freie kultur

Gabriele Gerbasits, IG Kultur, WUK Wien

Gabriele Gerbasits im Abschiedsinterview über 30 Jahre freie Szene

Gabriele Gerbasits war nicht die erste Geschäftsführerin der IG Kultur, aber bei weitem die längsdienende. Sie kam als Insiderin vom Ministerium, war in den 90er Jahren dabei, als Kulturinitiativen zum ersten Mal von der Politik (auch als förderwürdig) wahrgenommen wurden, hat Schwarzblau und dann wieder Türkisblau erlebt und dazwischen eine lange Zeit der großen Koalition. Sie hat die IG professionalisiert, internationalisiert, ins digitale Zeitalter gebrach. Sie hat es geschafft, die erste große Kampagne aufzustellen und auch, dass dafür alle Landesorganisationen erstmals kräftig an einem Strang ziehen. Sie verabschiedete sich kurz vor ihrem Ruhestand wieder in Richtung Ministerium. Ein Abschiedsinterview nach fast 25 Jahren für die IG Kultur und die freie Kulturarbeit in Österreich.
Kultur Coronakrise

Kultur allein zuhause: Stimmen aus dem Sektor zur Coronakrise

Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus treffen auch den Kulturbereich hart: Veranstaltungen können nicht stattfinden, Projekte verzögern sich, Einnahmen fallen aus, man muss von zuhause aus weiterarbeiten. Gleichzeitig bleiben Fixkosten bestehen – eine große Herausforderung ist die Krise auch für das Fortbestehen freier Kulturinitiativen. Was für Probleme stellen sich den Kulturschaffenden? Wie reagiert die Politik? Was machen Kulturtreibende aus der Situation und wie bewerten sie die Lage?

zukunftsdialoge #4 Stempeln gehen für die Kunst

Unter dem Motto „Kulturarbeiter*innen vereinigt euch“ gelang 1998 die Initiierung eines Projektes zur Förderung von Arbeit im kulturellen Sektor, das bis heute besteht, da sich weder sozialpolitische noch arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen zum Besseren verändert haben.

Wie frei ist die freie Szene?

Was ist die freie Szene? Wie lässt sich der Begriff verstehen? Wie frei ist sie und welche Rahmenbedingungen benötigt sie? Wir haben viele AkteurInnen im Feld gefragt und ihre Antworten gegenübergestellt.

Linz wird Standortwettbewerbssieger

Die Stadt Linz verändert sich rasant. Beispiele? Solarcity, Bindermichl, Bahnhofsviertel inkl. Skyline, Kulturmeile, Wienerstraße, Frachtenbahnhof und so weiter. Stadtteile werden aus dem Boden gestampft, abgerissen oder erneuert. Doch die Eingriffe in das städtische Leben geschehen nicht nur auf einer Ebene der architektonischen Stadtplanung, zwischen Gentrifizierung und Kulturbautenhype. Zu den direkten Folgen kommen reaktionäre Sperrstundenregelungen, Verdrängung von SandlerInnen, Vertreibung der Bahnhofspunks, Plakatierverbote, ...