurzarbeit definiert, insbesondere: Geltungsbereich, Dauer, Festlegung des Arbeitszeitausfalls, Entgeltanspruch während Kurzarbeit, Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes. Hierzu zählt insbesondere die Nettoersatzrate für Beschäftigte (zwischen 80-90%) und die Behaltepflicht nach Beendigung der Kurzarbeit von einem Monat.
  • Die Kurzarbeit kann nur für arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer*innen beantragt werden (d.h. z.B. auch Teilzeitbeschäftigte, freie Dienstnehmer*innen und Geschäftsführer*innen - sofern ASVG-pflichtversichert - sind; geringfügig Beschäftigte hingegen sind ausgeschlossen!); 

Hinweis: Die ausgefallenen Arbeitsstunden können künftig für Weiterbildungen genutzt werden. Die Weiterbildungskosten werden vom AMS gefördert (siehe AMS-Schulungskostenbeihilfe für Beschäftigte in COVID-19 Kurzarbeit).
 

Berechnung der Unterstützung: 

Der/die Arbeitgeber*in zahlt die Kosten für die tatsächlich geleistete Arbeit, die Mehrkosten für die entfallenen Arbeitsstunden übernimmt das AMS, auch die Lohnnebenkosten. Konkret erhält der/die Arbeiter*in dafür (rückwirkend!) vom AMS eine Kurzarbeitsbeihilfe für die Ausfallstunden.  In der Kurzarbeitsbeihilfe sind die anteiligen Sonderzahlungen, die anteiligen Beiträge zur Sozialversicherung (bezogen auf aus Entgelt vor Einführung der Kurzarbeit) und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben enthalten. 
> AMS-Rechner für COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe

Die Arbeitnehmer*innen erhalten eine Nettoentgeltgarantie. Das ist jener Prozentsatz des bisherigen Nettoentgelts, das der/die Arbeitnehmer*in vor Beginn der Kurzarbeit hatte, abhängig vom Bruttoentgelt. Die Ausfallsstunden werden Arbeiternehmer*innen in Form einer Kurzarbeitsbeihilfe vom AMS fast zur Gänze ausgeglichen – d.h. die Mehrkosten trägt das AMS; nicht der*die Arbeitgeber*in (siehe auch unten): 

  • Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 1.700,- 90% des bisherigen Nettoentgeltes;
  • Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 2.685,- 85% des bisherigen Nettoentgeltes;
  • Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 5.370,- 80% des bisherigen Nettoentgeltes.
  • Lehrlinge erhalten weiterhin 100% ihrer bisherigen Lehrlingsentschädigung (Lehrlingsentgelt).

Zu beachten: Das Mindestbruttoentgelt an den/die Arbeitnehmer*in muss mindestens dem vom BMAFJ kundgemachten „Kurzarbeits-Mindestbruttoentgelt-Tabelle“ entsprechen.
 

Antragsfrist: 

Kurzarbeitsanträge sind immer vor Beginn des Kurzarbeitszeitraumes zu stellen.
Anträge für die Kurzarbeit Phase IV können frühestens ab 01. April 2021 gestellt werden
Für Phase III ab 01.Oktober.2020 kann auch rückwirkend bis 02.11.2020 Kurzarbeit beantragt werden.  
Für Kurzarbeitsvorhaben ab 1.11.2020 sind Erstantragsstellungen rückwirkend bis 23.12.2020 möglich.
 

Antragsstellung: 

ausschließlich über das eAMS-Konto des/der Arbeitgeber*in 

Dem Antrag (Erstantrag, Änderung oder Verlängerung) ist die Kurzarbeitsvereinbarung beizufügen.

HINWEIS: Der/die Arbeiter*in muss zwar die Kurzarbeitsvereinbarung beifügen (abgeschlossen mit dem Betriebsrat bzw. in Einrichtungen ohne Betriebsrat mit den einzelnen Mitarbeiter*innen), jedoch nicht die Zustimmung der Sozialpartner einholen. Das AMS holt die Zustimmung der kollektivvertragsfähigen Körperschaften ein.   

WICHTIG: Auch Kulturvereine, die nicht Kammermitglied sind, können eine Kurzarbeitsvereinbarung abschließen. Die wenigsten Kulturvereine sind Mitglied in der Wirtschaftskammer. Die Richtlinien zur Covid19-Kurzarbeit (Punkt 6.4.3) sehen jedoch klar vor, dass wenn „auf einer Seite keine zuständige kollektivvertragsfähige Körperschaft vorhanden ist, die Zustimmung der verbleibenden kollektivvertragsfähigen Körperschaft genügt.“ Und weiter: „Auf Seiten der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer ist in aller Regel der ÖGB zuständig. Ein Fehlen auf Seiten der Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber kann vorkommen“.
In der COVID-19-Sozialpartnervereinbarung ist entsprechenden statt der WKO als Arbeitgeberinnenvertretung die jeweilige Kulturinitiative (der Name des Vereins) einzutragen. Die GPA unterzeichnet die Vereinbarung für die Arbeitnehmer*innenseite.

 

Links & weiterführende Informationen: 

FAQs des AMS zur COVID-19 Kurzarbeit (inkl. Dokumenten und Anleitungen)
FAQs der WKO zur COVID-19 Kurzarbeit
Informationsseite von ÖGB und AK zur COVID-19 Kurzarbeit
Bundesrichtlinie Kurzarbeitsbeihilfe

[letztes Update: 01.02.2021]

Aktuelles: Der Schutzschirm für Veranstaltungen ist operativ und Antragstellungen seit 18. Jänner möglich. Die Zugangsbedingungen schließen jedoch große Teile im Feld Kunst und Kultur aus. Gemeinnützige Vereine sind grundsätzlich antragsberechtigt. Damit jedoch der Schirm schützt, müssen jedoch Einnahmen von mind. 15.000 pro Veranstaltung erzielt werden. Eine Hürde, die im gemeinnützigen Bereich nur selten erreicht werden kann. Um diese Hürde dennoch zu erreichen, ist es unter möglich "Veranstaltungsreihen" sowie "Veranstaltungen im Tourneebetrieb" als eine Veranstaltung einzureichen. 

TIPP: Detaillierte FAQS zum Schutzschirm für Veranstaltungen finden IG Kultur Mitglieder in der Dokumentation des Webinars mit Martina Hundstorfer (ÖHT), hier zum Nachlesen oder unter @email anfordern. 

 

Kurzbeschreibung:

Um die Planung und Durchführung von Veranstaltungen - trotz unsicherer COVID-Lage - weiterhin zu ermöglichen, hat die Bundesregierung einen "Schutzschirm für Veranstaltungen" in der Höhe von 300 Mio.€ beschlossen. Konkret übernimmt der Bund im Wege von Haftungen nicht stornierbare Kosten, wenn schon in die Wege geleitete Veranstaltungen nicht oder nur reduziert stattfinden können. Anders ausgedrückt: Veranstaltende bekommen Ausgaben ersetzt, die nicht mehr stornierbar sind, wenn die Veranstaltung Corona-bedingt ganz abgesagt werden muss oder nur eingeschränkt stattfinden kann. 
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.: 

  • Veranstaltende unabhängig von ihrer Rechtsform, ihrem Sitz und ihrer Größe. Veranstaltende sind diejenigen, die das wirtschaftliche Risiko tragen. 
  • Alternativ können Veranstaltungsagenturen sowie Eventplanerinnen und Eventplaner unter bestimmten Voraussetzungen als Veranstalterinnen und Veranstalter um die Förderung ansuchen.

Das heißt, auch gemeinnützige (Kultur-)Vereine sowie Einzelpersonen - etwa Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen sind antragsberechtigt, sofern sie die übrigen Voraussetzungen erfüllen. 

Veranstaltungen müssen:

  • zwischen dem 01.03.2021 und dem 31.12.2022 in Österreich stattfinden
  • ein schlüssiges Durchführungs- und Finanzierungskonzept vorweisen
  • einen Entwurf eines COVID-19 Präventionskonzeptes vorweisen
  • die in der Richtlinie definierten Teilnehmerobergrenzen einhalten
  • mind. 15.000€ Einnahmen erzielen
  • Veranstaltungen die keine Einnahmen erzielen: Organisation und Druchführung der Veranstaltung durch ein gewerbsmäßiges Unternehmen
     
  • Als Veranstaltung gelten "geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dazu zählen Business-to-Business- und Business-to-Consumer-Veranstaltungen, Kongresse, Messen, Gelegenheitsmärkte, sowie kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen." 
  • Eine Veranstaltung im Tourneebetrieb sowie regelmäßig am selben Veranstaltungsort stattfindende gleichartige Veranstaltungen (Veranstaltungszyklus, Theatersaison, Programmzyklus etc.) sind als eine einzige Veranstaltung zu behandeln. Sofern eine solche Veranstaltung bereits begonnen hat, ist eine Förderung nur möglich, soweit der finanzielle Nachteil noch nicht eingetreten ist. 
  • Veranstaltungen im Tourneebetrieb sind alle Darbietungen und Unternehmungen, die unter Verwendung eines gleichartigen Veranstaltungsprogramms und gleichartiger Veranstaltungseinrichtungen darauf ausgerichtet sind, abwechselnd an verschiedenen Orten durchgeführt zu werden.

Voraussetzungen für die Förderung sind 

  • Die Absage oder eingeschränkte Durchführung muss objektiv mit COVID-19 im Zusammenhang stehen.
  • COVID-19-bedingte Beschränkung der An- und Abreise oder des Aufenthalts einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Sprecherinnen und Sprecher oder einzelner vorab definierter, für die Durchführung der Veranstaltung objektiv unerlässliche Personen
    • Erkrankung mit COVID-19 oder verpflichtende Absonderung bzw. Quarantäne oder Betroffenheit von (nächtlichen) Ausgangsbeschränkungen einer erheblichen Anzahl der Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Sprecherinnen und Sprecher
    • Gesetzliche oder behördliche Maßnahmen, die die erlaubte Teilnehmeranzahl im Vergleich zu der im Förderungsangebot festgelegten Teilnehmeranzahl erheblich einschränken. 
  • „Erheblich“ bedeutet eine Reduktion um mehr als 30%, wobei Akteurinnen und Akteure, Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Sprecherinnen und Sprecher jeweils einzeln zu betrachten sind; die Förderbarkeit tritt ein, sobald einer der genannten Personenkreise die Reduktion erfährt. Unter erheblicher Einschränkung der Teilnehmerobergrenze ist eine Reduktion von 30% zu verstehen. 

Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen oder subjektiven Gründen kann keine Förderung ausbezahlt werden. 

HINWEIS: Eine Verschiebung der Veranstaltung ist nur insofern zumutbar, als der Zweck der Veranstaltung gewahrt werden kann und der durch die Verschiebung entstehende Mehraufwand 10% der ursprünglich geplanten Kosten der Veranstaltung nicht übersteigt. 
Der Entfall einer jährlich stattfindenden Veranstaltung und deren Durchführung im Folgejahr ist eine Absage und stellt daher keine zumutbare Verschiebung dar.

 

Höhe der Unterstützung: 

Die Auszahlungshöhe der Förderung ergibt sich aus der Differenz zwischen den nicht stornierbaren Kosten und erzielten Einnahmen, Versicherungsleistungen und anderen Förderungen.
Die Höhe der ausbezahlten Förderung ist einerseits mit der Höhe der Förderungszusage (= 90% der förderbaren Kosten) und andererseits mit der Höhe des tatsächlich erlittenen finanziellen Nachteils begrenzt.

Obergrenze: max. 1 Mio. Euro (EU-beihilferechtliche Grenzen sind zu beachten!)


Förderbare Kosten sind

  • Alle Aufwendungen für Leistungen Dritter in der Wertschöpfungskette, die mit der Planung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung zusammenhängen, z.B. Lieferantinnen und Lieferanten, Dienstleisterinnen und Dienstleister der Veranstaltungstechnik, Ordner- und Kontrolldienste, Übersetzungs- und Dolmetschleistungen, Zeltverleih, Technik, Hotels, Catering, Künstlerinnen und Künstler, Bar, Service, Floristinnen und Floristen, Veranstaltungsort, Ticketing- und Rückabwicklungskosten, Marketingkosten, Agenturen. Dazu zählen auch Abschlagszahlungen, die bereits zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses vereinbart waren und die in einem angemessenen Verhältnis zum frustrierten Aufwand des Dritten stehen.
  • Eigene Personalkosten der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, die ausschließlich der Vorbereitung und Durchführung der förderungsgegenständlichen Veranstaltung gedient haben

Nicht förderbare Kosten sind 

  • Umsatzsteuer bei vorliegender Vorsteuerabzugsberechtigung
  • Investitionskosten, soweit es sich nicht um geringwertige Wirtschaftsgüter handelt
  • Personalkosten für den laufenden Betrieb
  • Sachkosten für den laufenden Betrieb
  • Kosten aus Kleinbetragsrechnungen unter EUR 100,00 (netto)
     

Zu einer Auszahlung kommt es nur wenn: 

  • Um eine Auszahlung kann grundsätzlich nur im Falle einer COVID-19-bedingten Absage oder wesentlichen Einschränkung der Veranstaltung angesucht werden. Bei Veranstaltungen ohne Einnahmen wird die Förderung nur bei einer Absage ausbezahlt.
  • Die Auszahlung ist binnen 8 Wochen nach dem (geplanten) Veranstaltungsdatum bei der ÖHT anzusuchen.
  • Wichtig: Die Auszahlung erfolgt auf Basis bezahlter Rechnungen und von der Steuerberaterin bzw. vom Steuerberater, von der Wirtschaftsprüferin bzw. vom Wirtschaftsprüfer oder von der Bilanzbuchhalterin bzw. vom Bilanzbuchhalter bestätigter eigener Personalkosten.
  • Bei wirtschaftlichen Fehlplanungen, subjektiven Gründen für eine Absage bzw. eingeschränkte Durchführung der Veranstaltung oder im Falle einer zumutbaren Verschiebung der Veranstaltung kommt es zu keiner Auszahlung.
     

Unterstützungszeitraum: 

Veranstaltungen, die im Zeitraum zwischen 1. März 2021 und 31. Dezember 2022 durchgeführt werden.

HINWEIS: Ansuchen müssen vor der geplanten Durchführung der Veranstaltung eingebracht und bewilligt werden. Für die Förderung können grundsätzlich nur jene Kosten berücksichtigt werden, die nach der Einbringung des Ansuchens angefallen sind. Davon ausgenommen sind Anzahlungen für die langfristige Vorausbuchung von Veranstaltungsstätten. Anders ausgedrückt: Veranstaltungen, die vor der Einreichung des Förderungsansuchens abgesagt wurden, sind nicht förderungsfähig.

Wird die VeranstaltungCOVID-bedingt abgesagt oder nur eingeschränkt durchgeführt, muss neuerlich ein Antrag binnen 8 Wochen bei der ÖHT auf Auszahlung gestellt werden! 

 

Antragsfrist: 

ab 18. Jänner bis 15. Juni 2021  
 

Antragsstellung: 

Online via dem Kundenportal der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT)

Ab vollständigem Hochladen des digitalen Ansuchens wird dieses von der ÖHT überprüft. Im Falle einer Bewilligung wird ein Förderungsangebot ausgestellt. Dieses ist innerhalb von vier Wochen, jedenfalls aber vor Veranstaltungsbeginn, rechtsgültig unterfertigt an die ÖHT zu retournieren, ansonsten gilt das Angebot als widerrufen. Im Falle einer Ablehnung erhalten Sie ebenfalls ein Schreiben mit einer Begründung.
 

Links & weiterführende Informationen: 

FAQs des BMLRT zum Schutzschirm für Veranstaltungen 
Richtlinie zum Schutzschirm für Veranstaltungen vom 26.01.2021
ÖHT Einreichportal zum Schutzschirm für Veranstaltungen 
Vorlage Dokumente, die der Antragsstellung beizulegen sind


 

[letztes Update: 20.12.2020]

Aktuelles: Die Gutscheinlösung wird für das erste Halbjahr 2021 verlängert, danach soll sie für das 2. Halbjahr noch in reduzierter Form weitergelten, nämlich nur mehr für solche Veranstaltungen, die als Ersatz für 2020 oder im ersten Halbjahr 2021 verschobene Veranstaltungen stattfinden sollten. Seitens der IG Kultur Österreich sehen wir diese Modell skeptisch und raten nicht dazu - die Ausstellung von Gutscheinen verschiebt lediglich die finanzielle Misere und mindert die Unterstützung durch Corona-Fonds, da die Erlöse dann zu den Einnahmen zählen. Letztlich geht es auch um ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Besucher*innen und Teilnehmer*innen. 

Das „Bundesgesetz zur Sicherung des Kunst-, Kultur- und Sportlebens vor weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“  entbindet Veranstalter*innen von der unmittelbaren Rückzahlungspflicht und schafft die Möglichkeit, anstelle der Rückzahlung des Ticketpreises einen Gutschein auszugeben:

Abs 1: „Wenn ein Kunst-, Kultur- oder Sportereignis aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 entfallen ist und der Veranstalter deshalb einem Besucher oder Teilnehmer den Eintritts- oder Teilnahmepreis oder ein vergleichbares Entgelt zurückzuzahlen hat, kann der Veranstalter dem Besucher oder Teilnehmer anstelle der Rückzahlung einen Gutschein über den zu erstattenden Betrag übergeben. Gleiches gilt im Fall der Rückzahlungspflicht des Betreibers einer Kunst- oder Kultureinrichtung, wenn diese aufgrund der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 geschlossen wurde." 

Neu Abs 1a: "Die Möglichkeit der Gutscheinübergabe nach Abs. 1 gilt auch für ein Kunst-, Kultur- oder Sportereignis, das im zweiten Halbjahr 2021 aufgrund der COVID-19-Pandemie entfallen ist, wenn es sich um ein wegen dieser Pandemie aus dem Jahr 2020 oder dem ersten Halbjahr 2021 verschobenes Ereignis oder um ein Ereignis handelt, das vereinbarungsgemäß als Ersatz für ein im Jahr 2020 oder im ersten Halbjahr 2021 wegen der Pandemie entfallenes Ereignis dienen sollte."  

Dabei sollen folgende Regelungen gelten: 

  • Für Tickets bis € 70: Gutschein in Höhe des Ticketpreises;
  • Für Tickets zwischen € 70 und € 250: Gutschein bis zu € 70,-, Rückerstattung des Differenzbetrages; 
  • Für Tickets über € 250: Rückerstattung von € 180,-, Ausstellung eines Gutscheins für den Differenzbetrag;  

Wurden mehrere Tickets auf einmal erworben (z.B. Festival), ist jede einzelne Buchung bzw. jeder einzelne Veranstaltungstag gesondert zu behandeln. Die Gutscheine können für frei wählbare andere Kunst-, Kultur- oder Sportereignisse des/der Veranstalter*in bzw. den Besuch der Kunst- und Kultureinrichtung nach deren Wiedereröffnung eingelöst werden, als auch weitergeben werden. Wird der Gutschein bis 31.12.2022 nicht eingelöst, ist der Wert des Gutscheins auszuzahlen. 

Details und weiterführende Informationen: 
Bundesgesetz zur Sicherung des Kunst-, Kultur- und Sportlebens vor weiteren Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

[letztes Update: 11.01.2021]

Die Umsatzsteuer für den Kulturbereich sowie Hotellerie und Gastronomie wird auf 5% gesenkt. Dies gilt ab dem 1. Juli 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2021.

Der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 5% gilt unabhängig von bisherigen Ermäßigungen des Steuersatzes (im Kulturbereich z.B. 10% oder 13%) und anderen abgabenrechtlichen Begünstigungen (etwa §§ 34-47 BAO), also auch für gemeinnützige Vereine, sofern diese nicht steuerbefreit sind. 

Umfasst sind von der Steuersenkung u.a.: 

  • Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler*in
  • Leistungen von Theateraufführungen bzw. aus dem Betrieb eines Theaters, Musikveranstaltungen, Filmvorführungen, Zirkusvorführungen und Museumsbetrieb

HINWEIS: Für Zeitungen und andere periodische Druckschriften sowie derartige elektronische Publikationen gilt der ermäßigte Steuersatz von 5 Prozent nur bis einschließlich 31. Dezember 2020.  

Für die Frage welcher Steuersatz zur Anwendung kommt, ist der Zeitpunkt der Leistungserbringung entscheidend. Bereits ausgestellte Rechnungen können entsprechend dem im Leistungszeitpunkt geltenden Steuersatz auf den Steuersatz iHv 5% berichtigt werden.

Ob die Umsatzsteuersenkung an die Konsument*innen / Auftraggeber*innen weitergegeben wird, liegt im eigenen Ermessen.

Details und weiterführende Informationen: 
FAQs des Finanzministerium zur Umsatzsteuersenkung
FAQs des Finanzministeriums zu Auswirkungen der reduzierten USt auf Registrierkassen

[letztes Update: 10.11.2020]

Miete:

Je nach Einschränkung der Brauchbarkeit kann nach den §§ 1104 und 1105 ABGB  durch einen „außerordentlichen Zufall“ der Miet- oder Pachtzins teilweise oder gänzlich erlassen werden. Diese Regelung könnte auch für Vereine, die aufgrund der Covid-19 Maßnahmen ihren Mietgegenstand nicht (z. B. wenn es sich um Veranstaltungsräumlichkeiten handelt) oder nur eingeschränkt nutzen können, zutreffend sein. Maßgeblich ist hier der vertraglich vereinbarte Mietzweck. Handelt es sich lediglich um Büroräumlichkeiten, so wären diese theoretisch trotz der Verbote weiterhin für die Mitarbeiter*innen (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes) nutzbar. 

Rechtsexpert*innen raten allerdings zur Vorsicht, da es auf den jeweiligen Miet- oder Pachtvertrag ankommt, ob eine Minderung oder Befreiung möglich ist. Diese gesetzlichen Regelungen sind nicht vertraglich verpflichtend und könnten abgeändert worden sein. Ferner empfehlen sie abzuwarten, ob die unabhängigen Gerichte der Rechtsauffassung nach §§ 1104 und 1105 ABGB folgen werden!

Sowohl die Mietervereinigung als auch die Wirtschaftskammer bieten dazu Informationen und Musterschreiben an, um mittels eingeschriebenen Brief an den/die Vermieter *in oder die Hausverwaltung zu erklären, dass man die Miete nur noch unter Vorbehalt einer Mietzinsminderung einzahlt. Damit haben Mieter*innen die Möglichkeit, später vor Gericht einen Teil der Miete einzuklagen.

HINWEIS: Auch wenn der Antrag auf Mietzinsminderung erfolglos sein sollte, so kann er dennoch nützlich sein, da er als Nachweis der Schadensminimierung etwa beim NPO-Fonds im Falle einer Überprüfung vorgelegt werden kann. 

FAQs der IG Kultur Wien zu Mietzinsfreistellung bzw. -reduktion infolge von COVID-19
FAQs der Mietervereinigung zur COVID-19 und Mietzinsminderung
Download: Mustervorlage Mietervereinigung Mietzinsminderung
Download: Mustervorlage WKO Mietzinsminderung

 

Steuern:

  • Möglichkeit einer Stundung bzw. einer Ratenzahlung der Steuern (ESt, KÖSt).
    bereits bewilligte Stundungen werden automatisch bis 15.01.2021 verlängert, alternativ Möglichkeit auf Antrag einer Stundung bzw. Ratenzahlung bis 15.01.2021 via FinanzOnline
  • Aussetzen von Gebühren und Verlängerung von Fristen.

Voraussetzung für die Anwendung dieser Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der*die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er*sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine SARS-CoV-2-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählt laut Information des Finanzministeriums explizit auch der Ausfall von Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens. 
BMF Informationsseite (inkl. Anleitungen) zu Stundungen und Ratenzahlungen

 

Sozialversicherungs-beiträge für Dienstnehmer*innen: 

Der Nationalrat hat ein zweites Stundungspaket beschlossen, um bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen Dienstgeber*innen zu unterstützen. Seit 01.06.2020 gilt: 

  • Für die Beitragszeiträume Februar, März, April 2020 ist eine verzugsfreie Stundung möglich, die Beiträge müssen bis spätestens 15. Jänner 2021 eingezahlt werden. Bei coronabedingten Liquiditätsproblemen am 15.01.2021 kann die Aufteilung auf 11 Monatsraten ab Februar 2021 erfolgen. Dabei fallen keine Verzugszinsen an (Antragstellung ab Februar 2021 möglich).
  • Für die Beitragszeiträume Mai bis Dezember 2020 kann bei coronabedingten Liquiditätsproblemen ein Antrag auf Stundungen von maximal drei Monaten gestellt und Ratenzahlungen bis längstens Dezember 2021 vereinbart werden. Verzugszinsen fallen dabei an. 
  • Beiträge für Dienstnehmer*innen, für die der/die Dienstgeber*in einen Anspruch auf Ersatz durch den Bund bzw. das AMS hat, etwa durch Kurzarbeit, Risikofreistellung, oder Quarantäne, sind von dem Stundungspaket ausgenommen. Die Beiträge sind zwei Monate nach Erhalt der Vergütung zu zahlen, Stichtag ist der 15. des Monats.
  • Säumniszuschläge für verspätete Meldungen (außer Anmeldung) werden weiterhin bis 31. August 2020 ausgesetzt. 

Die Grundregeln der Lohnverrechnung bleiben weiterhin aufrecht, auch die gesetzliche Fälligkeit für Beiträge bleibt bestehen. Die Anmeldungen zur Pflichtversicherung sind weiter fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden. Dies gilt auch bei Kurzarbeit. 
Informationsseite der ÖGK zur Corona-Unterstützung für Dienstgeber*innen

 

AKM-Gebühren: 

Die AKM ist bei jenen Mitgliedern, die AKM-Pauschalverträge haben, gesprächsbereit, das Veranstaltungsverbot zu berücksichtigen. Die AKM wird mögliche Lösungen je nach Höhe von Fall zu Fall unterschiedlich handhaben. Die betroffenen Kulturvereine sollen sich bitte mit der zuständige Geschäftsstelle in Verbindung setzen.  

Kultureinrichtungen, die im November von einem behördlichen Betretungsverbot betroffen sind, brauchen Sie die aktuelle Rechnung NICHT einzuzahlen. Die buchhalterische Richtigstellung erfolgt durch die AKM mit der nächsten Rechnung Anfang Dezember 2020.
Informationsseite der AKM zu Corona

 

Details und weiterführende Informationen: 
FAQs des Finanzministerium zur Umsatzsteuersenkung

[letztes Update: 22.02.2020]

Mit der Investitionsprämie sollen Neuinvestitionen gefördert werden. Die Basisprämie beträgt 7% der Investitionskosten, bei besonders förderwürdigen Investitionen in Digitalisierung, Ökologisierung sowie Gesundheit 14%. Eine Kombination mit weiteren Förderungen ist bewusst erlaubt.

Gefördert werden Investitionsprojekte ab einem Volumen von € 5.000 bis maximal € 50 Millionen. Um die Untergrenze von € 5.000 zu erreichen, können mehrere kleinere Investitionen in einem Förderantrag zusammengerechnet werden, wodurch auch kleinere Investitionen z.B. auch für Geringwertige Wirtschaftsgüter möglich sind. Der Förderungsantrag muss sich zumindest auf einen zusammengerechneten Gesamtbetrag von EUR 5.000,- belaufen. Grundsätzlich muss es sich um aktivierungspflichtiges Anlagevermögen handeln, was bei Einnahmen-Ausgaben RechnerInnen äquivalent behandelt wird.

Antragsberechtigt sind auch (gemeinnützige) Vereine, sofern sie "unternehmerisch" tätig sind. Dies trifft auf 99% der Kulturvereine zu - sobald auf eigenem Namen und auf eigene Rechnung Leistungen am Markt gegen Entgelt angeboten werden (also z.B. Eintrittskarten für Veranstaltungen). 

Die Antragstellung ist (vorbehaltlich budgetärer Bedeckung) bis 28.02.2021 mittels Online-Antragstellung möglich.

Hinweis: Aktuell wird an einer Richtlinienänderung erarbeitet, mit der bestimmte Fristen verlängert werden sollen. Eine Vorabinformation dazu findet sich hier. 

Details und weiterführende Informationen: 
AWS FAQs Investitionsprämie 
Richtlinien der aws Investitionsprämie

 

Corona-Unterstützung für (selbständige) Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen

[letztes Update: 22.02.2021]

Aktuelles: Ab 22. Februar können bei der SVS versicherte freischaffende Künstler*innen eine Lockdown-Kompensation für die Monate Jänner und Februar 2021 in Höhe von € 1.000 Euro über die bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) beantragen.

Lockdown-Bonus für die Monate November und Dezember 2020: Bei der SVS versicherte selbständige Künstler*innen erhalten eine pauschale Lockdown-Kompensation in der Höhe von einmalig € 2.000 pro Künstler*in – unabhängig von und zusätzlich zu allen anderen bisherigen Unterstützungsinstrumenten. Das heißt, der Bonus wird zusätzlich zur Unterstützung durch die SVS Überbrückungsfinanzierung oder durch den Härtefallfonds (WKO) ausbezahlt. 

Voraussetzungen:

  • Versicherungen bei der SVS als Künstler*in (analog zu Voraussetzungen der SVS Überbrückungsfinanzierung, siehe unten) 
  • kein Anspruch auf den 80% Lockdown-Umsatzersatz via FinanzOnline (diesen kann nur beantragen, wer von der aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung direkt betroffen ist und in einer Branche tätig ist, die direkt betroffen ist. Für die Praxis heißt das: Es können nur jene beantragen, die entweder selbst eine (Kultur-)Einrichtung betreiben oder als Veranstaltende unmittelbar betroffen sind, Details siehe oben)

Lockdown-Bonus für die Monate Jänner und Februar 2021 wird der Lockdown-Bonus verlängert und beträgt pauschal € 1.000, bentragbare über die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS). Die FAQs zur Verlängerung sowie Zusammenspiel mit anderen Fonds liegen bislang nicht vor. 
 

Die Beantragung erfolgt über die SVS Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen mittels eigenem Online-Formular. Auf Wunsch wird das Antragsformular auch zugesandt, das ausgefüllt und unterschrieben an die Sozialversicherung der Selbständigen, Wiedner Hauptstraße 84 - 86, 1051 Wien zu retournieren ist. 

Weiterführende Information: 
Presseaussendung zur Ankündigung des Lockdown-Bonus für Jänner und Februar 2021
SVS Information für Künstler*innen

 

[letztes Update: 22.02.2021]

Aktuelles: Die Antragsstellung ist seit 16. Februar via FinanzOnline möglich. 

Der Lockdown-Umsatzersatz für die Monate November und Dezember 2020 galt bislang ausschließlich für unmittelbar und direkt betroffene Unternehmen (Details siehe oben). Nun können auch jene beantragen, die indirekt vom Lockdown betroffen waren - etwa freischaffende Künstler*innen, Veranstaltungstechniker*innen, Kulturarbeiter*innen, Zulieferbetriebe, etc. die aufgrund des Veranstaltungsverbots Einnahmenausfälle hatten. 

Voraussetzungen sind, dass: 

  • mindestens 50% des Umsatzes nachweislich im Zusammenhang mit Unternehmen steht, die in direkt vom Lockdown betroffenen Branchen tätig sind (z.B. Kultureinrichtungen, die im Lockdown geschlossen waren und Veranstaltungen folglich nicht stattfinden konnten)
  • im Betrachtungszeitraum (November / Dezember 2020) mindestens 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr (November / Dezember 2019) nachweisen können

Hinweis: Grundsätzlich sind auch gemeinnützige Vereine antragsberechtigt, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. 

Ab einer Fördersumme von 5.000 Euro (bei Anspruchsberechtigung für November und Dezember) müssen diese Angaben von einem/einer Steuerberater*in oder Bilanzbuchhalter*in bestätigt werden.

Die Förderhöhe ist analog zum Umsatzersatz für direkt Betroffene. Demnach erhält ein indirekt betroffenes Unternehmen aus dem Handel den gleichen Prozentsatz an Umsatz ersetzt, der auch für direkt betroffene Handelsunternehmen im selben Zeitraum gegolten hat. Berechnungsgrundlage sind jene Umsätze aus dem November und Dezember 2019, die mit direkt betroffenen Unternehmen gemacht wurden. Die Mindestauszahlungssumme beträgt 1.500 Euro, in Einzelfällen 2.300 Euro. (Bei Künstler*innen, die bereits einen Lockdown-Bonus aus der SVS für November / Dezember 2020 erhalten haben, kann sich diese Mindestsumme verringern).  

Die Antragstellung für indirekt Betroffenen ist zwischen 16. Februar und 30. Juni 2021 möglich. 
 

Weiterführende Information: 
FAQs des BMF zum Umsatzersatz II 
Richtlinie zum Umsatzersatz II (Umsatzersatz für indirekt Betroffene)

 

[letztes Update: 10.11.2020]

Aktuelles: Der Härtefallfonds wurde um drei Monate und damit bis Juni 2021 verlängert. Seit November 2020 gelten neue Richtlinien, die die Zugangsbedingungen zum Härtefallfonds teils erheblich erleichtern. Wer zu einem früheren Zeitpunkt festgestellt hat, nicht antragsberechtigt zu sein, sollte daher zur Sicherheit überprüfen, ob dies nach wie vor der Fall ist, beispielsweise ist nun eine Unterstützung auch möglich, wenn neben einer geringfügigen Beschäftigung eine freiwillige Kranken- und Pensionsversicherung besteht. 

HINWEIS: Eine Unterstützung ist entweder durch den Härtefallfonds (kurz: HFF) oder der SVS Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen (kurz: SVS) möglich. Ein Wechsel zwischen den beiden Fonds ist grundsätzlich möglich, sollte aufgrund des abwicklungstechnischem Aufwand jedoch vermieden werden! Wir empfehlen daher vorab gründlich zu überlegen, wo beantragt wird. Personen, die weder beim HFF noch der SVS antragsberechtigt sind, bleibt als letzte Unterstützungsmöglichkeit der COVID-19 Fonds beim Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF). 

 

Kurzbeschreibung:

Abfederung von Härtefällen von Ein-Personen-Unternehmen (EPU; darunter auch neue Selbständige wie Vortragende und Künstler*innen) und Kleinstunternehmen durch Zuschüsse in Höhe von 80-90% des Nettoeinkommensentgangs im Vergleich zum Vorjahr.  
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind: 

  • Ein-Personen-Unternehmen, Kleinst-Unternehmer*innen (= max. 10 Vollzeitäquivalente odermax. € 2 Mio. Umsatz oder Bilanzsumme), Neue Selbständige (z.B. Künstler*innen), frei Dienstnehmer*innen und freie Berufe, 
  • die in Österreich unternehmerisch tätig sind, 
  • die unternehmerische Tätigkeit vor dem 16.03.20 aufgenommen haben mit 
    Einkünften aus selbständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb (§§ 22 und 23 des Einkommensteuergesetzes
  • mit aufrechter Kranken- und/oder Pensionsversicherung aufgrund eigener Tätigkeit (z.B. auch Versicherung auf Basis unselbständiger Nebenbeschäftigung oder freiwillige Versicherung bei Studierenden; eine Mitversicherung ist nicht ausreichend); 
  • vorhandensein Steuernummer, Sozialversicherungsnummer und inländischer Kontoverbindung 
  • bei denen eine wirtschaftliche signifikante Bedrohung durch COVID-19 vorliegt. 
    Das heißt konkret: 
    • im Betrachtungszeitraum besteht zumindest überwiegend ein behördlich angeordnetes Betretungsverbot aufgrund von COVID-19 oder
    • ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum vergleichbaren Betrachtungszeitraum des Vorjahres oder
    • die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden können (d.h. die typische regelmäßige betrieblichen Kosten sind nicht gedeckt, für laufende private Kosten sind monatlich € 2.000 anzusetzten, ist der*die Förderungswerber*in verheiratet oder lebt in eingetragener Partnerschaft, ist monatlich € 3.000 anzusetzten); 

Nicht antragsberechtigt sind u.a.

  • Non-Profit-Organisationen (NPOs), etwa gemeinnützige Vereine, die die Voraussetzungen der §§34-47 der Bundesabgabenordnung zur Gemeinnützigkeit erfüllen
  • Personen, die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen (z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Weiterbildungsgeld aufgrund Bildungskarenz oder Umschulungsgeld - der Bezug von Mindestsicherung ist kein Ausschlussgrund wenn die Voraussetzungen erfüllt sind);  
  • wenn weitere Förderungen in Form von Barauszahlungen durch Gebietskörperschaften bezogen wurden, die der Bekämpfung der Auswirkungen von COVID-19 dienen (siehe unten Zusammenspiel mit anderen Fonds); 

HINWEIS: Selbständige die unter der Versicherungsgrenze liegen und daher nicht bei der SVS kranken-/pensionsversichert sind müssen bei der Antragstellung Nachweise zur Selbständigkeit anfügen (z.B. Homepage, Honorarnoten, laufende Verträge, etc.).

 

Berechnung der Unterstützung: 

Die Unterstützung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: 

  • Ersatz von 80% (in Ausnahmefällen 90%) des Nettoeinkommenseingang / Betrachtungszeitraum, mindestens jedoch € 500 / Betrachtungszeitraum 
  • pauschal € 500 sogn. "Come-Backbonus" / Betrachtungszeitraum 

Die monatliche Mindestunterstützung aus dem Härtefallfonds beträgt somit € 1.000 / Monat. 
90% Ersatz wird bei einem max. Nettoeinkommen von € 966,65 im Vergleichsjahr gewährt. 

Die Berechnung des konkreten Nettoverdienstentgangs erfolgt automatisiert auf Basis des letzten Veranlagungsbescheids aus dem Zeitraum von 2015 bis 2019 mit positiven Einkünften aus selbständiger Arbeit und/oder Gewerbebetrieb. Liegen mehrere solcher Bescheide vor, ist der Bescheid für das letztveranlagte Jahr maßgebend (alternativ: 3 Jahresdurchschnitt); Weißt der Einkommensbescheid keine positiven Einkünfte auf, so wird pauschal € 500 gefördert.

Nebeneinkünfte sind grundsätzlich erlaubt, sind jedoch anzugeben und reduzieren potentiell den Förderbetrag: Zu den Nebeneinkünften zählen alle steuerpflichten Einkünfte (z.B. aus nichtselbständiger Arbeit, aus Vermietung und Verpachtung, Pensionsversicherungsbezüge) sowie künstlerische Arbeitsstipendien (auch wenn sie steuerbefreit sind!).

  • Beträgt das Nettoeinkommen aus Nebeneinkünften plus allf. Versicherungsleistungen im jw. Betrachtungszeitraum € 2.000 oder mehr, steht keine Förderung durch den Härtefallfonds zu. 
  • Übersteigt das Nettoeinkommen aus Nebeneinkünfte inklusive der Förderung aus dem Härtefallfonds € 2.000, so wird der Förderbetrag um € 2.000 gekürzt, beträgt jedoch mindestens € 500.  
     

Höhe der Unterstützung: 

Mindestens:
 € 500 Förderung + Comeback-Bonus € 500 = € 1.000 / Betrachtungszeitraum

Maximal: 
€ 2.000 Förderung + Comebaock-Bonus € 500 = € 2.500 / Betrachtungszeitraum
 

Unterstützungszeitraum: 

12 Monate aus dem Zeitraum 16. März 2020 bis 15. März 2021 
Hinweis: Verlängerung bis Juni 2021 geplant 
 

Antragsfrist: 

aktuell 30.04.2021
Anträge müssen für jeden Betrachtungszeitraum (Monat) einzeln im Nachhinein gestellt werden
 

Antragsstellung: 

online via Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
 

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Für eine Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds dürfen keine weiteren Förderungen in Form von Barauszahlungen/Zuschüsse durch Gebietskörperschaften bezogen werden, die der Bekämpfung der Auswirkungen von COVID-19 dienen. 

Ausgenommen davon sind Förderungen aufgrund von Corona-Kurzarbeit, aufgrund des Corona-Familienhärteausgleichs, Fixkostenzuschüsse aus dem Corona-Hilfsfonds, Lockdown-Umsatzersatz, Lockdown-Bonus via SVS für Künstler*innen, künstlerische Arbeitsstipendien und Zuschüsse aus dem Künstler-Sozialversicherungsfonds. 
(Hinweis: Künstlerische Arbeitsstipendien und Zuschüsse aus dem KSVF werden bei Berechnung der Nebeneinkünfte berücksichtigt). 

Links & weiterführende Informationen: 

Information der WKO zum Härtefallfonds (inkl. Muster und Checklisten)
Richtlinien zum Härtefallfonds
WKO Härtefallfonds Serviceline: 01 / 514 50 1055

[letztes Update: 08.04.2021]

Aktuelles: Seit 01. April 2021 kann um eine weitere Tranche angesucht werden. Zusätzlich kann ein weiterer Lockdownbonus für die Monate März und April 2021 beantragt werden.
  

HINWEIS: Für selbständige Künstler*innen ist eine Unterstützung entweder durch den Härtefallfonds (kurz: HFF) oder der SVS Überbrückungsfinanzierung für Künstler*innen (kurz: SVS) möglich. Da die Höhe und Berechnung der Unterstützungshöhe unterschiedlich ist (Pauschalbeitrag bei SVS, %-Modell bei HFF jedoch als Mindestförderung eine Summe, die der Unterstützungsleistung der SVS entspricht), ist die Entscheidungabhängig von der individuellen Situation gut zu überlegen. Personen, die weder beim HFF noch der SVS antragsberechtigt sind, bleibt als letzte Unterstützungsmöglichkeit der COVID-19 Fonds beim Künstler-Sozialversicherungsfonds (KSVF). 

 

Kurzbeschreibung:

Die Überbrückungsfinanzierung unterstützt Künstler*innen - definiert als Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren - die aufgrund selbständiger Tätigkeit bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) versichert sind mit einem Pauschalbetrag von aktuell € 10.000 für das Jahr 2020 und € 3.000 für Jänner bis März 2021.
Für die Monate November und Dezember 2020 kann ein Lockdown-Bonus iHv € 2.000, für die Monate Jänner und Februar 2021 iHv €1.000 via SVS beantragt werden. 

Seit  1. April 2021 kann um eine weitere Tranche und eine Erhöhung der Beihilfe auf max. € 6.000 angesucht werden. Darüber hinaus besteht ab 01. April 2021 die Möglichkeit einen weiteren Lockdownbonus für die Monate März und April 2021 iHv € 1.000 zu beantragen.
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt für den Unterstützungszeitraum 2020 sind u.a.: 

  • Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren
  • aufgrund dieser künstlerischen Tätigkeit bei der SVS versichert sind, das heißt
    • zum Stichtag 13.03.2020 als Stichtag nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) pflichtversichert gewesen sein. Eine „Opting in“-Versicherung (nur Krankenversicherung) auf Antrag ist ausreichend oder
    • bis spätestens 13.06.2020 den Antrag zur Pflichtversicherung oder zum „Opting in“ bei der SVS beantragt haben oder
    •  im Jahr 2018 und/oder 2019 pflichtversichert waren und zum Stichtag 13.03.2020 künstlerisch tätig gewesen sind.
  • mit Hauptwohnsitz in Österreich (Steuernummer nicht erforderlich)
  • eine durch COVID-19 verursachte wirtschaftliche Notlage vorliegt. Das bedeutet, dass
    • die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) nicht mehr gedeckt werden können oder
    • die Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit gefährdet ist.

Antragsberechtigt für den Unterstützungszeitraum 2021 sind u.a.: 

  • Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren
  • aufgrund dieser künstlerischen Tätigkeit bei der SVS versichert sind, das heißt
    • zum Stichtag 01.11.2020 nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) pflichtversichert gewesen sein. Eine „Opting in“-Versicherung (nur Krankenversicherung) auf Antrag ist ausreichend oder
    • bis spätestens 01.11. 2020 der Antrag zur Pflichtversicherung oder zum „Opting in“ bei der SVS eingelant ist oder
    • für den Unterstützungszeitraum 2020 antragsberechtigt waren oder 
    • im Jahr 2018 und/oder 2019 pflichtversichert waren und zum Stichtag 01.11.2020 künstlerisch tätig gewesen sind.
  • mit Hauptwohnsitz in Österreich (Steuernummer nicht erforderlich)
  • eine durch COVID-19 verursachte wirtschaftliche Notlage vorliegt. Das bedeutet, dass
    • die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) nicht mehr gedeckt werden können oder
    • die Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit gefährdet ist.

Die gesamten steuerlichen Einkünfte im Jahr 2020 dürfen jedenfalls € 75.180,- nicht erreichen oder überschreiten.

Nebeneinkünfte sind kein Ausschlussgrund, jedoch muss in diesem Fall dennoch die wirtschaftliche Notlage aufgrund COVID-19 vorliegen. 

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Personen, die Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung (z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Weiterbildungsgeld aufgrund Bildungskarenz oder Umschulungsgeld) beziehen. Nach Ende des Leistungsbezuges kann aber ein Antrag gestellt werden. 

HINWEIS: Der Begriff der "Künstler*in" ist weiter gefasst und umfasst alle "Personen, die Kunst und Kultur schaffen, ausüben, vermitteln oder lehren". Dazu zählen beispielsweise auch Kunstkritiker*innen, Musiklehrer*innen; Kurator*innen; Mode- und Textildesigner*innen, Grafiker*innen mit künstlerischer Ausrichtung, Theaterpädagog*innen, etc. Für jene, die zwar bei der SVS versichert sind, aber nicht als Künstler*in deklariert sind, besteht die Möglichkeit einer amtswegigen Berichtigung.

HINWEIS: Zwar muss die COVID-19 bedingte wirtschaftliche Notlage bei Antragstellung nicht belegt werden, mit dem Unterzeichnen des Antrags wird aber eine eidesstattliche Erklärung abgegeben, dass sämtliche Angaben nach bestem Wissen und Gewissen richtig und vollständig sind. Wir empfehlen daher, alle Umsatzausfälle gut sowie die Notlage (nicht mehr leistbare Lebenserhaltungskosten oder Gefährdung der Weiterführung der künstlerischen Tätigkeit) gut zu dokumentieren. Im Fall eines Missbrauchs droht nicht nur die Rückzahlung der Forderung, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen. 

 

Höhe der Unterstützung: 

Die Unterstützung erfolgt in einer einmaligen Pauschal in Höhe von max. € 10.000 für das Jahr 2020, sowie ggf. dem zusätzlichen Lockdown-Bonus für die Monate November und Dezember 2020 in Höhe von € 2.000. 
Die Unterstützung für das erste Quartal 2021 beträgt ab 01.01.2021 max. € 3.000 und ab 01.04.2021 max. € 6.000, sowie ggf. dem zusätzlichen Lockdown-Bonus für die Monate Jänner und Februar 2021 in Höhe von € 1.000.

Der zusätzliche Lockdown-Bonus für die Monate März und April 2021 beträgt € 1.000.
 

Unterstützungszeitraum: 

März 2020 bis aktuell Juni 2021
 

Antragsfrist: 

bis 31.06.2021
HINWEIS: wurde für das Jahr 2021 bereits eine Tranche in Höhe von € 3.000 Euro bezogen, ist für die Erhöhung auf € 6.000 ein weiterer Antrag erforderlich!

Antragsstellung: 

Online via SVS Portal für Künstler*innen
 

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Ein Wechsel vom Härtefallfonds (WKO) zur SVS Überbrückungsfinanzierung ist möglich. Wurden bereits Leistungen aus dem Härtefallfonds bezogen, werden diese in Abzug gebracht (nicht jedoch beim Lockdown-Bonus). 

Beihilfen, Förderungen, usw. von anderen Stellen (z.B. Künstlersozialversicherungsfonds oder SVS – Erstantrag Künstlerüberbrückung) werden nicht in Abzug gebracht. 

Links & weiterführende Informationen: 

SVS Portal zur Überbrückungsfinanzierung
Muster Antragsformular zur SVS Überbrückungsfinanzierung
aktuelle Richtlinie zur Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen der SVS

[letztes Update: 08.04.2021]

Aktuelles: Die Unterstützung durch den COVID-19 Fonds beim KSVF wird ab 01. April 2021 für das Jahr 2021 (bisher pauschal € 1.500) auf pauschal € 3.000 erhöht. Die Auszahlung für Antragsteller*innen, die bereits im ersten Quartal 2021 beantragt haben, erfolgt unter der Voraussetzung, dass nach wie vor eine besondere Notlage besteht, automatisch.

Der COVID-19 Fonds der KSVF wurde zusätzlich zur "regulären" Unterstützungsfonds der KSVF eingerichtet, der Künstler*innen in Notsituationen unterstützt. Dieser "reguläre" Fonds vergibt auf Antrag Beihilfen zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts von bis zu EUR 5.000,- an Künstler*innen mit Hauptwohnsitz in Österreich (unabhängig ob selbstständig und/oder unselbstständig tätig), die mit Einkommensausfällen wegen unvorhersehbaren / außergewöhnlichen Ereignisse konfrontiert sind. Die folgende Darstellung konzentriert auf den COVID-19 Fonds der KSVF: 

 

Kurzbeschreibung:

Unterstützung für Künstler*innen und Kulturvermittler*innen, die beim Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen (SVS) nicht antragsberechtigt sind für COVID-19 bedingte Not- und Härtefälle mit

  • für das Jahr 2020 pauschal max. € 3.000 sowie zusätzlich als Lockdown-Bonus € 500, in Summe somit pauschal max. € 3.500. 
  • für das Jahr 2021 bis Ende März pauschal max. € 1.500; 
  • seit 01. April 2021 pauschal max. € 3.000

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.: 

  • Künstler*innen und Kulturvermittler*innen
    • Künstler*in = wer in den Bereichen der bildenden Kunst, der darstellenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Filmkunst oder in einer der zeitgenössischen Ausformungen der Bereiche der Kunst im Rahmen einer künstlerischen Tätigkeit Werke der Kunst schafft) 
    • Kulturvermittler*in = wer Bildungs- und Kommunikationsprozesse im Museums- und Ausstellungswesen sowie bei künstlerischen und kulturellen Veranstaltungen in unterschiedlichen Medien (z.B. Apps, Audioguides, Ausstellungs- und KünstlerInnengespräche, Begleithefte, BesucherInnenkataloge, Diskussionen, Führungen, Raumtexte, Workshops) initiiert und durchführt. 
  • die beim Härtefallfonds (WKO) und der Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen (SVS) nicht antragsberechtigt sind
  • über einen 6-monatigen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen
  • von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind, d.h. zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Lebenshaltungs- und Betriebskosten aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 mittels ihrer laufenden Einnahmen zu decken und die Weiterführung der künstlerischen / kulturvermittelnden Tätigkeit gefährdet ist (allfällig vorhandenes Vermögen und/oder Kontoguthaben werden nicht zur Beurteilung der wirtschaftlichen Situation herangezogen).
  • einen Einnahmenentfall aus künstlerischer, kunstnaher und kulturvermittelnder Tätigkeit aufgrund der behördlichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 haben
  • kein Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen besteht und
  • für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds 
    gemäß § 25c Abs. 3 K-SVFG bezogen wurden.

Achtung: Die steuerlichen Einkünfte im Jahr 2020 dürfen € 29.942,90 nicht erreichen oder überschreiten. Wird dieser Betrag überschritten, so ist die Beihilfe in dem Ausmaß, in dem diese Grenze überschritten wurden, zurückzuzahlen.

Der Bezug einer Leistung aus der Arbeitslosenversicherung ist kein Ausschlussgrund. 
 

Höhe der Unterstützung: 

2020: pauschal einmalig € 3.000 + € 500 Lockdown-Bonus 
2021: bis Ende März pauschal einmalig € 1.500 
          seit 01. April pauschal € 3.000
 

Unterstützungszeitraum: 

März bis Dezember 2020 (Phase 1 und 2)
Jänner bis 30. Juni 2021 (Phase 3 - Verlängerung) 
 

Antragsfrist: 

für das Jahr 2020 (Phase 2): rückwirkend noch bis 31.03.2021 möglich 
für das Jahr 2021 (Phase 3): 15.01.-30.06.2021 (vorbehaltlich budgetärer Deckung) 

BEACHTE: es sind jeweils eigene Anträge erforderlich! Für eine Beihilfe der Phase 3 (= für das Jahr 2021) ist auch dann ein neuerlicher Antrag erforderlich, wenn bereits eine Beihilfe aus Phase 1 und oder Phase 2 (= im Jahr 2020) bezogen wurde.

 

Antragsstellung: 

Online via COVID-19 Fonds der KSVF
Wer bereits Geld aus dem Covid-19-Fonds im Jahr 2020 bekommen hat, bekommt die Erhöhung durch den Lockdown-Bonus ( = € 500) automatisch überwiesen, noch ausständige und neue Anträge für das Jahr 2020 belaufen sich ab sofort automatisch auf den erhöhten Betrag von € 3.500. 

WICHTIG: für Unterstützung in Phase 3 = im Jahr 2021 muss ein neuerlicher Antrag gestellt werden! 

 

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Personen, die beim Härtefallfonds (WKO) oder der Überbrückungsfinanzierung für selbständige Künstler*innen (SVS) antragsberechtigt sind, können nicht um Beihilfe ansuchen. 

Künstlerische Arbeitsstipendiums haben keine Einfluss auf die Unterstützung. 

 

Tipps aus der Praxis: 

Als wichtigste Entscheidungsgrundlage dient bei der Antragstellung ein aktueller künstlerischer Lebenslauf bis inklusive 2021 mit Angaben zu Auftritten, Ausstellungen, Ankäufen etc. und Angaben zu den durch COVID-19 entfallenen Einnahmen/Projekten

HINWEIS: Das Antragsformular sieht kein eigenes Feld zur Angabe der COVID-19 Auswirkungen vor. Diese sollten jedoch unbedingt erwähnt werden, etwa zu abgesagten Engagements, entfallenen Projekten, etc. 

 

Links & weiterführende Informationen: 

KSVF Informationsportal zum COVID-19 Fonds
Online-Antragsformular zum COVID-19 Fonds
Richtlinien zum COVID-19 Fonds der KSVF
KSVF Kontakt: 01 / 586 71 85 | @email

[letztes Update: 24.11.2020]

Aktuelles: Die Phase 2 des Fixkostenzuschuss ("Fixkostenzuschuss 800.000") wurde von der EU genehmigt und kann ab 23. November 2020 beantragt werden.   

 

Kurzbeschreibung:

Der Fixkostenzuschuss unterstützt Unternehmen, die einen wirtschaftlichen Schaden durch COVID-19 erleiden, durch einen Zuschuss abhängig von der Höhe des Umsatzausfalles.
Phase 1: Der Umsatzentfall muss jedoch mindestens 40% betragen.  
Phase 2. Der Umsatzentfall muss mindestens 30% betragen. 

Vereine sind nicht ausgeschlossen, gemeinnützige Vereine (nach §§ 34 bis 47 der Bundesabgabenordnung) jedoch schon. 
 

Voraussetzungen:

Antragsberechtigt sind u.a.: 

  • Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Österreich 
  • mit operativer Tätigkeit in Österreich, d.h. es werden Einkünfte nach §§21, 22 oder 23 des Einkommensteuergesetz erzielt (dies trifft in der Regel auf selbständige Künstler*innen zu) 
  • von einem COVID-19 bedingten Umsatzausfall betroffen sind und 
  • zumutbare Maßnahmen zur Schadensminimierung und Erhalt von Arbeitsplätzen (z.B. im Bedarfsfall Kurzarbeit) gesetzt hat

Nicht antragsberechtigt sind u.a. 

  • Non-Profit-Organisationen (NPOs), etwa gemeinnützige Vereine, die die Voraussetzungen der §§34-47 der Bundesabgabenordnung zur Gemeinnützigkeit erfüllen
  • Unternehmen im (mehrheitlichen) Eigentum einer Gebietskörperschaft oder sonstigen Rechtsträgern öffentlichen Rechts, die einen Eigendeckungsgrad von weniger als 75% haben; (Hinweis: Vereine haben keine Eigentümer, sondern nur Mitglieder. Für den Fixkostenzuschusses ist es daher irrelevant, ob die Vereinsmitglieder Körperschaften öffentlichen Rechts sind oder die Finanzierung des Vereines überwiegend aus öffentlichen Geldern erfolgt. Gemeinnützige Vereine hingegen sind ausgeschlossen).
  • Phase 1: Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16. März 2020 noch keine Umsätze erzielt haben. 
    Phase 2: Neu gegründete Unternehmen, die vor dem 16. September 2020 noch keine Umsätze erzielt haben. 

Berechnung der Unterstützung: 

Phase 1: Gefördert werden max. 75% der Fixkosten im Betrachtungszeitraum (3 Monate), gestaffelt nach der Höhe des Umsatzausfalls: 

  • 25% bei einem Umsatzausfall von 40 bis 60%;
  • 50% bei einem Umsatzausfall von über 60 bis 80% und
  • 75% bei einem Umsatzausfall von über 80 bis 100%.

Zeitraum Phase 1: Grundlage der Berechnung des Umsatzausfalls ist der Vergleich mit dem 2. Quartal 2019, alternativ können auch drei zusammenhänge Betrachtungszeitraum zwischen 16.03. und 15.09.2020 den Daten aus 2019 gegenüber gestellt werden.

Hinweis: bei Neugründungen (keine Steuerdaten für 2019), können die Umsatzausfälle anhand einer Planungsrechnung plausibilisiert dargestellt werden, um den Fixkostenzuschuss zu beantragen.

Phase 2: Der Fixkostenzuschuss richtet sich nach dem prozentualen Umsatzausfall (z.B. Umsatzausfall 50% ➔ Förderung in Höhe von 50% der förderbaren Kosten). 
Neu ist ferner die Möglichkeit der Pauschalierung mit 30% des Umsatzausfalls bei Unternehmen, bei der der Umsatz unter € 120.000 im letztveranlagten Jahr liegt (Hinweis: Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit dürfen hierbei Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit nicht überschreiten; Pauschalierung ist mix € 36.000 gedeckelt);  

Zeitraum Phase 2: Grundlage der Berechnung des Umsatzausfalls ist der Vergleich von zehn zusammenhängenden Betrachtungszeiträumen (bzw. alternativ zumindest zwei zeitlich zusammenhängenden Zeiträumen) zwischen 16.09.2020 und 30.06.2021 zum Vorjahr. 
Hinweis: wird der Umsatz-Ersatz für den Lockdown-Monat November, kann kein Fixkostenzuschuss für den Monat November beantragt werden.  

Zu den Fixkosten zählen u.a.: Geschäftsraummieten und Pacht, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit stehen; betriebliche Versicherungsprämien; Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen; der Finanzierungskostenanteil der Leasingraten; betriebliche Lizenzgebühren; Aufwendungen für Strom, Gas und Telekommunikation; Wertverlust bei verderblicher oder saisonaler Ware, sofern diese aufgrund der COVID- 19-Krise mindestens 50% des Wertes verliert; ein angemessener Unternehmer*inlohn (auf Basis des letzten veranlagten Jahres, mindestens jedoch € 666,66, bei einem errechneten Betrag darüber sind Nebeneinkünfte im Betrachtungszeitraum abzuziehen, maximaler Unternehmer*inlohn € 2.666,67); Personalaufwendungen, die ausschließlich für die Bearbeitung von krisenbedingten Stornierungen und Umbuchungen anfallen; Aufwendungen für sonstige vertragliche betriebsnotwendige Zahlungsverpflichtungen, die nicht das Personal betreffen; und bei  Anträgen unter € 12.000 bis zu € 500 für Steuerberater*in-, Wirtschaftsprüfer*in- oder Bilanzbuchhalter*inkosten;

Phase 2 zusätzlich u.a.: Absetzung der AfA, endgültig frustrierte Aufwendungen im Zeitraum 01.06.2019 - 16.03.2020 in Vorbereitung von Umsätzen im Betrachtungszeitraum, die aufgrund COVID-19 nicht realisiert werden konnten (z.B. Zahlungsverpflichtungen für abgesagte Veranstaltungen); 

 

Höhe der Unterstützung: 

Die Höhe der Unterstützung hängt von den förderbaren Fixkosten und der Höhe des Umsatzausfalls im Vergleich zu den Steuerdaten 2019 ab. 

Untergrenze: 
Förderungen werden erst ab € 500 gewährt. 

Obergrenze: 
Phase 2: € 800.000 
 

Unterstützungszeitraum: 

Phase1 : Der Fixkostenzuschuss kann für bis zu drei zusammenhängende Betrachtungszeiträume bzw. Monate im Zeitraum 16. März 2020 bis 15. September 2020 beantragt werden. 

Phase 2 geplant: Der Fixkostenzuschuss kann für bis zu zehn zusammenhänge Betrachtungszeiträume (oder zwei zeitlich zusammenhängende Blöcke) im Zeitraum 16. September 2020 bis 30 Juni 2021 beantragt werden. 
Die Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Die erste Tranche umfasst 80% des voraussichtlichen Fixkostenzuschuss und kann ab 23.11.2020 beantragt werden. 
 

Antragsfrist: 

Phase 1: 31.08.2021 

Phase 2: erste Tranche ab 23.11.2020 bis 30.06.2021;
zweite Tranche ab 01.07.2021 bis 31.12.2021; 
 

Antragsstellung: 

via FinanzOnline

Die Höhe der Umsatzausfälle und der Fixkosten ist durch eine*n Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in oder Bilanzbuchhalter*in zu bestätigen, sofern die Unterstützung insgesamt € 36.000 überschreitet.
 

Zusammenspiel mit anderen Fonds: 

Der Fixkostenzuschuss ist mit Härtefallfonds und der AMS-Kurzarbeitsbeihilfe kombinierbar.

Zuwendungen von Gebietskörperschaften im Zusammenhang mit der COVID-19 Krise, die pauschal vergeben werden und nicht für bestimmten angefallenen Fixkosten zweckgewidmet sind, sind abzuziehen - unabhängig vom Zeitraum. Sind diese Zuwendungen für bestimmte Fixkosten zwecksgewidmet, so sind sie bei diesen abzuziehen (keine Doppelförderung). 
 

Links & weiterführende Informationen: 

Informationsseite zum Fixkostenzuschuss
Richtlinien zur Phase 1 des Fixkostenzuschuss 
Richtlinien zur Phase 2 des Fixostenzuschuss ("Fixkostenzuschuss 800.000")
Fixkostenzuschuss Hotline: 01 / 890 78 00 11 

 

[letztes Update: 10.11.2020]

Miete:

Je nach Einschränkung der Brauchbarkeit kann nach den §§ 1104 und 1105 ABGB  durch einen „außerordentlichen Zufall“ der Miet- oder Pachtzins teilweise oder gänzlich erlassen werden. Diese Regelung könnte auch für Vereine, die aufgrund der Covid-19 Maßnahmen ihren Mietgegenstand nicht (z. B. wenn es sich um Veranstaltungsräumlichkeiten handelt) oder nur eingeschränkt nutzen können, zutreffend sein. Maßgeblich ist hier der vertraglich vereinbarte Mietzweck. Handelt es sich lediglich um Büroräumlichkeiten, so wären diese theoretisch trotz der Verbote weiterhin für die Mitarbeiter*innen (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes) nutzbar. 

Rechtsexpert*innen raten allerdings zur Vorsicht, da es auf den jeweiligen Miet- oder Pachtvertrag ankommt, ob eine Minderung oder Befreiung möglich ist. Diese gesetzlichen Regelungen sind nicht vertraglich verpflichtend und könnten abgeändert worden sein. Ferner empfehlen sie abzuwarten, ob die unabhängigen Gerichte der Rechtsauffassung nach §§ 1104 und 1105 ABGB folgen werden!

Sowohl die Mietervereinigung als auch die Wirtschaftskammer bieten dazu Informationen und Musterschreiben an, um mittels eingeschriebenen Brief an den/die Vermieter *in oder die Hausverwaltung zu erklären, dass man die Miete nur noch unter Vorbehalt einer Mietzinsminderung einzahlt. Damit haben Mieter*innen die Möglichkeit, später vor Gericht einen Teil der Miete einzuklagen.

HINWEIS: Auch wenn der Antrag auf Mietzinsminderung erfolglich sein sollte, so kann er dennoch nützlich sein, da er als Nachweis der Schadensminimierung etwa beim NPO-Fonds im Falle einer Überprüfung vorgelegt werden kann. 

FAQs der IG Kultur Wien zu Mietzinsfreistellung bzw. -reduktion infolge von COVID-19
FAQs der Mietervereinigung zur COVID-19 und Mietzinsminderung
Download: Mustervorlage Mietervereinigung Mietzinsminderung
Download: Mustervorlage WKO Mietzinsminderung

 

Steuern:

  • Möglichkeit einer Stundung bzw. einer Ratenzahlung der Steuern (ESt, KÖSt).
    bereits bewilligte Stundungen werden automatisch bis 15.01.2021 verlängert, alternativ Möglichkeit auf Antrag einer Stundung bzw. Ratenzahlung bis 15.01.2021 via FinanzOnline
  • Aussetzen von Gebühren und Verlängerung von Fristen.

Voraussetzung für die Anwendung dieser Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der*die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er*sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine SARS-CoV-2-Virus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählt laut Information des Finanzministeriums explizit auch der Ausfall von Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens. 
BMF Informationsseite (inkl. Anleitungen) zu Stundungen und Ratenzahlungen

 

Sozialversicherungs-beiträge für Selbständige: 

Die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) hat folgende Maßnahmen beschlossen:

  • Möglichkeit der Beantragung einer Stundung oder Ratenzahlung offener Beiträge bei Zahlungsschwierigkeiten (ohne Verzugszinsen) mittels Online Formular 
  • Möglichkeit der Herabsetzung der Beitragsgrundlage durch Anpassung der vorgeschriebenen Beiträge an der voraussichtliche Einkommen mittels Online Formular
  • Mahnungen und Anträge auf Exekutions- oder Insolvenzverfahren werden ausgesetzt  

Informationsseite der SVS zur Corona-Unterstützung für Selbständige

 

[letztes Update: 10.11.2020]

Die Verwertungsgesellschaften bieten Unterstützungsmöglichkeiten für ihre Mitglieder. Voraussetzung dafür ist entsprechend die Mitgliedschaft bei der jeweiligen Verwertungsgesellschaft. Die meisten COVID-19 Sonderfonds der Verwertungsgesellschaften sind zwischenzeitlich geschlossen bzw. die Mittel ausgeschöpft. 

Es empfiehlt sich jedoch stets in Notlagen, mit der für Euch zuständigen Verwertungsgesellschaft in Kontakt zu treten, da diese vielfach soziale und kulturelle Unterstützung (SKE-Förderung) bzw. teils auch noch COVID-19 Unterstützung ermöglichen: 

 

Corona-Unterstützung der Bundesländer

[letztes Update: 02.03.2021]

Burgenland

Projekt Kulturgutschein
Das Land Burgenland legt eine (limitierte) Edition von Kulturgutscheinen in einer Gesamthöhe von € 800.000 auf, die in der burgenländischen Kunst- und Kulturszene eingelöst werden können. Die Gutscheine werden mit einem Anteil von 25 % subventioniert, müssen aber bis zum 30. April 2021 bei einem gelisteten "Kulturgutscheinpartner" eingelöst werden.

Gutscheinpartner*innen können werden:

  • Künstler*innen, Autor*innen und Kunsthandwerker*innen, die ihr Erwerbseinkommen zu einem großen Teil aus ihrer künstlerischen/kreativen Tätigkeit bestreiten, als Künstler*n bzw. Kreative*r seit mindestens fünf Jahren tätig sind und ihren Hauptwohnsitz bzw. den Sitz des Ateliers oder der Werkstatt im Burgenland haben.
  • gemeinnützige, regionale und kleinstrukturiere Kulturvereine im Burgenland, die einen kontinuierlichen Kulturbetrieb haben und im Jahr 2020 weniger als € 50.000 an Förderungen des Land Burgenland in Anspruch genommen haben.

Informationen zum Kulturgutschein des Landes Burgenland 

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
IG Kultur Burgenland | E-Mail: @email 

 

Kärnten 

Derzeit keine offenen Corona-spezifischen Sonderförderungen bekannt

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
IG KiKK - Interessengemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroska | Tel.: 0699 / 13167171 | E-Mail: @email 


 

Niederösterreich 

Derzeit keine offenen Corona-spezifischen Sonderförderungen bekannt; 

Das Land Niederösterreich bietet Kunst- und Kulturschaffenden eine kostenlose Rechtsberatung an unter @email

Corona-Informationsseite Kultur des Landes Niederösterreich

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
Kulturvernetzung Niederösterreich | Kontakt für Beratung nach Viertel, Kontakte hier: https://www.kulturvernetzung.at/de/corona/  


 

Oberösterreich

Investitionspaket
Gefördert werden Investitionsprojekte regionaler Kulturinitiativen, regionaler und nicht kommerzieller Kinobetriebe, sowie Kulturinstitutionen mit Sitz in OÖ, deren Programm zu mindestens 80 Prozent aus kulturellen Veranstaltungen besteht und im Rahmen der Oö. Kulturförderung förderbar ist (Ausnahme: regionale Kinobetriebe).
Maßnahmen zur Digitalisierung, zur Veranstaltungstechnik, sowie bauliche Maßnahmen im Sinne zur Bewältigung der Krise sind vom Investitionspaket umfasst.
Die Förderhöhe hängt von der Höhe der förderbaren Kosten für Investitionen ab: bis € 50.000 max. 75%, € 50.000 bis €100.000 max. 65%, € 100.000 bis € 200.000 max. 50%, € 200.000 bis € 300.000 max. 45%, über € 300.000 max. 40%
Anträge für das Investitionspaket sind über ein Formular auf der Webseite des Landes OÖ einzureichen.
Informationen und nähere Details zum Investitionspaket des Landes OÖ


Neustart-Bonus für Verein und Veranstalter
Der Neustart- Bonus ist eine HIlfestellung für oö. Kulturvereine und -institutionen, sowie regionale nicht kommerzielle Kinos, deren Programm im Jahr 2021 förderbar ist und denen aufgrund der COVID-19 Präventionsmaßnahmen im Jahr 2020 finanzielle Engpässe entstanden sind.
Durch den Bonus können Förderung von Jahresprogrammen und jährlich wiederkehrenden Projekten mit Festivalcharakter um bis zu 10 Prozent und maximal 15.000 Euro aufgestockt werden.
Für regionale Kinobetriebe ist eine Förderung von bis zu 10 Prozent der kalkulierten Gesamtkosten und maximal 15.000 Euro möglich.

Voraussetzung ist das Vorliegen des Jahresabschlusses 2020, aus dem im Jahr 2020 ein entstandener Abgang und eine Auflösung der Rücklagen über 50% zur Deckung laufender Kosten ersichtlich ist.
Die beantragten Fördermittel sind zweckgewidmet für die Deckung von Fixkosten bzw. die Umsetzung des künstlerischen Jahresprogramms.
Antragstellung und nähere Informationen zum Neustart-Bonus


Unterstützung von verschobenen Festivals
Anspruchsberechtigt sind Festivals- und Projekte mit Festivalcharakter, die im Jahr 2020 Förderungen aus Kulturmitteln für ihr Festival erhalten haben bzw. deren Programm im Jahr 2021 förderbar ist und ihr geplantes Programm 2020 auf 2021 verschieben mussten.
Entstandene Mehrkosten für verschobene Veranstaltungen, Programme, etc. können mit einem erhöhten Fördersatz im Vergleich zum Vorjahr gefördert werden, wobei die Fördersumme des Jahres 2020 als Maximum gilt. Die Förderhöhe orientiert sich an den tatsächlichen Ausgaben 2021.
Antragstellung und nähere Informationen auf der Webseite des Landes OÖ

 

Härtefallfonds für oberösterreichische Kulturschaffende
Aktuell: Verlängerung des Härtefallfonds für oö. Kulturschaffende bis Ende Juni
Unterstützt werden oberösterreichische Kulturschaffende mit monatlich max. € 917,35 für maximal 3 Monate, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine bzw. geringe Unterstützung aus den einschlägigen Unterstützungsmaßnahmen des Bunde (Härtefallfonds/ WKO, COVID-19 Fonds/ Künstler-Sozialversicherungsfonds) erhalten. 
Die Antragstellung ist bis 30.06.2021 möglich.
Information zum oö Härtefallfonds für Kulturschaffende

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
KUPF - Kulturplattform Oberösterreich | Tel.: 0732 79 42 88 | E-Mail: @email 


 

Salzburg

Derzeit keine offenen Corona-spezifischen Sonderförderungen bekannt

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
Dachverband Salzburger Kulturstätten | Tel.: 0650 / 97 02 908 | E-Mail: @email 


 

Steiermark 

Call geschlossen: Sonderförderprogramm für Tourneen, Wiederaufnahmen und Lesungen
Im Rahmen des Sonderförderungsprogramms werden ausschließlich 

  • Wiederaufnahmen von abendfüllenden Produktionen und Programmen der darstellende Kunst und Musik gefördert, deren Premiere im Bundesland Steiermark vor dem Beginn des COVID-19-Veranstaltungsverbots (11. März 2020) stattgefunden hat;
  • Tourneen von professionellen klassischen und zeitgenössischen Solisten, Musikensembles oder (Jazz-) Bands im Förderungsbereich Musik, Musiktheater und Klangkunst;
  • Lesungen zeitgenössischer AutorInnen im Förderungsbereich Literatur.

Das Sonderförderungsprogramm ist mit einem Gesamtbetrag von € 100.000.-- dotiert. Alle geplanten Vorstellungen müssen innerhalb der Laufzeit des Sonderförderungsprogramms vom 30.05.2020 bis 31.12.2021 stattfinden und bereits durch die öffentliche Hand oder vergleichbare Förderungsgeber (z. B. gemeinnützige Stiftungen) gefördert worden sein. Antragsberichtigt sind ausschließlich (eingeladene) KünstlerInnen, Gruppen oder Ensembles aus der Steiermark.
Einreichungen sind bis 31. Dezember 2020 möglich.
Sonderförderungsprogramm des Landes Steiermark 

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
IG Kultur Steiermark | Tel.: 0681/104 29 507 | E-Mail: @email 


 

Tirol 

COVID-19 Förderprogramm "Neustart"
Unterstützt werden Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, um ihre Arbeit unter den geänderten Rahmenbedingungen (Abstandsvorschriften, geändertes Publikumsverhalten) fortzuführen. Dies umfasst beispielsweise Förderungen zur Umsetzung der Hygienekonzepte sowie zur Entwicklung neuer künstlerischer Formate und Maßnahmen zur Publikumsgewinnung. Die mögliche Förderquote in begründeten Fällen wird laut aktuellen Richtlinien auf 100% erhöht, demnach ist es auch möglich Personal- und Sachkosten gefördert zu bekommen.
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen (Kulturvereine), die in einer Kunst- oder Kultursparte des Kulturförderungsgesetzes 2010 tätig sind.
ACHTUNG: Die neuen Richtlinien gelten ab 01.01.2021.
Ausschreibung und Richtlinien zum Programm "Neustart"

COVID-19 Atelierförderung 2021
Um Künstler*innne der Sparte Bildende Kunst in ihrer Lebens- und Arbeitssituation zu unterstützen, wird im Rahmen der Atelierförderung ein nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss zur Unterstützung von Miet-und Anschaffungskosten innerhalb des Zeitraumes 01.März bis 31. Dezember 2021 vergeben.
Die Förderhöhe beträgt max. € 200,-monatlich für die Dauer von max. sechs aufeinanderfolgenden Monaten. Die Gesamtsumme der Förderung beträgt max. € 1.200,-.
Einreichungen sind bis 30.06.2021 möglich.
Ausschreibung und Richtlinien zu COVID-19 Atelierförderung

Call geschlossen: COVID-19 Soforthilfefonds Arbeitsstipendien
Künstler*innen aller Sparten können online um ein Arbeitsstipendium für ein künstlerisches Vorhaben ansuchen. Die Bezugsdauer eines Stipendiums geht in die Verlängerung und ist nun mit maximal 6.000 Euro dotiert und kann für die Dauer von höchstens 6 Monaten gewährt werden. Neu ist, dass auch popkulturelle Projekte gefördert werden können, sowie dass ein Zusatzverdienst in bestimmter Höhe (bis zu einer 20-Stundenstelle) kein Ausschlussgrund mehr für eine Förderung ist. Ebenso ist eine Wiederbewerbung möglich, wenn schon mal ein Arbeitsstipendium bezogen wurde.
Einreichungen sind bis 20.01.2021 möglich.
ACHTUNG: Die neuen Richtlinien gelten ab 01.01.2021.
Ausschreibung und Richtlinien zu COVID-19 Arbeitsstipendien

COVID-19 / Kunst und Kultur im digitalen Raum
Die Förderung kann gewährt werden für digitale Vorhaben (z.B. Plattformen, Virtual Reality und Augmented Reality Anwendungen, Apps, interaktive Websites) sowie digitale Projekte der künstlerischen Produktion, Kommunikation und Vermittlung. Ziel ist es, die digitale Entwicklung im Kulturbereich zu fördern, Kulturbetriebe bei der digitalen Transformation zu unterstützen und Kunst- und Kulturschaffende anzuregen, neue Medien und Technologien verstärkt zu nutzen, künstlerisch zu reflektieren und ihnen kreativ, aber auch kritisch zu begegnen. Mögliche Förderquote in begründeten Fällen bis zu 100%.
ACHTUNG: Die neuen Richtlinien gelten ab 01.01.2021.
Ausschreibung und Richtlinien zu COVID-19 Kunst und Kultur im digitalen Raum

Kunstankaufskommission des Landes Tirol
Der Ankauf von Werken lebener Künstlerinnen und Künstler ist ein zentrales Element der Kunstförderung des Landes Tirol.
Coronabedingt stehen 2021 mehr Budget und mehr Termine zur Verfügung:

  • Aufstockung des Budgets von € 100.000,-auf € 150.000
  • 3 Einreichtermine: 31.03., 31.05. und 30.09.
  • Preislimit pro Werk wird von € 5.000,-auf € 7.000,-angehoben
  • Regelung, wonach von einem Künstler/einer Künstlerin nur alle 5 Jahre ein Werk angekauft werden kann, wird für 2021 ausgesetzt.

Nähere Informationen Kunstankaufskommission des Landes Tirol

 

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
TKI - Tiroler Kulturinitiativen | Tel.: 0680 / 210 92 54 | E-Mail: @email 


 

Vorarlberg

COVID-19 Atelierförderung und Arbeitsstipendien 
Freischaffende Künstler*innen aus allen Sparten, die aufgrund der Corona-Krise in einer finanziellen Notlage sind, können um eine Atelierförderung in der Höhe von € 180,-/Monat für max. zwölf Monate oder ein Arbeitsstipendium in der Höhe von € 2.000,-/Projekt (z.B.  Recherche, die Konzeption einer Ausstellung, ein aktuelles Schreib- oder Kompositionsvorhaben, ein Filmprojekt oder eine Digitalisierungs-Maßnahme) ansuchen. 
Grundsätzlich ist keine Antragsfrist vorgesehen. Die Antragstellung erfolgt über das Allgemeine Antragsformular der Kulturabteilung zu beantragen. 

Call geschlossen: Comeback-Stipendium 
Richtet sich an Vorarlberger Künstler*innen aus den Bereichen Bildende und Angewandte Kunst, Musik (Komposition), Literatur, Theater, Tanz und Film. Zur Verfügung gestellt werden jeweils von Februar bis April 2021 eine Wohnung, ein Atelier, ein Reisekostenbeitrag bis zu 600 Euro, ein Stipendium in Höhe von monatlich 1.000 Euro sowie ein Produktionskostenbeitrag von maximal 1.000 Euro. 
Einreichtfrist ist der 01.12.2020. 
Informationen unter +43 (0)5574 / 511-22312 oder per E-Mail.

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
IG Kultur Vorarlberg | Tel.: 0664 / 460 02 91 | E-Mail: @email 


 

Wien

COVID-19 Unterstützung der Wiener Clubszene
Der Förderwettbewerb „Clubkultur Wien“ unterstützt die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen mit musikalischen Live-Darbietungen und begleitende pandemierelevante Maßnahmen. 
Die nächsten Einreichfristen sind 31.12.2020, 31.03.2021 und 30.06.2021. 
Informationsseite zum Förderwettbewerb Clubkultur Wien 

Eure Ansprechpartner*innen vor Ort:
IG Kultur Wien | Tel.: 0660 / 236 23 14 | E-Mail: @email


Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

[letztes Update: 10.11.2020]

HINWEIS: Die folgenden Initiativen stellen lediglich eine Auswahl dar. Gerne ergänzen wir Hinweise zu weiteren aktuell laufenden Initiativen (bitte schreibt uns dafür eine E-Mail an @email).

Kampagne #norefundforculture
Initiative der KUPF - Kulturplattform Oberösterreich gemeinsam mit IG Kultur die das Publikum bittet, bei bereits gekauften Tickets:  Fordert das Geld nicht zurück, wenn ihr aktuell darauf verzichten könnt.

Kampange #drüberretten
Initiative der KUPF - Kulturplattform Oberösterreich für ein Kultur-Gutscheinsystem um die Liquidität der Kulturvereine zu verbessern und so Zahlungsengpässe vermeiden soll. Das Prinzip ist einfach: Kund*innen erwerben Gutschein-Codes bei den VeranstalterInnen ihres Vertrauens. Die Veranstalter*innen bekommen den frei wählbaren Gutscheinbetrag sofort ausbezahlt. Der sogenannte “KULTschein” ist so lange gültig, bis er aufgebraucht ist. 

Initiative Bühnenliebe.at 
Bühnenliebe ist eine Initiative aus Wien und hat sich zum dem Ziel gesetzt, unsere Lieblings-Kulturbetriebe in Österreich auf Grund der Corona Krise zu stützen. Vermittelt werden Gutscheine, die jetzt erworben und später eingelöst werden können. 

locart - Spenden für Vorarlberger Kunst und Kultur
Sammlung von Spenden (die Spendenbegünstigt sind) um Kunst- und Kulturschaffende in Vorarlberg unbürokratisch zu unterstützen.

Startnext Corona Hilfsaktion
Kampagne der Crowdfunding-Plattform Startnext, um allen vom Shutdown direkt betroffen zu unterstützen, möglichst einfach Crowdfundingprojekte umzusetzten. 

WeMakeIt Hilfsaktion
Kampagne der Crowdfunding-Plattform WeMakeIt, um allen vom Shutdown direkt betroffen zu unterstützen, möglichst einfach Crowdfundingprojekte umzusetzten. 

 

Links und Beratungsstellen

[letztes Update: 10.11.2020]

Informationsseiten und Beratungs-Hotlines 

allgemeine Auskünfte

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport - Corona-Infos 
Coronavirus Hotline für Kunst- und Kulturschaffende: 01 / 71 606 851185 | Mo-Fr: 9 bis 15 Uhr | E-Mail: @email

Bundesministerium für Finanzen - Corona-Infos
Corona-Hotline: 050 / 233 770 | Mo-Do: 7.30 bis 15.30 Uhr, Fr: 07.30-12 Uhr | E-Mail: @email

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Bürger*innen Hotline: 0800 / 201 611 | E-Mail: buergerservice@sozialministerium.at 

Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten
Service-Hotline: 050 / 11 50 0 

Wirtschaftskammer - Corona-Infos 
Hoteline: 05 / 90 900 4352 | Mo-Fr: 9 bis 17 Uhr | E-Mail: @email

Sozialversicherungsanstalt für Selbständige 
Hoteline: 050 / 808 808 | Mo-Do: 7.30 bis 16 Uhr, Fr: 7.30 bis 14 Uhr 

Arbeiterkammer und des ÖGB - Corona-Infos
Hotline: 0800 / 22 12 00 80 | Mo-Fr: 9 bis 19 Uhr 

AGES - Corona-Infos 
Infoline Coronavirus: 0800 / 555 621

Corona-Ampel

Hotlines zu spezifischen Fonds 


Interessenvertretungen in Kunst und Kultur 

Zögert nicht bei Fragen oder Anliegen eure Interessenvertretung zu kontaktieren. Dafür sind wir da! .

Beispiele spartenspezifischer Interessenvertretungen: 

Ländervertretungen: 

 

 

Kein Anspruch auf Vollständigkeit! Hinweise zu weiteren relevanten Unterstützungsfonds und -maßnahmen nehmen wir gerne entgegen unter @email!  

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr und basieren auf dem Wissenstand des Zeitpunkts der Veröffentlichung.  Eine Haftung der IG Kultur Österreich ist ausgeschlossen.  

 

IG Kultur Interessenvertretung Mitglied werden

 

 

Mitglieder der IG Kultur erhalten Zugang zum internen Bereich der Website mit Sonderninformationen, mit dem Montagsmelder zusätzlich einen exklusiven Sondernewsletter mit einer Übersicht aktueller Neuerungen und können außerdem das Beratungsangebot kostenfrei in Anspruch nehmen. 

Hier eine Übersicht der Vorzüge einer Mitgliedschaft und der Serviceleistungen. Initiativen, die im zeitgenössischen Bereich tätig sind, können jederzeit Mitglied werden!

 

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