Manifest für die Freiheit der Kunst

Angesichts der Covid-19 Pandemie und ihrer politischen Folgen, wie nationale Grenzziehungen und rechtspopulistischer Abschottungsphantasien, braucht es transnationale Solidarität mehr denn je. Gemeinsam mit rund 60 europäischen Kulturinstitutionen und Kunstinstitutionen fordern wir in einem Manifest, Kunst und Kultur nicht nur national zu begreifen und zu reglementieren, sondern als integralen Bestandteil europäischer Politik zu verankern. Das Manifest im Wortlaut.

Verlängerung Corona-Hilfen für Kultur, NPO-Fonds muss überarbeitet werden

Die corona-bezogenen Unterstützungsfonds für den Kunst- und Kulturbereich werden verlängert. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung auch des Kunst- und Kulturbereichs gesetzt. Für gemeinnützige Kulturvereine wird die Unterstützung durch den NPO-Fonds bis Ende 2020 ausgeweitet. Damit ist eine zentrale Forderung zur - vorläufigen - Sicherung der Existenz des Sektors erfüllt, die jedoch viele Fragen offen lässt. Eine Bestandsaufnahme: Was ist fix? Was kommt? Und wo muss der NPO-Fonds repariert werden?
Gabriele Gerbasits, IG Kultur, WUK Wien

Gabriele Gerbasits im Abschiedsinterview über 30 Jahre freie Szene

Gabriele Gerbasits war nicht die erste Geschäftsführerin der IG Kultur, aber bei weitem die längsdienende. Sie kam als Insiderin vom Ministerium, war in den 90er Jahren dabei, als Kulturinitiativen zum ersten Mal von der Politik (auch als förderwürdig) wahrgenommen wurden, hat Schwarzblau und dann wieder Türkisblau erlebt und dazwischen eine lange Zeit der großen Koalition. Sie hat die IG professionalisiert, internationalisiert, ins digitale Zeitalter gebrach. Sie hat es geschafft, die erste große Kampagne aufzustellen und auch, dass dafür alle Landesorganisationen erstmals kräftig an einem Strang ziehen. Sie verabschiedete sich kurz vor ihrem Ruhestand wieder in Richtung Ministerium. Ein Abschiedsinterview nach fast 25 Jahren für die IG Kultur und die freie Kulturarbeit in Österreich.

Informationen für Veranstaltungen in Vorarlberg (Stand 02.11.2020)

Überblick im Rahmen von COVID-19 in Vorarlberg.

Information ist Wertschätzung - Presseaussendung vom 01.10.2020

Vorarlberger Kulturinitiativen und Kunstschaffende äußern sich zu Arbeitsbedingungen, mangelndem Informationsfluss und wertvollen Begegnungen mit dankbarem Publikum
Foto von Martin Schachenhofer

Covid-19: Support für Vorarlberger Kultureinrichtungen, Kunst- und Kulturakteur*innen (Stand 29.10.20)

Eine Zusammenstellung aller aktuellen Unterstützungsmöglichkeiten in Vorarlberg und Österreich für von COVID19-Maßnahmen betroffene Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturakteur*innen. (Erstellt 11.04.2020)
Wals mit Wegweiser, auf dem als Richtungsangabe steht, dass dieser Weg zu einem toten Ende (Dead End) führt

Verlängerung des NPO-Fonds dringend nötig

Die Coronahilfe für den gemeinnützigen Sektor läuft mit Ende September aus. Dies trifft alle, die gemeinnützig arbeiten - ganz gleich ob in der Kultur, im Sport, im Sozial- oder Umweltbereich, in der Integration oder beim Schutz der Menschenrecht. Deswegen fordern wir im BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT gemeinsam die Weiterführung der Unterstützungsleistungen für Non-Profit-Organisationen.

Schutzschirm mit Löchern?

Die Regierung kündigt einen "Schutzschirm für Veranstaltungen" an, der coronabedingte Ausfälle zum Teil kompensieren soll. Dotiert ist dieses Instrument mit 300 Millionen Euro, Start vermutlich im November. Unklar ist, wer diese Unterstützung in Anspruch nehmen kann. So wie die Rechtsgrundlage formuliert ist, wird dieses Instrument nur Unternehmen offen stehen. Wir appellieren eindringlich, dieses wichtige Instrument auch gemeinnützigen Rechtsträgern zugänglich zu machen!

Jetzt handeln, Netzwerke bilden!

Durch Beteiligung am #kulturretten-Aktionstag am 26.09. und Kulturstammtisch-Besuch am 29.09. aktiv etwas tun

Im Westen nichts Klares: Keine Auskunft zu Sperrstundenregelung 22 Uhr für Kulturveranstaltungen

Presseaussendung der IG Kultur Vorarlberg, der Tiroler Kulturinitiativen und des Dachverbands der Salzburger Kulturstätten, 24. September 2020
Rettungsschirme Kultur retten

Rettungsschirme reparieren! Aufruf zum 1. dezentralen Aktionstag für Kultur am 26.09.2020

Im Wochentakt ändern sich die Regelungen und machen ein Arbeiten im Kulturbereich unmöglich, gleichzeitig laufen die Unterstützungen Ende September aus. Die Regierung muss unverzüglich reagieren! In Kooperation mit der IG Clubkultur rufen wir den kommenden Samstag, 26. September, zu einem dezentralen Aktionstag für Kultur aus. Damit es eine Zukunft für die Kulturszene(n), Räume und Strukturen gibt. #kulturretten #savetherave
Kulturbudget 1% des BIP

Anhebung des Kunst- und Kulturbudgets auf zumindest 1% des BIP

Zuletzt hat es der Corona-Lockdown deutlich gemacht: Einkommen und soziale Absicherung im Kunst- und Kulturfeld liegen in großen Teilen unterhalb jeder akzeptablen Schwelle. Es ist höchst an der Zeit, strukturelle Vorgaben für eine grundlegende Änderung zu entwickeln und zu verankern: Ziel muss eine Anhebung der Staatsausgaben für Kunst und Kultur auf 1% des BIP sein. Der Bund ist gefordert, hier voranzugehen und 1% seiner Ausgaben für Kunst und Kultur zu widmen.